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Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Günter am Mi 14 Dez 2016, 20:52


birnbaum schrieb:und bitte Euch, mir Rückmeldung zu geben, welche Übersetzung Euch gut eingeht und warum. .....

Es geht darum, bei dieser Art der Übersetzung das Hebräische möglichst korrekt und verständlich zu verdeutschen, .....

Version 1   :-)  
etwas holpriger Satzbau, Verständlichkeit noch OK

Version 2   :-)  
etwas holpriger Satzbau, Verständlichkeit noch OK

Version 3   :-) :-)  :-)
für mich am eingängigsten, guter, korrekter Satzbau,
--> in den Versen 7 + 8 bitte Fehler korrigieren

Version 4   :-)  
etwas holpriger Satzbau, Verständlichkeit noch OK

Version 5   :-) :-)  
guter, korrekter Satzbau, Verständlichkeit OK

Version 6   :-) :-)  
guter, korrekter Satzbau, Verständlichkeit OK


Die Lutherübersetzung habe ich sofort an der ersten Zeile erkannt. Sie ist gut eingängig und entspricht meinem Sprachgefühl für die Bibel am besten.

Ob das Hebräische jeweils korrekt übersetzt wird, vermag ich nicht zu beurteilen.


Viele Grüße, Günter

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  birnbaum am Do 15 Dez 2016, 10:02

Danke fürs Lesen und Antworten! Fehler hab ich korrigiert. Im 8. Vers der ersten Version ist auch ein Fehler, aber der steht schon so im Text. In der weiteren Auflage der Bibel wurde er berichtigt. – Mal schauen, ob´s noch weitere Reaktionen dazu gibt.... Danke, Günter! Lieb von Dir, dass Du so schnell reagiertest!

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Ralf-Peter am Do 15 Dez 2016, 19:28

Mir geht es ähnlich wie Günter.

Version 3 für mich am eingängigsten, allerdings bin ich diese Bibel auch gewohnt.  study

Version 1 und 2 musste ich zweimal lesen, um zu verstehen, obwohl der Psalm bekannt ist.

Version 4 war für mich am schwersten - sehr umständlicher Satzbau und die Wortwahl sehr schwierig.

Version 5) gute Verständlichkeit, der Satzbau und die Wortwahl ist ok.

Version 6 ebenfalls gut verständlich, Vers 7 hat allerdings Fehler, da muss ich raten, was das heißen soll.



LG
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am So 15 Jan 2017, 08:42 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  birnbaum am Do 15 Dez 2016, 19:49

Danke, Ralf–Peter, für die ehrliche Beurteilung, Bin sehr zerknirscht über den Tippfehler bei 6); habe ihn korrigiert. Bin aber sicher, du konntest erraten, was da stehen sollte. Interessant auch, dass die Version 3) sofort identifiziert wurde. Dass deine Beurteilung sich nicht ganz deckt mit der von Günter, zeigt, dass jeder Leser Sprache unterschiedlich wahrnimmt. Mal sehen, was noch kommt... Danke Dir jedenfalls für die Einschätzung! Segensgruß von Simon!

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Günter am Fr 16 Dez 2016, 10:11


birnbaum (Simon) schrieb:Dass deine Beurteilung sich nicht ganz deckt mit der von Günter, zeigt, dass jeder Leser Sprache unterschiedlich wahrnimmt.

Deshalb macht es ja auch Sinn, Vergleichsbibeln parat zu haben. Oft reicht es schon für das Sprachverständnis, wenn ein unklarer Satz etwas anders formuliert ist.

Ich habe beruflich viel mit technischen Texten zu tun und kenne die Verständnisprobleme und Fehlinterpretationen der Texte, auch wenn wir uns in unserer aller Muttersprache bewegen.


Viele Grüße, Günter


PS:
Eine Aussage über die Verständlichkeit der 6 Texte kann eigentlich jeder abgeben. Dazu sind keine besonderen Bibelkenntnisse erforderlich. Deshalb hier die Einladung an alle zum mitmachen. Auch Gäste und Mitglieder, die sich sonst eher nicht beteiligen. Es wäre schön, wenn da noch ein paar mehr Meinungen stehen würden.  :-)


Günter
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Psalmenvariationen

Beitrag  birnbaum am Di 27 Dez 2016, 13:39

Danke für die Beurteilungen zu den sechs verschiedenen Psalmen–Varianten. Was mir besonders daran auffiel, ist, dass meine Fragestellung wörtlich genommen und rundheraus geschrieben wurde, was behagt und was eher krumm ging. Ich habe nicht erwartet, dass andere als runde, und leicht verständliche Übersetzung auf den ersten Plätzen landen.

