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Verheißungen GOTTes für alle Menschen

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Verheißungen GOTTes für alle Menschen

Beitrag  Gast72 am Mo 11 Feb 2013, 07:11

Liebe Forenteilnehmer,

durch google fand ich dieses Forum und hoffe hier, meine Fragen stellen zu dürfen.
Ich bin immer noch auf der Suche und konnte leider meinen Halt in Jesus Christus noch nicht finden.
Es wäre schön, wenn ich endlich meinen Frieden im Glauben finden könnte.
Meine Eltern waren nicht religiös, ließen mich aber, aus regionalen Gründen katholisch taufen. Mit 19 trat ich aus dieser Kirche aus, mit 30 wieder ein, um nach 2 Jahren erneut frustriert auszutreten. Dann wechselte ich zur evang. Kirche. Jetzt gehöre ich gar keiner Kirche mehr an.
Immer wieder hat es mich geärgert, dass Theologen mir meine Fragen nicht beantworten konnten od. wollten.

Eine Frage, die mich schon immer beschäftigt, lautet: Hat GOTT seine Verheißungen eigentlich nicht nur den Juden zugesagt?
Zu der Zeit, als das AT und auch das NT entstanden, gab es die christliche Religion doch noch gar nicht. Das NT, besonders die Paulusbriefe richten sich an junge Gemeinden. Das Christentum entstand als Sekte und wurde dann zur Weltreligion aber doch noch nicht zu Zeiten Jesu. Jesu betonte doch immer, er sei Jude und nicht gekommen, um die Gesetze (des AT) zu verwerfen. Er wollte doch auch keine neue Kirche gründen.
Wie können wir sicher sein, dass wir nicht-Juden auch gemeint sind?
Ich hatte immer schon Sorge und Angst, dass ich von GOTT gar nicht als ihm zugehörig angesehen werde, weil ich kein Jude bin.
Kann mir hier wer helfen? Vielen Dank für Eure Antworten!

Gast72
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Re: Verheißungen GOTTes für alle Menschen

Beitrag  Günter am Mo 11 Feb 2013, 12:36

Gast72 schrieb:
Eine Frage, die mich schon immer beschäftigt, lautet: Hat GOTT seine Verheißungen eigentlich nicht nur den Juden zugesagt?
Zu Anfang war das so. Wie gesagt „Zu Anfang“. Die Bibel ist keine Faktensammlung, sondern ist eine fortschreitende Offenbarung. Da wird eine Entwicklung beschrieben zwischen der Genesis (Schöpfung, Adam und Eva) und der Offenbarung (neuer Himmel und neue Erde).

Der wichtigste Erzählstrang der Bibel ist die Heilsgeschichte. Und die beginnt mit Gott und seinem auserwählten Volk, den Juden und mit den Bündnissen.

Gast72 schrieb:
Ich hatte immer schon Sorge und Angst, dass ich von GOTT gar nicht als ihm zugehörig angesehen werde, weil ich kein Jude bin.
Im Neuen Testament kommt dann eine Entwicklung in Gang. Die ersten Aufzeichnungen von Jesus erzählen von der Begegnung mit den Tempelpriestern im Alter von 12 Jahren. Mit ca. 30 Jahren streift er durch Orte im Heiligen Land. Auch da geht es nur um Juden. Dann aber geht es allmählich um mehr. Und das gipfelt im so genannten Missionsbefehl:

Mt 28,16ff:
Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.
Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.



„Machet zu Jüngern alle Völker“ - Mit dieser Aussage sollten sich Deine Sorgen und Ängste erledigt haben.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Das war jetzt mal so viel Antwort, wie mir zeitlich möglich war. Ich hoffe, ich habe den Punkt getroffen.


Günter
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Danke

Beitrag  Gast72 am Mo 11 Feb 2013, 14:25

Lieber Günter,
ich danke dir sehr für deine Antwort!
Nun werde ich ganz in Ruhe die Perikopen in der Hl. Schrift nachlesen und darüber nachdenken.
Wie ich bereits schrieb, ist es mir so wahnsinnig wichtig, meinen Glauben zu festigen und Halt in Jesus Christus zu finden.
Ich fühle mich im Leben so orientierungs- und haltlos.

Vielen Dank nochmal!

Gast72
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Re: Verheißungen GOTTes für alle Menschen

Beitrag  Günter am Di 12 Feb 2013, 11:37

Gast72 schrieb:
Nun werde ich ganz in Ruhe die Perikopen in der Hl. Schrift nachlesen und darüber nachdenken.
Lieber Gast,

die Perikopen in der Hl. Schrift waren mir gänzlich unbekannt. Ich habe diesen Begriff deshalb nachgelesen:

Perikope (Liturgie):
Perikopen ….. sind die Abschnitte aus der Bibel, die für die Lesung im Gottesdienst bestimmt sind.

