Schliessung des Forums zum 25. Mai 2018


Liebe Mitglieder und Besucher!


Wir Admins haben beschlossen, nach knapp 10 Jahren das Forum zu Schließen. Damit ihr genügend Zeit habt, euch eventuell ein anderes Forum zu suchen, werden wir hier noch bis zum 24. Mai 2018 weiter machen. Ab dem 25. Mai 2018 wird es dann Only Jesus als Forum nicht mehr geben. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen, die bis zum 25. Mai 2018 umgesetzt sein müssen, machen es uns auch wegen der im Moment unübersichtlichen Rechtslage unmöglich, das Forum weiter zu betreiben. Danke für Eure Mitarbeit und Treue. Wir wünschen allen Gottes Segen für den weiteren Weg.


Eure Admins Ralf-Peter und Harald

Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Wer ist online?
Insgesamt sind 9 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 9 Gäste :: 2 Suchmaschinen

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 69 Benutzern am Di 15 Sep 2015, 08:23
Besucher

counteronline.de

Neueste Themen
» Mein Pfingstsonntagmorgen
von Heidi Heute um 17:02

» Only Jesus Forum schließen?
von Ralf-Peter Mi 16 Mai 2018, 21:48

» Himmelfahrt 2018
von Harald Sa 12 Mai 2018, 20:12

» Lieber Gott ich habe viel zu danken ...
von budde harald Mo 07 Mai 2018, 21:57

» Danke für den Regenbogen
von budde harald Mi 25 Apr 2018, 19:41

» Israel feiert 70. Geburtstag
von Harald Fr 20 Apr 2018, 02:41

» Neue Domain
von Heidi Sa 14 Apr 2018, 14:03

» Karfreitag
von Günter Mo 02 Apr 2018, 02:23

» Ach, du kleingläubiger.......
von budde harald Sa 31 März 2018, 19:27

» Christliche TV und Online-Video Tipps
von Harald Do 29 März 2018, 15:23

» Glaube: Freude oder Ernst?
von Heidi Fr 23 März 2018, 10:24

» Lieder, nur so, zum Wohlfühlen
von Heidi Mo 19 März 2018, 20:14

» Johannes als Wegbereiter für Jesus
von Heidi Mo 19 März 2018, 18:42

» Mt 26, 36-46
von Gast Fr 16 März 2018, 20:55

» Macht Gott Fehler?
von Gast Do 15 März 2018, 19:30

» Römer 12,20 Feurige Kohlen auf das Haupt
von Hakim Di 13 März 2018, 20:16

» Nicht ganz ernst gemeint ;-)
von Heidi Di 13 März 2018, 19:35

» Wähle richtig – ev. Gemeindewahl 2018
von Gast Mo 12 März 2018, 18:20

» Habt Ihr die Bibel schon mal ganz gelesen?
von Gast Sa 10 März 2018, 22:36

Jahreslosung 2018


Mit freundlicher Genehmigung:
Wort im Bild Verlag und
Vertriebs gmbH

Und führe uns nicht in Versuchung

Nach unten

Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am So 15 März 2009, 19:21

Das „Vaterunser“ ist ja das einzige Gebet, welches Jesus uns gelehrt hat.
Zweimal wird es im NT angeführt: Mt 6,9-13 und Lk 11,2-4.

Wo ich aber oft genug „hängengeblieben“ bin:

„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen!“

Führt Gott die Menschen eigentlich in Versuchung?

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Heidi am So 15 März 2009, 21:31

Lieber "Krabat",

also, ich kenne das nur so, dass man vom Teufel versucht wird. Das wurde auch Jesus selber (Mt. 4,1, bitte lesen!)

Und Jak. 1,13 sagt dies:
Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.

Ich habe noch nie erlebt, dass Gott es ist, der mich zum Bösen verleiten will, im GEGENTEIL...ich sehe, wie Gott mir hilft, aus meinen Verstrickungen herauszukommen!
Und ich bin so dankbar und habe Gott so lieb, wenn ich sehe, wie er bei mir und bei anderen Christen einen maßgeschneiderten Lösungsweg findet, damit wir nicht Knechte der Versuchungen werden und immer wieder neu dies oder das tun müssen, was uns gar nicht wohltut.

"Krabat", so würde ich sagen: Gott führt uns nicht in die Versuchung, sondern dran vorbei oder aus ihr heraus - Gott will nicht, dass wir Böses tun.


heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3465
Anmeldedatum : 30.09.08

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Mo 16 März 2009, 06:18

Heidi schrieb:
also, ich kenne das nur so, dass man vom Teufel versucht wird.
Bleibt nur noch nachzutragen, dass Gott selbst den Rahmen dazu festlegt, was dem Teufel möglich ist und wo seine Grenzen sind. Nachlesen kann man das im Buch Hiob.

