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Der Mauerfall von Jericho

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Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Heidi am Fr 22 Jan 2016, 23:38

Hallo zusammen,

ich bin heute mal zu müde, Bibeltexte zu kopieren und stelle einfach meine Frage so.

Heute habe ich nochmal gelesen, dass die Israeliten ja Jericho einige Tage umkreisen sollten...ich glaube, es waren 6 Tage mit je einer Runde und am siebten Tag mit sieben Runden und sieben Priestern und Posaunen (hoffe, das stimmt so) . Und dann ließ Gott die dicken Mauern fallen.

Da Gott ja keine unsinnigen Befehle gibt, frage ich mich, was uns diese Dinge sagen sollen, ob es da eine Zahlensymbolik gibt oder wie sie ggf schon auf Jesus hinweisen sollen? Gott hätte die Mauern ja schon am ersten Tag fallen lassen können, oder am dritten Tag z.B. Also, was sagt uns dieser Text bloß?

heidi

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Gast am Sa 23 Jan 2016, 12:24

jto, und warum lies er sich ganze 6 Tage Zeit für die Erde und den Kosmos, konnte oder wollte er nicht schneller? 
Ist ein Arm vllt. gelegentlich doch etwas schach?? --Das sei ferne, sag ich mal!

oftmals ist es bei ihm so, das er uns trainiert wortwörtlich etwas genau und exakt so zu tun oder zu sagen, wie ER das meint.
hierbei wartet er mE. auf unseren unbedingten Gehorsam- siehe etwa die Propheten (!!)

ER weiß warum er was wie macht. Oft um unseretwillen. 
Mose etwa sollte zwar an den Stein schlagen damit Wasser herauskommt, aber erst auf sein Geheiß hin, --> man könnte sagen kleinlich, aber das ist Gott nicht, er will nur direkten Gehorsam,- ob wir etwas nun verstehen oder nicht.
Der STEIN war sinnbildlich Christus, aus dem das "lebendige" Wasser fließt, das konnte Mose noch nicht erkennen oder wissen, aber es musste auf die Art Gottes geschehen, nicht mal eben irgendwie nach Menschendenken. Er, also Mose war "das Gesetz" ER musste auf Christus hinweisen. Sollte... ein "Tip" an den Fels auf Gottes Geheiß wäre treffend gewesen.

Dies mal allgemein ohne näher auf Jericho ansich einzugehen. 

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Gast am Sa 23 Jan 2016, 12:28

Hallo Heidi,
vorweg kurz: Die Schilderungen im AT bezüglich der Landeinnahme sind immer auch Vorschatten für den geistlichen Kampf. Deshalb muss man schauen, was Gott anordnet.

Also erst einmal ordnet der Herr zunächst an, dass das ganze Volk den Jordan überquert. Jetzt befindet sich das Volk samt Kinder, Gepäck, Proviant und Vieh zwischen Jericho und dem Jordan. Der Fluchtweg ist abgeschnitten. Dann befiehlt er die Beschneidung aller Männer, die dadurch eigentlich für einige Tage durch Schmerzen und Verwundung stark geschwächt und damit kampfunfähig waren.
Das ist wirklich eine ganz und gar törichte Strategie, wenn man eine stark befestigte Stadt einnehmen soll.

Was bedeutet es also für uns: Nun, sie kamen über den Jordan ins heilige Land durch die Priester und die Bundeslade, die ein Bild für Christus ist. Nun sollten sie es einnehmen, aber in Schwachheit, denn in der Schwachheit ist Gottes Kraft mächtig. Sie sollten sich nicht auf "ihr Fleisch" verlassen, sondern auf die Kraft Gottes. Sie sollten sich also beschneiden lassen. Das ist ein mächtiger Vertrauensbeweis. Sie aßen das Passah und wurden gestärkt darin, dass sie sich an die mächtigen Taten Gottes erinnern.

Als sie Glaubensgehorsam gezeigt hatten, begegnete ihnen der Herr und gab ihnen die Zusage, Jericho würde in ihre Hand gegeben, aber so wie Gott will und dann wann er will. Der Herr sagte ihnen auch, was ihre Haltung sein soll.