Generelle Bemerkungen: In Version 1 steht im Hebräischen einfach nur "Tag dem Tag" und "Nacht der Nacht" oder "zur hin"; nun kann sich der Übersetzer aussuchen, ob der den Satz füllt oder die Abfolge der Begriffe "nackt" so stehen lässt. – Zu "Gluten": das ist kein Schreibfehler, der Übersetzer hat vielleicht nicht ganz glücklich anstelle "Glut" das Verb "gluten" substantiviert. (Hat nichts mit dem Weizeneiweiß–Kleber zu tun.)

Zur Version 2) Die Messschnur ist die wörtlich möglichste Übersetzung laut der Menge der Hebräisch–Linguisten; ein ausgespanntes Massband sozusagen. Nicht wohlklingend, aber wörtlich. Andere entscheiden sich für "Schall" oder "Schwall" (M. Buber).

Version 3 war der Favorit; hört sich an wie Luther – und ist auch in der Tat Luther neu revidiert 2017.

Version 4 hatte das Problem mit der "Wölbung": das Hebräische Wort Rakia heißt nahezu überall wörtlich Firmament, früher "Veste", also Feste oder Wölbung. Wenn man Himmelsfeste überträgt, ist er Himmel dazugesetzt zwecks Verständlichkeit. Firmament ist halt ein Fremdwort, von firmus (fest). Diese Übersetzung ist übrigens die einzige, die die im Hebräischen maskuline Sonne folgerichtig mit "Sonnenball" wiedergibt. Im Deutschen muß die weibliche Sonne mit dem männlichen Bräutigam konkurrieren; das passt nicht zur Aussage, denn, wie im Psalm 84:12 zu lesen: "Gott der Herr ist Sonne und Schild“, Sonne hier kein weibliches Attribut, das übernehmen der Begriff "Erbarmen" und "ruach" für Geist. Hier hat der Übersetzer folgerichtig den maskulinen Sonnenball dem Herrn Bräutigam passend gemacht.

Version 1 ist aus der röm.–katholischen Herder–Bibel, zuletzt revidiert 2005.

Version 2 ist älter, nämlich ursprünglich aus 1976, 1990 revidiert: eine freikirchliche, recht unbekannt gebliebene Übersetzung von Ernst Simon.

Version 3 ist Luther revidiert 2017

Version 4, die am Wenigsten gefiel, stammt auch aus dem Jahr 1837, wurde erst 150 Jahre später, 1997, leicht durchgesehen. Wörtlich, aber eben nicht elegant zu lesen, ist die "Heilige Schrift", des Juden Leopold Zunz.

Version 5 ist aus der neuen vollständig überarbeiteten Einheitsübersetzung 2016, in gehobenem Aufsatzdeutsch, ein wenig profillos, aber für jedermann verständlich.

Version 6 stammt aus der neuen Zürcher Bibel 2007.

Wünsche allen friedvolle und erholsame Feiertage:
"VIELE MENSCHEN WOLLTEN GÖTTER SEIN, ABER NUR EIN GOTT WOLLTE MENSCH WERDEN«

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Günter am Mo 09 Jan 2017, 10:02


birnbaum:

Version 5 ..... in gehobenem Aufsatzdeutsch, ein wenig profillos, aber für jedermann verständlich.

"Gehobenes Aufsatzdeutsch" stellt die Bibel vom Sprachgefühl in eine Reihe mit zahlreichen anderen Büchern und macht sie für mich ein Stück weit beliebig. "Lutherdeutsch" dagegen gibt der Bibel sprachliches Profil, ist ein Alleinstellungsmerkmal und fühlt sich für mich richtig an, es fühlt sich für mich an wie die Bibel. Zumindest meine Lesebibel kann eigentlich nur eine Lutherbibel sein. Die Elberfelder nutze ich zur Bibelarbeit, da spielt das keine Rolle.

Wer nicht mit der Lutherbibel verwachsen ist, muss das nicht verstehen.


Viele Grüße, Günter

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  birnbaum am Do 12 Jan 2017, 18:01

Die EinheitsÜ 2016 schreibt gehobenes Aufsatzdeutsch, nicht die Lutherbibel! So jedenfalls schrieb ich.

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Günter am Do 12 Jan 2017, 19:27

birnbaum schrieb:Die EinheitsÜ 2016 schreibt gehobenes Aufsatzdeutsch, nicht die Lutherbibel! So jedenfalls schrieb ich.

Stimmt, habe ich aber auch nicht anders behauptet:

Günter schrieb:
birnbaum:

Version 5 ..... in gehobenem Aufsatzdeutsch, ein wenig profillos, aber für jedermann verständlich.

"Gehobenes Aufsatzdeutsch" stellt die Bibel vom Sprachgefühl in eine Reihe mit zahlreichen anderen Büchern und macht sie für mich ein Stück weit beliebig. "Lutherdeutsch" dagegen .....

birnbaum schrieb:
.....
Version 5 ist aus der neuen vollständig überarbeiteten Einheitsübersetzung 2016, in gehobenem Aufsatzdeutsch, ein wenig profillos, aber für jedermann verständlich.
.....