Nachtrag:

Auch wenn es zu unseren Prüfungen zählt, vom Teufel versuch zu werden:

1. Kor. 10,13:
….. Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Do 19 März 2009, 18:19

(Mt. 4,1, bitte lesen!)
Und Jak. 1,13 sagt dies:
(...)

"Krabat", so würde ich sagen: Gott führt uns nicht in die Versuchung, sondern dran vorbei oder aus ihr heraus - Gott will nicht, dass wir Böses tun.

Nun, die Aussagen Jesu haben für mich oberste Priorität in der Bibel. Erst dann kommen die Aussagen der übrigen.

Wenn Gott selbst also den Menschen nicht in Versuchung führt, warum lehrt Jesus den Menschen das VaterUnser dann auf genau diese Weise?
Es ist doch sein eigener Wortlaut, seine eigene Aussage!
Es ist das einzige Gebet, welches Jesus die Menschen überhaupt lehrt; dahingehend denke ich, daß es inhaltlich von erheblicher Wichtigkeit ist.
Oder nicht?

Wenn Gott selbst die Menschen also nicht in Versuchung führt – ist dieser Teil falsch überliefert?
Oder hat sich Jesus hier geirrt?

Bleibt nur noch nachzutragen, dass Gott selbst den Rahmen dazu festlegt, was dem Teufel möglich ist und wo seine Grenzen sind.
Damit aber gibt Gott selbst dem Teufel Macht!
Und wenn Gott dem Teufel diese Macht einräumt, ihm aber gleichzeitig Grenzen setzt – dann ist es Gottes Wille, daß der Teufel die Menschen in Versuchung führt?

Letztlich war es doch auch mit Adam und Eva so:
Gott setzte ihnen einen Baum unmittelbar „vor die Nase“, aber verbot ihnen, davon zu essen.

Setzt man einem Kind einen verlockenden Schokoladen-Osterhasen vor die Nase, verbietet es aber, davon zu naschen – um es dann, wenn es der Versuchung nicht widerstehen konnte, zu bestrafen?
Wäre das nicht eine seltsame Form der Liebe?
Sorry, aber für mich wäre das gar keine Liebe Sad

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Otto am Do 19 März 2009, 18:57

Also ich habe da  auch so meine Probleme mit dieser Stelle des Vater-Unser-Gebetes und in verschiedenen Übersetzungen anderer Sprachen (frz. od. span. z.B.) wird anstatt "...und führe uns nicht in Versuchung..." mit "...lasse uns nicht in die Versuchung fallen..." übersetzt. Übrigens bete ich es auch so. Mir scheint eher, aber da kann ich mich irren, denn ich kann nun mal kein Altgriechisch, dass hier möglicherweise schlampig übersetzt worden ist. Denn ich kann mir ganz einfach nicht vorstellen, dass Gott mich gegen sich in Versuchung führen will.
Gott hat dem Teufel Macht über uns Menschen gegeben, also auch die Macht, uns zu verführen, deswegen bete ich um Hilfe, dieser Macht ztu widerstehen.
G.O.

Otto
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Do 19 März 2009, 19:24

Das ist natürlich durchaus möglich, daß es heißen müßte: "...lasse uns nicht in Versuchung fallen".
Wenn die Bibel ohne Irrtümer ist und Gottes unverfälschtes Wort, dann muß man sich die Frage stellen: "Okay, aber in welcher Übersetzung?"
Wird sie unzutreffend übersetzt, ist sie nicht mehr unverfälscht. Auch wenn diese Veränderungen unbeabsichtigt sind.
So ist auf alten Gemälden (z.B. Chagall und Michelangelo) Mose mit Hörnern abgebildet, da man über einen Übersetzungsfehler gestolpert ist.
(Lateinische Übersetzung Hieronymus von Exodus 34:29
"cumque descenderet Moses de monte Sinai tenebat duas tabulas testimonii et ignorabat quod CORNUTA esset facies sua ex consortio sermonis Dei*"
Ein Übersetzungsfehler aus der hebräischen Textquelle: "QaRaN" [Strahl] von "QeReN" [Horn], zu seiner Zeit noch nicht Vokalisiert (hier als Kleinbuchstaben), daher missverständlich.)

Wie kann ich also sicherstellen, daß Bibelstellen ohne Irrtum sind?

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Do 19 März 2009, 20:07

In allen namhaften Übersetzungen, die mir zur Verfügung stehen, ist sinngemäß in Mt. 6,13 eindeutig von „führe uns nicht in Versuchung“ die Rede.