So, jetzt kommen wir zu Deiner Frage: Vorneweg sollten die gerüsteten Krieger gehen. Das bedeutet für uns, dass wir die Waffenrüstung Gottes tragen sollen (Epheser 6: ....Wahrheit ...Gerechtigkeit... Evangelium des Friedens.... Glauben...Heil... Geist... Wort Gottes). Danach kamen die Priester mit der Bundeslade, also Christus. Dann die anderen. Und sie sollten an 6 Tagen einmal täglich um Jericho herumziehen und kein Kriegsgeschrei machen. Sie sollten also eigentlich nichts tun, als "Ausharren" in der Gewissheit, dass die Mauern fallen werden. Dazu sollten die Hörner des Halljahres getragen werden. Das Halljahr bedeutet die Rückgabe von Land an die eigentlichen Besitzer, wenn diese durch Not gezwungen waren, es zu verkaufen/verlassen. Ein Bild dafür, dass der Herr an seine Versprechen erinnert (Halljahr/Rückgabe des Landes) und sie hält. Das sollten sie im Glauben festhalten. "6" ist die Zahl für den natürlichen Menschen, hier also ein Bild für das, was der Mensch vermag, nämlich nur das, was ihm gegeben wird.  Die Priester!, also die Mittler zwischen Gott und den Menschen bliesen das Schopharhorn, also die Posaune Gottes und verkündeten damit den wahren Kriegsherrn dieses Volkes.

Nun kommt der Tag, an dem der Herr die Mauern niederreißt/überwindet. Am 7. Tag. Die Zahl "7" bedeutet Vollendung/Vollkommenheit.

Sie treten in seinen Sieg ein. Sie durften ein Kriegsgeschrei erheben. Dennoch fielen die Mauern noch nicht! Erst sollten sie wissen, dass sie nicht erobern dürfen, um Kriegsbeute zu machen, sondern alles in Jericho sollte in den Bann getan werden.
Sie durften sich nichts nehmen, was ihnen nicht von Gott gegeben wird, und Gott gab ihnen das Land, nicht mehr. Als das klar war, fiel die Stadt.
Geistlich würde ich das so deuten, dass wir uns nicht rühmen dürfen, wenn wir einen Sieg davon tragen. Alle Ehre gehört dem Herrn. Es bedeutet für mich auch, dass die Motive rein sein sollen, wenn wir Gottes mächtiges Wirken in unserem Leben haben wollen. Also nicht "Beute", sondern die Ehre Gottes.

Zusammenfassung im Blick darauf, was uns diese Bibelstelle zum geistigen Kampf und zum Sieg in Christus in unserem Glaubensleben sagen soll.

Wir siegen, weil wie unsere Schwachheit anerkennen und unsere Abhängigkeit von ihm. Wir verlassen uns auf ihn. Dann begegnet er uns und ist mit uns. Er stärkt uns durch seine Verheißungen und dadurch, dass wir seine mächtigen Taten in unserem Leben kennengelernt haben. Daran sollen wir uns erinnern. Der Sieg wird errungen, indem wir zuerst durch geistigen Kampf ins Vertrauen in sein Wort und seine Kraft und an seine Person zurückfinden, dann gehen wir voran im Glaubensgehorsam, dann verlassen wir uns auf Christus, der mit uns geht. Und hinter uns gehen alle die Glaubensgeschwister, die dadurch ermutigt sind (und die wir im Gebet vor den Herrn bringen) mit ins Ziel. Den Sieg erringt der Herr, wir treten in den Sieg ein. Das Ziel ist die Ehre Gottes, nicht die Befriedigung weltlicher Interessen (Beute machen).

Henoch

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Harald am Sa 23 Jan 2016, 15:51

Hallo,
1.Kor 1:21: Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben.
Wahrscheinlich ist die Symbolik wichtiger, wie ich es jetzt meist erkennen kann. Das was Henoch schrieb, habe ich so auch schon einige Male gehört, also über die Zahlensymbolik.

Eine wahrscheinlich ganz menschliche Reaktion bei manchen Bibeltexten, dass wir manches nicht verstehen oder als kleinlich empfinden, warum Gott so "rigoros" handelte.
Mir fällt die Begebenheit von David ein, als er die Bundeslade nach Jerusalem holen wollte, dabei aber nicht darauf achtete, dass die Bundeslade nicht auf einem Karren gefahren werden soll. So starb dieser Mann, als er die Bundeslade auffing. Wir/Ich habe oft schon gedacht, wieso musste jetzt der Mann sterben, er wollte Schaden abwenden vom Allerheiligsten. Aber es ist nicht nach Gottes Ordnung gewesen.
Wir müssen wohl einfach akzeptieren, dass Gott der Herr ist und seine Gedanken so viel höher sind als die unsrigen und wir nicht in der Position sind, seine Entscheidungen zu hinterfragen.
Nun, David ging es damals wohl ähnlich, denn er verstand es auch nicht ...
2.Samuel 6:6-8 Und da sie kamen zu Tenne Nachons, griff Usa zu und hielt die Lade Gottes; denn die Rinder traten beiseit aus. Da ergrimmte des HERRN Zorn über Usa, und Gott schlug ihn daselbst um seines Frevels willen, daß er daselbst starb bei der Lade Gottes. Da ward David betrübt, daß der HERR den Usa so wegriß, und man hieß die Stätte Perez-Usa bis auf diesen Tag.
Auch im NT war es anfangs sehr heftig. Ich denke da z.b. an Ananias und seine Frau Saphira. Wer von uns könnte behaupten, wir hätten nicht auch schon mal solche Sünden begangen? Ein Prediger sagte mal so in etwa "wenn Gott uns heute noch genauso bestrafen würde, ich möchte behaupten, keiner von uns säße heute hier".

