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Wie wurde damals Götzendienst praktiziert?

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Wie wurde damals Götzendienst praktiziert?

Beitrag  Heidi am Sa 07 Feb 2009, 18:51

Im AT sehen wir immer wieder, wie Gott sein Volk Israel fernhalten will von dem Götzendienst der Nachbarvölker. Wenn die Menschen gehorsam sind, sich also nicht mit den anderen Völkern einlassen oder dort sogar "einheiraten" segnet Gott das.
Ungehorsam aber zieht oft schwere Wege oder Strafen nach sich.

Vielleicht ist es notwendig, dass es uns überhaupt mal bekannt wird, was die anderen Völker in ihrem Götzendienst so Schlimmes trieben, dass Gott mahnte: "Tut es ihnen nicht gleich!" Ihr googelt doch so gern!

Wie hießen die Götzen der anderen Völker?
Baal, Aschera, Moloch...
Astarte, der gräuliche Götze von Sidon, und Kemosch, der gräulichen Götze von Moab, und Milkom, der gräulichen Götz der Ammoniter (diese aus 2. Kö. 23,13)

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PS:

Mir war immer die Anweisung Gottes unklar, was der Vers sollte: "Ihr sollt das Böcklein nicht in der Milch der Mutter kochen!" (5. Mo 14,21)

In einem Buch von A.Fruchtenbaum, einem Juden, wurde das erklärt:
Bei anderen Völkern gehörte dies zu einer besonderen Praktik des Götzendienstes. Hierbei wurde extra das Böckchen in der Milch der Mutter gekocht! Und Gott sagte zu seinem Volk: IHR sollt das nicht machen! Vielleicht erklären sich mit diesem Hintergrund noch viele andere Gesetze, die Gott s e i n e m Volk gab.


Zuletzt von Heidi am Di 17 Feb 2009, 19:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Wie wurde damals Götzendienst praktiziert?

Beitrag  Eva am So 08 Feb 2009, 12:42

Ich habe gestern mal nach Moloch, Kinderopfer, Kinder durchs Feuer gehen gesucht. Leider nichts detailiertes gefunden.
Vielleicht findet jemand etwas darüber, WIE denn genau diese Kinderopfer vonstatten gingen *grusel*, die dem Moloch geweiht wurden.

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Re: Wie wurde damals Götzendienst praktiziert?

Beitrag  Heidi am Do 19 Feb 2009, 20:34

In den Erläuterungen zur Elberfelderbibel fand ich zunächt mal allgemein dies:

Baal bedeutet: Herr oder Besitzer
Aschera: Gemahlin des höchsten Gottes El und Mutter von Baal (ihr wurden Bäume, Steine und Säulen geweiht, die in der Bibel als Ascherim (Elberfelder-Übersetzung!) bezeichnet werden) vgl Jer. 17,2
Astarte: Göttin der Fruchtbarkeit und Sinneslust (Kult mit se-xuellen Ausschweifungen /Tempelprostition)
Moloch: Gott der Kanaaniter und Phönizier, für den sie sogar eigenen Kinder opferten

Aus der Bibel gehen folgende Götzendienstpraktiken hervor:

5. Mo. 12,31:
Denn alles, was dem HERRN ein Gräuel ist, was er hasst, haben sie für ihre Götter getan; denn sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.