Ich kann kein Griechisch, habe aber folgendes Hilfsmittel gefunden:

Elberfelder 1871 mit Strong-Nr.:

Mt 6,13 und 2532 führe 1533 uns 2248 nicht 3361 in 1519 Versuchung 3986, sondern 235 errette 4506 uns 2248 von 575 dem Bösen 4190. –
Daraus ergibt sich:

Griechisch/Deutsch Strong's Lexikon:

3986 peirasmos

I.) d. Versuchung
1) im guten und neutralen Sinn: d. Prüfung, d. Experiment, d. Probe,
d. Erprobung; pass. (Versuchung = Anfechtung): d. Versuchtwerden
(besonders durch Schwierigkeiten von Gott zugelassen). 5Mo 7,19;
Mt 6,13; 1Kor 10,13; Gal 4,14; 1Tim 6,9; Jak 1,12; 1Petr 4,12; Offb 3,10; ua.
2) d. Versuchung als eine Verlockung zur Sünde, d. aktive Versuchen
d. Teufels.
Lk 4,13;
3) d. Versuchung oder Prüfung Gottes durch d. Menschen (d. Rebellion
gegen Gott). 5Mo 6,16; 9,22; Ps 95,8; Hebr 3,8;
Auch die Interlinearübersetzung übersetzt Mt. 6,13 eindeutig mit „Versuchung“


MacArthur Studienbibel:
MT. 6,13 führe uns nicht in Versuchung. Vgl. Lk 22,40 . Gott versucht den Menschen nicht ( Jak 1,13 ), aber er prüft ihn und setzt ihn zuweilen den Angriffen Satans aus, wie es bei Hiob und Petrus der Fall war ( Lk 22,31.32 ). Diese Bitte drückt den Wunsch des Gläubigen aus, die Gefahren der Sünde überhaupt zu meiden. Gott kennt unsere Bedürfnisse, bevor wir ihn bitten (V. 8 ) und er verheißt, dass er uns nie über Vermögen versuchen wird. Er verheißt auch einen Ausweg aus der Versuchung, der häufig in Ausharren besteht ( 1Kor 10,13 ). Doch die richtige Haltung des Gläubigen ist in jedem Fall jene, die in dieser Bitte zum Ausdruck kommt.

Für mich ist das so O.K. und ich habe hier keinen weiteren Klärungsbedarf.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Zuletzt von Günter am Do 19 März 2009, 22:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Do 19 März 2009, 21:13

Sinn macht das Ganze natürlich immer noch nicht.
Selbst wenn man Strong´s Lexikon zu Hilfe nimmt und die Versuchung als „Versuchung im guten und neutralen Sinn“ definiert oder als „Erprobung, von Gott zugelassen“ (Punkt I; 1), stellt sich die Frage, warum man im Vater-Unser Gott darum bittet, er möge uns eben nicht in Versuchung führen.

Auch die MacArthur-Studienbibel gibt keinen Aufschluß, denn wenn sie sagt, daß Gott den Menschen „zuweilen den Angriffen Satans aussetzt“, so ist es ja unzweifelhaft Gottes Wille, daß der Mensch (vom Satan) versucht werde!
Sinngemäß müßte es dann im Vater-Unser heißen: „..und laß uns nicht in Versuchung (durch den Satan) geraten“.
Mit „...und führe uns nicht in Versuchung“ wird aber eindeutig Bezug auf den "Versucher" genommen, nämlich in diesem Falle: Gott.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Do 19 März 2009, 21:43

Krabat schrieb:Wie kann ich also sicherstellen, daß Bibelstellen ohne Irrtum sind?
Dafür habe ich gerade ein neues Thema eröffnet unter:

„Die Bibel --> Allgemeine Fragen zur Bibel --> Thema: Bibelübersetzungen“


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Do 19 März 2009, 21:51

Und wie erklärst du nun den Umstand, daß Jesus die Menschen lehrt, sie sollen beten, Gott selbst möge sie nicht in Versuchung führen - wenn doch an anderen, obengenannten Stellen steht, daß Gott die Menschen nicht versucht?

Die Eröffnung eines neuen Threads beantwortet diese Frage leider immer noch nicht... Sad

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Heidi am Do 19 März 2009, 21:58

Lieber Günter,
hast du nicht Zeit und Lust, die ganzen Bibelverse (Querstellen) von heute morgen schön in gewohntem "rot" einzustellen?
Ich hatte Krabat gebeten, WEIL er ja sagt, dass er die ANTWORT sucht, aber er macht es gar nicht.
Sonst versuche ich es am Samstag vielleicht.

gute nacht
heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3465
Anmeldedatum : 30.09.08

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Do 19 März 2009, 22:15

Mt. 6,13:
Und führe uns nicht in Versuchung, …..


Jak. 1,13:
Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.