Die Lehre von Jericho geht dann noch weiter, es sind so viele, die Geschichte mit Rahab, eine Hure, die in der Linie des Herrn eingereiht wird. Sie musste einen roten Faden aus dem Fenster hängen - ähnlich wie damals als die Juden Blut an die Türbalken streichen mussten. Und ein Zeichen auf den Herrn, der sein Blut gab zu unserer Erlösung.

Was tat Achan? Er hielt sich nicht an die Anweisung Gottes und brachte das ganze Volk in Ungnade.

Und Josua? Er schickt Kundschafter in das kleine Städtchen Ai, die ihm dann sagen, dass ein paar Krieger genügen, die die Stadt einnehmen können. Josua fragt nicht nach Gott.
So ist es doch häufig, man erringt einen Sieg und ist im Hochgefühl. Im nächsten Moment kommt dann der tiefe Fall ... unsere Überheblichkeit.
1.Kor 10:12: Darum wer, sich lässet dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle.

Grüße Harald

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Heidi am Sa 23 Jan 2016, 22:20

Vielen Dank an alle für eure Antworten. Ich habe denen gleichsam entnommen, dass wir tun müssen, was Gott will - unabhängig davon, ob man es verstehen kann oder nicht.
Ich tu das so in meinem ...immer in der Hoffnung, dass ich wirklich Gottes Willen richtig verstehe. Mir ist es nur wichtig, dass ich in Gottes Wegen gehe, denn ich habe unzählige Male später erkannt, dass er in seinem Plan für uns keinen Fehler macht.

Liebe Henoch.
oh!, so genau hatte ich mir den Text ja gar nicht durchgelesen! Ich wusste auch nichts von der Schwäche durch die Beschneidung und wer genau voranging u.a.
Ich werde mir den Text nochmal ansehen... Embarassed

heidi

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Gast am So 24 Jan 2016, 08:44

Hallo Heidi,
das wuchs nicht auf meinen Mist, ich hab dazu eine sehr gute Predigt gehört. Very Happy
Henoch

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Heidi am So 24 Jan 2016, 12:15

Liebe Henoch, aber du hast mich zum Lesen gebracht. Ich bin heute (Sonntag) aufgewacht und hab noch im Bett die Bibel genommen. Dann am Küchentisch weitergelesen mit Auslegern und dann habe ich ein ganz großes Gottesbild bekommen, weil ich einen Querverweis zu einer Mosestelle fand, WIE STARK die feindlichen Mauern waren. In Mose steht zum Verständnis, dass die Städte bis zum Himmel ummauert sind (5. Mo. 1,28). Und sowas kann Gott einfach umschubsen, oder seine Engel. Very Happy
Und dann las ich von dem Engel der Himmlischen Heerscharen, der Josua erschien und womit klar wurde, dass es Gottes Kampf ist. Das hat mich heute richtig satt gemacht...auferbaut und mit diesem Großen Gott ziehen wir auch auf unseren Wegen, Runde für Runde bis ins gelobte Land mit Seiner Kraft.

heidi

PS übrigens entdeckte ich beim Buch Josua noch eine "Perle", nämlich, dass sich die Israeliten bei der Wüstenwanderung in der nächsten Generation schon nicht mehr beschneiden ließen. Mir half das dann zum weiteren Verständis darüber, wieso Gott ihnen so oft Ungehorsam vorwarf.

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Re: Der Mauerfall von Jericho

Beitrag  Heidi am Mo 03 Apr 2017, 19:28

In einigen Bibelübersetzungen steht in Josua 6, dass die Hallposaunen geblasen werden sollten.

Das ist sehr interessant, wie fein Gottes Zeitplan doch immer ist:

Also, immer in einem 50.sten Jahr ist das sogenannte Halljahr (Jobeljahr, Erlassjahr).

Das Halljahr ist das Jahr, u.a. der Landrückgabe an die ursprünglichen Besitzer, die es in Zeiten der Not abgeben mussten. Die Posaunen waren Widderhörner.

Die Posaunen des Halljahres sind Posaunen, mit denen man den Beginn dieses großen Sabbatjahres - alle 50 Jahre ankündigte.

Die Belegstelle für das Halljahr ist 3. Mose 25,8-13.

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