Ich wollte die Einheitsübersetzung 2016 nicht diskutieren und habe sie deshalb auch nicht namentlich benannt, ich habe es bei deiner "Version 5" belassen.

-->Version 5 ..... (= Einheitsübersetzung 2016) in gehobenem Aufsatzdeutsch, im Gegensatz zu "Lutherdeutsch".

Ich hoffe, das war jetzt verständlich.

Viele Grüße, Günter

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  birnbaum am Do 12 Jan 2017, 22:25

Danke für die Klarstellung, war dann ein kleines Mißverständnis meinerseits....

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Heidi am Sa 24 Feb 2018, 19:37

In einem Heft der Bekenntnisbewegung kein anderes Evangelium las ich etwas nicht so Gutes zur Lutherbibel 2017:
Ich schreibe das mal ab:

Bisher gab es viel Lob für die revidierte Lutherbibel, die im Okotber 2016 erschienen ist und von der bis Anfang August 2017  432000 Exemplare verkauft wurden. Jetzt gibt es von konservatieren Lutheranern Kritik. Der Theologe Gottfried Herrmann (Zwickau) von der ev. lutherischen Freikirche kommt in einer Auswertung zu dem  Ergebnis, dass die Überarbeitung "viele unnötige Änderungen enthalte, die zur Verunsicherung der Bibelleser beitragen".
Eine Rückkehr zur christologischen Auslegung Luthers, etwa zu seinen Psalmenüberschriftehn, sei dagegen nicht erfolgt. Der Theologe außert sich auch kritisch zu den Erläuterungen sowie den Sach- und Worterklärungen in der Lutherbibel 2017. So werde der Beginn des Johannesevangeliums...."Gott war das Wort" in der Fußnote so erklärt:
"Gemeint ist: Von göttlicher Art war das Wort."
Diese Aussage erweckt lt Herrmann den Eindruck, als ob Chistus (das Wort,vgl Vers 14) nicht wirklich Gott gewesen sei, sondern nur im minderen Sinne "eine Art von Gott", wie es die ZJ behaupten. Die Sach.- und Worterklärungen bieten lt Herrmann alle Varianten der Bibelkritik.

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Re: Die Lutherbibel 2017 soll wieder nach Luther klingen

Beitrag  Günter am Sa 24 Feb 2018, 21:41


Heidi schrieb:In einem Heft der Bekenntnisbewegung kein anderes Evangelium las ich etwas nicht so Gutes zur Lutherbibel 2017:

..... Psalmenüberschriften, ….. Erläuterungen ….. Sach- und Worterklärungen ….. Fußnote …..

Was hier kritisiert wird, ist nicht die Bibel selbst, sondern Kommentare, die in den Bibeltext eingestreut und für viele nicht klar genug abgegrenzt wurden.

Die Sach- und Worterklärungen bieten lt. Herrmann alle Varianten der Bibelkritik.

Mich wundert das nicht und ich widerspreche dem auch nicht. Die Bibelkritik hat die evangelischen Kirche unterwandert und das muss man halt wissen, damit man das richtig einordnen kann.

Wenn man das dicke Buch, auf dem Lutherbibel 2017 draufsteht insgesamt als Lutherbibel begreift, ist das sicherlich alles richtig, was da in diesem Heft steht.

Leider wissen vermutlich nur wenige, dass die Lutherübersetzung nur der eigentliche Fliestext in diesem dicken Buch ist. Selbst die Verszählung gehört da schon nicht mehr dazu.

Die Überschriften, Erläuterungen, Sach- und Worterklärungen, Fußnoten und auch die Auswahl der Verweisstellen (nicht die Verweisstellen selbst) sind Kommentare. Und natürlich auch das Vorwort und die (lexikalischen) Anhänge. Um ehrlich zu sein, Kommentare der evangelischen Amtskirche sind für mich nicht vertrauenerweckend, Stichwort Bibelkritik, um nur mal einen Punkt zu nennen.

Das hat aber mit der Integrität der eigentlichen Lutherübersetzung nichts zu tun. Man muss wissen, was noch zur Bibel gehört und was schon Kommentar ist. Das alles trifft wohl mehr oder weniger auch auf jede andere gedruckte Bibelübersetzung zu.

In einem Heft der Bekenntnisbewegung kein anderes Evangelium las ich etwas nicht so Gutes zur Lutherbibel 2017

Wenn in diesem Heft (das ich nicht kenne) nicht weiter differenziert wurde, hat man das Kind mit dem schmutzigen Badewasser ausgeschüttet.


Viele Grüße,

Günter

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