Aufgrund seines heiligen Wesens hat Gott keinerlei Veranlagung zum Bösen oder auch nur zur Verwundbarkeit durch Böses ( Hab 1,13; vgl. 3Mo 19,2; Jes 6,3; 1Pt 1,16 ). er selbst versucht auch niemand. Gott lässt Anfechtungen gezielt zu und damit auch Versuchungen, doch hat er verheißen, nicht mehr zuzulassen, als der Gläubige ertragen kann und ihm immer einen Ausweg zu bieten. Der Gläubige muss entscheiden, ob er den von Gott gebotenen Ausweg nimmt oder der Versuchung nachgibt.
Quelle: MacArthur

Ich selbst denke, dass Gott die letzte Ursache von allem ist. Der Teufel ist letztlich ein geschaffenes Wesen, das seiner gefallenen Natur nachgeht. Und je nach dem, wie eng Gott dem Teufel seine Grenzen steckt, wird dieser uns mehr oder weniger versuchen können, oder auch nicht. Damit versucht er uns Menschen nach Jak. 1,13 mittelbar, aber nach Mt. 6,13 nicht unmittelbar.

Wenn eine Aktiengesellschaft Mitarbeiter entlässt, vollzieht die Personalabteilung die Kündigungen. Man kann sagen, dass der Vorstand Mitarbeiter (defakto) entlassen hat und man kann sagen, dass der Vorstand selbst keine Mitarbeiter (dejure) entlassen hat. Der Vorstand entlässt defakto, die Personalabteilung entlässt dejure. Beide sichtweisen sind aus Sicht der Betroffenen gleich unangenehm.

Viel wichtiger, als diese Haarspalterei finde ich die Erkenntnis, dass Gott das zulässt.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Zuletzt von Günter am Do 19 März 2009, 22:50 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Heidi am Do 19 März 2009, 22:45

Äh, ne, ich meinte diese alle und noch die anderen, die dann noch folgten:
5Mo 7,19;
Mt 6,13; 1Kor 10,13; Gal 4,14; 1Tim 6,9; Jak 1,12; 1Petr 4,12; Offb 3,10; ua.
2) d. Versuchung als eine Verlockung zur Sünde, d. aktive Versuchen
d. Teufels. Lk 4,13;
3) d. Versuchung oder Prüfung Gottes durch d. Menschen (d. Rebellion
gegen Gott). 5Mo 6,16; 9,22; Ps 95,8; Hebr 3,8;

heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3465
Anmeldedatum : 30.09.08

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Do 19 März 2009, 23:02

Ach so, aber im Zitat will ich das eigentlich im Regelfall nicht hervorheben.


Viele Grüße und eine

* + . * + * .
+ * Gute + *
. Nacht +
* + . * + . *


<°)))>< Günter

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Harald am Do 19 März 2009, 23:12

Hallo,
nun, wenn ich weiß, daß Jesus/Gott der Herr und Erschaffer der Welt ist, wenn ich ferner weiß und mir sicher bin, daß dieser Herrscher mir erlaubt, daß ich Vater zu IHM sage, und zu IHM beten soll, ist es für mich klar, daß ich all meine Bitten, Wünsche, Klagen, Sorgen, Nöte, Sünden, Fehler etc. IHM sagen will und dazu aufgefordert werde von Jesus.
Warum also sollte ich Gott nicht darum bitten, daß ER mich doch möglichst von Versuchungen verschonen mag Question Jesus bat auch, "Vater, wenn es möglich ist, laß diesen Kelch an mir vorübergehen ..." Warum also sollten wir nicht auch so beten können? Ich weiß, Jesus hatte diesen Auftrag, den ER freiwillig ausführte, bis ans Ende, bis zum Tode am Kreuz, von daher hinkt das ein klein wenig.
Die Alternative wäre, ich bitte Satan, weil er der Versucher ist, daß er mich nicht in Versuchung führt. Wäre das nicht geradezu grotesk? Für mich auf jeden Fall, da ich mit Satan nichts zu tun haben möchte.
Was hier auch noch angeklungen ist, ist daß Gott uns hier nicht auf Wolke 7 zurückläßt, sondern wir eben mitten in der Welt stehen und daher letztlich sogar allen Nachfolgern Jesu´ Leid vorausgesagt ist und nicht ein Hoch nach dem anderen. Und Gott sagte es selbst, daß ER diejenigen "züchtigt" die er liebt, heute würde man sagen "erzieht". Warum geschieht das? Wer denkt, daß Gott uns damit bestrafen möchte, kennt Gott nicht, hat nichts von Seinem Wesen begriffen, das ER in Jesus geoffenbart hat.