3. Mo. 18,6-30:
Niemand von euch soll sich irgendeinem seiner Blutsverwandten nähern, um die Blöße aufzudecken. Ich bin der HERR. Die Blöße deines Vaters und die Blöße deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; sie ist deine Mutter, du sollst ihre Blöße nicht aufdecken. Die Blöße der Frau deines Vaters sollst du nicht aufdecken; es ist die Blöße deines Vaters. Die Blöße deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, im Haus geboren oder draußen geboren - ihre Blöße sollst du nicht aufdecken. Die Blöße der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter - ihre Blöße sollst du nicht aufdecken, denn es ist deine Blöße. Die Blöße der Tochter der Frau deines Vaters, von deinem Vater gezeugt - sie ist deine Schwester, ihre Blöße sollst du nicht aufdecken. Die Blöße der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; sie ist die Blutsverwandte deines Vaters. Die Blöße der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken, denn sie ist die Blutsverwandte deiner Mutter. Die Blöße des Bruders deines Vaters sollst du nicht aufdecken; seiner Frau sollst du dich nicht nähern, sie ist deine Tante. Die Blöße deiner Schwiegertochter sollst du nicht aufdecken; sie ist die Frau deines Sohnes, ihre Blöße sollst du nicht aufdecken. Die Blöße der Frau deines Bruders sollst du nicht aufdecken; es ist die Blöße deines Bruders. Die Blöße einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecken; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen, um ihre Blöße aufzudecken; sie sind deine Blutsverwandten: Es ist eine Schandtat. Und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie eifersüchtig zu machen, indem du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben - Und einer Frau in der Absonderung ihrer Unreinheit sollst du nicht nahen, um ihre Blöße aufzudecken. Und bei der Frau deines Nächsten sollst du nicht zur Begattung liegen, dass du durch sie unrein wirst. - Und von deinen Nachkommen sollst du nicht einen hingeben, um sie dem Moloch durch das Feuer gehen zu lassen Und du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht entweihen. Ich bin der HERR. - Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Ein Gräuel ist es. Und bei keinem Vieh sollst du liegen, so dass du dich an ihm unrein machst. Und eine Frau soll sich nicht vor ein Vieh hinstellen, damit es sie begattet: Es ist eine schändliche Befleckung. Macht euch nicht unrein durch all dieses! Denn durch all dieses haben die Nationen sich unrein gemacht, die ich vor euch vertreibe. Und ihr sollt meine Vorschriften halten, damit ihr keine der gräulichen Bräuche übt, die vor euch geübt worden sind.

2. Chr. 33,2-6:
Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach den Gräueln der Nationen, die der HERR vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia niedergerissen hatte, und errichtete Altäre für die Baalim und machte Ascheren und warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. ... Und er ließ seine Söhne durchs Feuer gehen im Tal Ben-Hinnom, und er trieb Zauberei und Beschwörung und Magie und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat viel, was böse war in den Augen des HERRN, um ihn zum Zorn zu reizen

Jer. 19,4-5:
Darum, weil sie mich verlassen und mir diesen Ort entfremdet und an ihm andern Göttern Rauchopfer dargebracht haben, Göttern, die sie nicht kennen, weder sie noch ihre Väter noch die Könige von Juda, und weil sie diesen Ort mit dem Blut Unschuldiger angefüllt haben und die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder als Brandopfer für den Baal im Feuer zu verbrennen, was ich nicht befohlen noch geredet habe und was mir nicht in den Sinn gekommen ist.

1. Kö. 11,7-8:
Damals baute Salomo eine Höhe für Kemosch, das Scheusal der Moabiter, auf dem Berg, der Jerusalem gegenüberliegt, und für Moloch, das Scheusal der Söhne Ammon. Ebenso machte er es für all seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern Rauchopfer und Schlachtopfer darbrachten.


Also, Gott hat immer gesagt, man soll sich fern halten von diesen Praktiken und nicht fragen, wie diese Völker ihren Göttern dienten, damit man es nicht nachtut.

Aus diesem Grund gibt uns die Bibel sicher nicht nähere Auskunft, wie genau diese Praktiken ausgeführt wurden.

Wie wäre es gewesen, wenn Gott nicht massiv eingegriffen hätte, wenn sich sein Volk drohte, diesen Göttern zuzuwenden. Was hätten wir dann heute für einen "Gottesdienst" in der Bibel verzeichnet? - siehe oben.

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Re: Wie wurde damals Götzendienst praktiziert?

Beitrag  Heidi am Fr 04 Jun 2010, 19:54

Ich habe heute noch eine Art des Götzendienstes gefunden. Man hat sich damals ein Götzenbildnis (sogar wieder ein Kalb!) erschaffen und küssen durften das sie, die vorher ein Menschenopfer gebracht hatten...wenn ich das nun richtig verstanden habe:

Hosea 13,2:
Und nun fahren sie fort zu sündigen und gießen sich Bildnisse aus ihrem
Silber, Götzenbilder nach ihrer Erfindung, allesamt ein Machwerk von
Künstlern; von ihnen sagen sie: »Die Menschen, die opfern, sollen die
Kälber küssen!


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