Quelle: Wikipedia
Ich bevorzuge die Bibel als ganzes und nicht nur den Teil, der für die Lesung im Gottesdienst bestimmt ist. Ich habe mal folgende Aussage gehört, die ich mir zu Eigen gemacht habe:

Wenn Du Gottes Wort kennen lernen willst, lies die Bibel (ca. 84 Stunden). Wenn Du wenig Zeit hast, lies das Neue Testament (ca. 20 Stunden). Wenn Du in Eile bist, lies die Bergpredigt (Mt. 5,1-7,29, ca. 20 Minuten). - Die Bergpredigt ist die programmatische Rede der Christen schlechthin. Sie enthält ein Konzentrat dessen, was christlich ist.

Gast72 schrieb:
Wie ich bereits schrieb, ist es mir so wahnsinnig wichtig, meinen Glauben zu festigen und Halt in Jesus Christus zu finden.
Da fallen mir spontan zwei Dinge ein:

Den Anschluss und die Gemeinschaft an andere Christen suchen und das Wort Gottes besser kennenlernen und zu Verinnerlichen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Günter
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Re: Verheißungen GOTTes für alle Menschen

Beitrag  Harald am Do 14 Feb 2013, 01:02

Hallo Gast72,

ich möchte mit ein paar Bibelversen versuchen zu zeigen, dass Jesus nicht nur das Heil der Juden im Sinn hatte, sondern ER sich so erniedrigte und die Heiligkeit und Reinheit und Seine überragende Stellung im Himmel aufgab und Mensch wurde, um letztlich jedem Menschen dieses Angebot zu machen, dass eben kein Mensch verloren gehen muss.

Römer 5:1:
Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus,

Epheser 2,11-13
Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleische waret und Unbeschnittene genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die am Fleisch mit der Hand geschieht, daß ihr zu jener Zeit außerhalb Christus waret, entfremdet von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung und keine Hoffnung hattet und ohne Gott waret in der Welt. Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi.

Kolosser 1,16-22
Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel Gott , daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist. Und euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt waret in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht,

Römer 4:16:
Darum geschah es durch den Glauben, damit es aus Gnaden sei, auf daß die Verheißung dem ganzen Samen gesichert sei, nicht nur demjenigen aus dem Gesetz, sondern auch dem vom Glauben Abrahams, welcher unser aller Vater ist;

Galater 3:6-8+14a:
Gleichwie «Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde», so erkennet auch, daß die aus dem Glauben Gerechten Abrahams Kinder sind. Da es nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham zum voraus das Evangelium verkündigt: «In dir sollen alle Völker gesegnet werden.» ... damit der Segen Abrahams zu den Heiden käme in Christus Jesus

Galater 3:29:
Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

Johannes 4:29-30+39-42
Kommt, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Christus ist? Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm. ... Aus jener Stadt aber glaubten viele Samariter an ihn um der Rede der Frau willen, welche bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage daselbst. Und noch vielmehr Leute glaubten um seines Wortes willen. Und zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, daß dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus, ist!
Die Apostel waren von Jesus autorisiert/eingesetzt, was auch für Paulus galt. Es ist alles Gottes Wort und Gottes Wille, was wir in der Bibel lesen und Gottes Plan war von Anfang an, dass niemand verloren gehen muss.

Viele Grüße
harald

Harald
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Re: Verheißungen GOTTes für alle Menschen

Beitrag  Gast am Sa 16 Feb 2013, 09:53

Hallo,
tolles Thema danke für die Antworten, diese Frage war auch in meinem Kopf, weil ich die Bibelstelle wo Jesus zu der Frau, die so hartnäckig war, sagte, dass er nur zu den Juden geschickt worden sei, oder so ähnlich.
lg Elisa

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Verheißungen Gottes für alle Menschen

Beitrag  Gast am So 17 Feb 2013, 13:17

Israel war wohl das auserwählte Volk Gottes.

Aber ich denke, sie sollten ein Missionsvolk sein. 5. Mose 4 (und andere) zeigen, dass die Nachbarvölker am Beispiel Israels sehen sollten, wie vorteilhaft ein Leben mit dem Gott Israels ist - im Gegensatz zu den eigenen (Götzen-)Göttern.

Matth. 1, - der Stammbaum Jesu - zeigt, dass nicht nur Israeliten auserwählt waren (siehe die Hure Rahab und Ruth, die Moabiterin).

Im NT ist dann eh alles klar, da bekommen die Apostel mehrfach den Auftrag, nicht nur zu den Juden zu gehen - sogar zu den verhassten Römern, die dann auch in die Christengemeinde aufgenommen wurden.

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