Satan hat die Herrschaft auf der Erde, dies ist sein Machtbereich. Darum finde ich es traurig, daß so viele Menschen denken, wenn sie nicht an Gott glauben, sind sie frei. So viele glauben an Freiheit und merken nicht, wie abhängig sie von Satan sind, ja wie ausgeliefert und verloren sie sind.

Warum ich fest davon überzeugt bin, daß sich keine Fehler in die Bibel eingeschlichen haben können ist, sagt die Bibel selbst:
Johannes 16:
7Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
...
12Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten;denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14Derselbe wird mich verherrlichen; denn von dem Meinigen wird er es nehmen und euch verkündigen. 15Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, daß er es von dem Meinigen nehmen und euch verkündigen wird.
Jesus hat selbst dafür gesorgt, bzw. Gott, als ER uns den Heiligen Geist verheißen hat. Nicht ein Johannes oder Lukas oder Paulus etc. mußten aus eigener Weisheit ihre Briefe und Evangelien schreiben, sondern der Anwalt, der Beistand leitete sie mit der ganzen Wahrheit von Gott. Von daher gehe ich davon aus, daß sich beispielsweise ein Johannes auch noch mit über 70 sehr genau und detailliert an einzelne Begebenheiten erinnern konnte bzw. der Heilige Geist sie ihm nochmals deutlichst vor Augen geführt hat.
Vielleicht ist das in etwas vergleichbar mit dem Umstand, daß Menschen, die nur knapp dem Tod entkommen sind, berichteten, wie sie ihr ganzes Leben in Sekundenbruchteilen an ihnen vorbeilaufen sahen.

Grüße von Harald

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1723
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 58
Ort : Schwörstadt

http://www.onlyjesus-jesusallein.com

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Fr 20 März 2009, 06:46

Ich hatte Krabat gebeten, WEIL er ja sagt, dass er die ANTWORT sucht, aber er macht es gar nicht.

Danke für die Blumen, Heidi, aber warum sollte ich Bibelverse heraussuchen, die im Widerspruch zu Mt 6,13 stehen?
Ich warte eigentlich immer noch auf eine Antwort, die genau diesen Widerspruch auflöst.
Mt 6,13 sagt unzweifelhaft, daß Gott selbst die Menschen in Versuchung führt, daran ändern auch fünfhundert Bibelverse nichts, die etwas anderes aussagen.
Das ist keine Sache der Haarspalterei, sondern eine Sache dessen, was die Bibel ganz klar aussagt!

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Fr 20 März 2009, 19:56

Mt. 6,13:
Und führe uns nicht in Versuchung, …..


Jak. 1,13:
Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.


Krabat schrieb:Ich warte eigentlich immer noch auf eine Antwort, die genau diesen Widerspruch auflöst.

Krabat schrieb:Mt 6,13 sagt unzweifelhaft, daß Gott selbst die Menschen in Versuchung führt,
Genau das sagt Mt. 63,13 eben nicht unzeifelhaft aus: „Und führe uns nicht in Versuchung“ – Lesen wir das noch mal ganz genau:

Wir sollen also nicht bitten: „Versuche uns nicht“, wir bitten Gott hier also gar nicht, dass Er uns nicht versuchen möge! Sondern wir bitten Ihn, uns nicht in eine Situation hineinzuführen, in der wir dann versucht werden könnten!

Jetzt können wir deutlich sehen, dass es keinen Widerspruch zwischen Jakobus und Jesus gibt. Jakobus sagte, dass Gott niemanden versucht; und Jesus lässt uns bitten, dass Gott uns in keine Situation führt, in der wir versucht werden könnten. Aber versucht werden wir nicht von Gott, sondern vom Teufel oder von Menschen. Halten wir also fest, dass es niemals Gott ist, der uns versucht, also verführt, etwas Unrechtes zu tun.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Damit ist das Thema Widersprüche in der Bibel für mich erstmal für längere Zeit abgehakt.


Zuletzt von Günter am Sa 21 März 2009, 06:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Heidi am Sa 21 März 2009, 02:16

Bravo!!! Günter, das trifft es nun.

heidi

Heidi
Methusalem
Methusalem

Anzahl der Beiträge : 3465
Anmeldedatum : 30.09.08

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Sa 21 März 2009, 02:20

Man kann sich die Dinge natürlich auch zurechtbiegen, um etwas passend zu machen, was nicht passend ist.
Jesus läßt uns nicht bitten, daß Gott uns in keine Situation führt, in der wir versucht werden könnten.
Denn, wie ich bereits geschrieben habe, müßte es sonst heißen: „...und laß uns nicht in Versuchung geraten“!
Die Aussage „...und führe uns nicht in Versuchung“ drückt zweifelsfrei aus, daß der betende Mensch darum bitten soll, nicht von Gott selbst in Versuchung geführt zu werden.
Alles andere ist eine Verdrehung und Leugnung der Tatsachen!

Damit ist das Thema Widersprüche in der Bibel für mich erstmal für längere Zeit abgehakt.

Ich darf das also so verstehen, daß du für längere Zeit nicht daran interessiert bist, Widersprüche aufzuklären?

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Harald am Sa 21 März 2009, 03:28

»Matthew Henry's Concise Commentary on the Whole Bible sagt dazu, dass im Hebräischen »versuchen«, »erproben« und »prüfen, beweisen« durch dasselbe Wort ausgedrückt werden.

Hallo,
sollen wir jetzt noch zigmal das schreiben wie wir es verstehen, denn ich hatte letzte Nacht ganz ähnlich argumentiert wie Günter? Wenn du das so nicht sehen magst, ist das deine Sache, was aber nun die richtige Sichtweise ist, könntest du bitte zweifelsfrei jedem selbst überlassen.

Für mich bedeutet das, daß ich Gott ALLES sagen darf und um ALLES bitten darf, auch daß ER mich möglichst vor Versuchung, Erprobung oder Prüfung behüten möge.
Das wichtige ist nur, daß ich nicht darauf beharre, daß mein Wille geschieht, sondern ich mich unterordne, dem Willen Gottes, auch wenn es für mich unangenehm werden sollte.
Alles dient mir zum Besten, diese Verheißung hat jeder Nachfolger Jesu´.

Ich für mich ziehe mich von dieser Diskussion zurück, die Standpunkte sind ausgetauscht, du (Krabat) bist nicht zufrieden mit unserer Erklärung, aber das läßt sich wohl nicht ändern, ich kann nicht neue Argumente erfinden, ich habe mein Standpunkt dargelegt. Glaube läßt sich nicht beweisen, daß die Bibel die Wahrheit ist, auch nicht. Man weiß es, sobald man sein eigenes Verloren-sein erkannt hat.

grüße von harald

PS:
Ich darf das also so verstehen, daß du für längere Zeit nicht daran interessiert bist, Widersprüche aufzuklären?
halte ich für die falsche Formulierung. Für dich stellen es vielleicht Widersprüche dar, aber deshalb muß es sich nicht um Selbige handeln.
Ich finde es auch schade, daß du wohl nicht annähernd dieses Engagement zeigst, dir selbst mal Literatur oder Vorträge anzuhören, in denen es darum geht, diese angeblichen Widersprüche aus biblischer Sicht erklärt zu bekommen, bzw. eben die Sichtweise zu hören/lesen, wie es Christen sehen. Du "reitest" weiterhin auf denselben Themen herum, bist aber quasi "immun" (nicht offen für ...) gegen Erklärungsversuche, die dir nicht genehm erscheinen (die du dann als Interpretation oder als nicht stichhaltig abtust). Warum also meldest du dich in nem christlichen Forum an, wenn du doch nur Kritik übst am christlichen Glauben?
Mich stimmt es eher traurig, daß du dich so verschließt, nicht weil ich Recht haben möchte. Darum geht es nicht. Nur um dein Heil geht es. Ich denke mal, daß dir hier niemand böses wünscht. Leider bin ich, sind wir hier, auch Menschen, die manchmal/oft egoistisch sind, eingeschnappt, verletzt, beleidigt, gemein, lieblos etc. also nicht perfekt, aber Gott liebt uns dennoch, wir sind gerecht durch Jesus, und nur durch IHN. Und das bietet Jesus eben jedem an, und das wünschen wir jedem Menschen ... auch Dir. Darum wünsche ich dir auch von Herzen Gottes Segen.


Zuletzt von Harald am Sa 21 März 2009, 20:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Harald
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1723
Anmeldedatum : 29.09.08
Alter : 58
Ort : Schwörstadt

http://www.onlyjesus-jesusallein.com

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Günter am Sa 21 März 2009, 07:26

Heidi schrieb:
Bravo!!! Günter, das trifft es nun.

Krabat schrieb:
Man kann sich die Dinge natürlich auch zurechtbiegen, um etwas passend zu machen, was nicht passend ist. ….. ist eine Verdrehung und Leugnung der Tatsachen!
Lassen wir die Forenmitglieder und Gäste jeden für sich entscheiden. Ich bin mit meiner Erklärung zufrieden und mit dem Thema durch.

Krabat schrieb:
Damit ist das Thema Widersprüche in der Bibel für mich erstmal für längere Zeit abgehakt.

Ich darf das also so verstehen, daß du für längere Zeit nicht daran interessiert bist, Widersprüche aufzuklären?
Ich schließe mich Haralds Ausführungen bezüglich der „Widersprüche“ an. Meine Aussage, die du da zitierst, möchte ich aber noch mal positiv formulieren:

Ich bin der Ansicht, dass Gott uns die Bibel gegen hat, um unser Leben daran auszurichten und das ewige Ziel zu erreichen. Da meine Zeit begrenzt ist, muss ich Prioritäten setzen. Die liegen dann eher bei der Frage „Wie kann ich mein Leben nach der Bibel ausrichten?“.

Ich habe zwei neue, noch in Folie eingeschweißte Bücher, die sich mit angewandten, schwierigen Fagestellungen aus biblischer Sicht beschäftigen: Ethische Fragen im Unternehmen, Wirtschaftsethik, Umweltethik, Sexu@lethik, und Kulturethik.

Gott erwartet von uns, dass wir Früchte tragen und nicht, dass wir ewig an seinem Wort herumnörgeln.

Im Übrigen findest du im Internet ebenso viele Antworten, wie du Fragen findest. Mir ist die Zeit dazu zu schade, der Früchte wegen, für die mir dann eben die Zeit fehlt.


Damit wünsche ich dir, lieber Krabat und insbesondere auch allen anderen Bedenkenträgern noch einen schönen Tag und Gottes Segen.

<°)))>< Günter

Günter
Foren Legende
Foren Legende

Anzahl der Beiträge : 1385
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Rheinland-Pfalz

Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Gast am Sa 21 März 2009, 23:20

Krabat schrieb:
Mt 6,13 sagt unzweifelhaft, daß Gott selbst die Menschen in Versuchung führt,

Genau das sagt Mt. 63,13 eben nicht unzeifelhaft aus: „Und führe uns nicht in Versuchung“ – Lesen wir das noch mal ganz genau:

Wir sollen also nicht bitten: „Versuche uns nicht“, wir bitten Gott hier also gar nicht, dass Er uns nicht versuchen möge! Sondern wir bitten Ihn, uns nicht in eine Situation hineinzuführen, in der wir dann versucht werden könnten!

Wenn wir das noch mal ganz genau lesen, steht da immer noch: ...und führe uns nicht in Versuchung“!!!
Und das steht da wörtlich und zweifelsfrei und wird so lange dort stehen, solange man den Text nicht verfälscht.
Und damit steht dieser Vers im Widerspruch zu all den Versen, in denen steht, Gott selbst würde den Menschen niemals in Versuchung führen.
Das ist kein scheinbarer Widerspruch, das ist ein tatsächlicher Widerspruch.
Jeder, der gelernt hat, wissenschaftlich zu arbeiten, wird das bestätigen, und wer das dementiert, hat nie gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten.
Und wer das dementiert und dennoch sagt, er habe gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten, der lügt.
Ein Widerspruch ist nur dann ein scheinbarer Widerspruch, wenn man ihn zweifelsfrei erklären kann.
Das aber ist hier definitiv nicht möglich.
Eine Deutung, eine Interpretation ist ein Erklärungsversuch, aber die Möglichkeit des Irrtums ist nicht ausgeschlossen.
Und so lange ist es eben keine Erklärung, sondern eine Deutung.

sollen wir jetzt noch zigmal das schreiben wie wir es verstehen, denn ich hatte letzte Nacht ganz ähnlich argumentiert wie Günter?
Es steht euch frei, euch permanent zu wiederholen. Aber das ändert an den Dingen nichts.
Was hindert euch eigentlich an der Aussage: WIR verstehen es so, und WIR GLAUBEN, daß es so gemeint ist – aber wir WISSEN ES NICHT mit letzter Sicherheit“?
Ob man sich auf McArthur, Elberfelder, Concise oder das Strong-Lexikon beruft, ist dabei völlig belanglos. Es ändert nichts daran, daß es bei einer Deutung bleibt.
Wenn man die Ansicht vertritt, die Bibel sei Gottes unverfälschtes Wort und ohne Irrtümer und alles aus dieser einzigen Perspektive heraus betrachtet, läßt sich natürlich jeder Widerspruch wegzaubern. So hanebüchen die „Erklärungen“ dafür auch dann sind.

Wenn du das so nicht sehen magst, ist das deine Sache, was aber nun die richtige Sichtweise ist, könntest du bitte zweifelsfrei jedem selbst überlassen.
Es ist jedem selbst überlassen, wie er es sieht.
Aber dann sollte man auch statt: „Jetzt können wir deutlich sehen, dass es keinen Widerspruch zwischen Jakobus und Jesus gibt.“ sagen:
ICH sehe darin keinen Widerspruch.“
Denn erstes wäre eine Tatsache, die nicht vorhanden ist, letztes eine persönliche Sichtweise.

du (Krabat) bist nicht zufrieden mit unserer Erklärung,
Ich bin nicht zufrieden mit „Erklärungen“, die nichts als reine Deutung sind. Denn dann hätte die Menschheit beim geozentrischen Weltbild aufhören können, Fragen zu stellen und nachzudenken. Daß dieses Weltbild unzutreffend war, wissen wir durch die Menschen, die nicht bereit waren, sich mit Deutungen zufrieden zu geben und sich das Denken nicht verbieten ließen. Manche haben diesen Umstand mit ihrem Leben bezahlt.
Kepler, Kopernikus, Galilei und etliche andere haben ihr Leben riskiert, als sie Lehren veröffentlichten, die nicht bibelkonform sind.

ich kann nicht neue Argumente erfinden, ich habe mein Standpunkt dargelegt.
Den eigenen Standpunkt darzulegen ist vollkommen in Ordnung, solange man diejenigen nicht verurteilt, die diesen Standpunkt nicht teilen und solange man seinen Standpunkt als solchen deklariert und nicht als unumstößliche Tatsache.

Wie heißt es in John Fords "Liberty Valance", dem philosophischsten Western, so treffend: "Wenn die Legende zur Wahrheit wird, druck die Legende."

Glaube läßt sich nicht beweisen, daß die Bibel die Wahrheit ist, auch nicht.
Diesen Satz solltest du auf die Startseite setzen, denn damit ließen sich genau diese Streitigkeiten, die in 2000 Jahren Christentum zu Spaltungen und Denominationen geführt haben, vielleicht verringern.....

Man weiß es, sobald man sein eigenes Verloren-sein erkannt hat.
Wer sein eigenes Verloren-Sein erkannt hat, hat erkannt, daß er sich vom göttlichen Ursprung entfernt hat.

Ich finde es auch schade, daß du wohl nicht annähernd dieses Engagement zeigst, dir selbst mal Literatur oder Vorträge anzuhören, in denen es darum geht, diese angeblichen Widersprüche aus biblischer Sicht erklärt zu bekommen, bzw. eben die Sichtweise zu hören/lesen, wie es Christen sehen.
Danke für diesen Vorwurf, aber der entbehrt jeglicher Grundlage. Ich habe mich bis zum Übelwerden damit beschäftigt und mir solche „Literatur“ angetan und solche Vorträge angehört und leider immer nur festgestellt, daß außer Deutungen nichts kommt, was wirklich Substanz hat.
Du "reitest" weiterhin auf denselben Themen herum, bist aber quasi "immun" (nicht offen für ...) gegen Erklärungsversuche, die dir nicht genehm erscheinen (die du dann als Interpretation oder als nicht stichhaltig abtust).
Du sagst es sehr, sehr treffend: „Erklärungsversuche“. Wenn sich alle Menschen mit Erklärungsversuchen zufriedengegeben hätten, könntest du deine Briefe auch heute noch mit dem Gänsekiel zu Papyrus bringen.

Warum also meldest du dich in nem christlichen Forum an, wenn du doch nur Kritik übst am christlichen Glauben?
Ich übe keine Kritik am christlichen Glauben, aber ich stelle Fragen und möchte Antworten, die nicht lediglich auf Deutungen beruhen.

Ich denke mal, daß dir hier niemand böses wünscht.
Leider bin ich, sind wir hier, auch Menschen, die manchmal/oft egoistisch sind, eingeschnappt, verletzt, beleidigt, gemein, lieblos etc. also nicht perfekt, aber Gott liebt uns dennoch, wir sind gerecht durch Jesus, und nur durch IHN.
Wenn ihr gerecht sein wollt, warum lebt ihr es nicht vor?

edit:
Beitrag wurde von mir, Admin, editiert:
Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, alles weitere per email. Harald


Zuletzt von Harald am Mo 23 März 2009, 02:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : siehe edit)

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Und führe uns nicht in Versuchung

Beitrag  Eva am Di 24 März 2009, 23:05

Hallo Krabat,
jeder, der hier auf deine Frage geantwortet hat, hat versucht, sie dir zu beantworten.
Wir sind nur ein kleines Forum und keiner hat eine theologische Ausbildung oder Bibelschule gemacht (soviel ich weiß) .
Wenn du nun hier mit den Antworten auf deine Frage nicht zufrieden bist (ich kann dir leider auch nicht die erwartete Antwort geben ) und immer noch einen Widerspruch siehst, warum fragst du nicht mal einen Pastor im persönlichen Gespräch anstatt hier immer wieder nachzubohren ?

Eva

Eva
Profi
Profi

Anzahl der Beiträge : 200
Anmeldedatum : 01.10.08
Ort : Thüringen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten