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Frage zu den Opfern im AT

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Opfer AT - Leviten als Webopfer 4. Mo 8

Beitrag  UriKulm am Mi 07 Feb 2018, 19:17

Hallo Heidi und auch sonst an der Frage nach den Opfern Interessierte

Ich erlaube mir mal etwas hier hin zu kopieren. Da will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Deine Frage zum "Weben" der Leviten kommt zum Schluß.

Wie ich schon ausführte ist "weben/schwingen" und auch "heben" kein eigenständiges Opfer. Die eigentlichen Opfer (Tiere, Gegenstände, Menschen) werden durch diesen Ritus dargestellt
- vor Gott
- vor dem Volk
Die Leviten wurden ebenso für ihren geweihten Dienst gereinigt und in dieser Weise dem Volk und Gott dargestellt wie zuvor Aaron und seine Söhne 2. Mo 29.

Natürlich wurden die Leviten nicht "hin- und hergeschwenkt" oder "hochgehoben".

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=4302

Kopie
Heb-/Schwingopfer und Webopfer
Diese waren keine zusätzlichen Opfer, sondern zu manchen Gelegenheiten wurden Teile eines Opfers vor dem Herrn gehoben oder gewoben. So wurden Aaron und seinen Söhnen bei ihrer Heiligung folgende Teile in die Hände gelegt, um sie als Webopfer vor dem Herrn zu weben: Das Fett, der Fettschwanz, das Fett, das am Eingeweide ist, das Netz der Leber, die beiden Nieren und der rechte Schenkel, zusammen mit einem Laib Brot, einem Ölkuchen, und einem Fladen. Anschließend wurden sie auf dem Altar als Brandopfer verbrannt (3. Mo Cool. Die Brust des Widders wurde ebenfalls als Webopfer vor dem Herrn gewebt, und der Schenkel wurde als Hebopfer gehoben; diese Teile wurden dann von Aaron und seinen Söhnen gegessen (2. Mo 29,23–28). Bei den Friedensopfern war die Brust immer ein Webopfer, und der Schenkel ein Hebopfer. Diese Teile gehörten den Priestern (3. Mo 7,30–34).

Rabbiner erklären, dass die Schulter des Hebopfers auf und ab bewegt wurde, und die Brust des Webopfers von links nach rechts. Diese Bewegungen wurden „vor dem Herrn” ausgeführt und scheinen zu symbolisieren, dass die, welche die Opfer bewegten, wirklich in seiner Gegenwart waren, die Hände gefüllt mit Christus.

Christus ist daher die Erfüllung aller Opfer. In ihnen wird vorgeschattet:
- seine Hingabe bis zum Tod;
- die Vollkommenheit und Reinheit seines Gott geweihten Lebens;
- die Grundlage für und der Gegenstand der Gemeinschaft seines Volkes;
- die Wegnahme der Sünde durch Opfer.

In dem Brief an die Hebräer wird im Detail der Kontrast zwischen der Position des Juden und der des Christen herausgearbeitet. Für den Juden mussten alle Opfer wiederholt werden (das ganze System basierte auf Wiederholung). Der Christ dagegen ist durch das eine Opfer des Christus für immer vollkommen gemacht worden, und hat außerdem Zutritt zum Heiligtum, weil der große Hohepriester hineingetreten ist.

Im N.T. wird auch in einem moralischen Sinn auf die Opfer angespielt. Christen, die auch Priester sind, werden ermahnt, ihre Leiber als ein lebendiges Schlachtopfer darzustellen, wohlgefällig vor Gott (Röm 12,1). Sie sollen ihr Leben für die Brüder hingeben (1. Joh 3,16). Christen werden eine heilige Priesterschaft genannt, die geistliche Schlachtopfer darbringt (1. Pet 2,5; Phil 4,18; Heb 13,15.16; Mk 9,49).

Uri Kulm

Hebräer 10,19ff Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum durch das Blut Jesu, auf dem neuen und lebendigen Wege, den er uns eingeweiht hat durch den Vorhang hin, das ist sein Fleisch, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und so gereinigt vom bösen Gewissen, und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

UriKulm
Gast


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Opfer und Priesterdienst AT - Anwendung für heute

Beitrag  UriKulm am Mi 07 Feb 2018, 19:37

Übrigens: heute kennen wir nicht mehr ein ausschließlich einem bestimmten Kreis von Gläubigen (Aaron/Söhne und Leviten), einem ausgewählten ordinierten Klerus (Papst, Bischof, Pastor, Pfarrer usw.), zugewiesenen Gottesdienst.

Wir kennen heute den allgemeinen Priesterdienst aller Gläubigen mit
- dem Herrn Jesus als das eine vollgültige einzig würdige Opfer vor Gott
- und eben deshalb Grundlage unseres Dienstes im Heiligtum  
- und Gegenstand unseres Gottesdienstes
- und Anführer der Anbetung als wahrer Hoherpriester.
Brüder und Schwestern in Christo in eins versammelt um ihn als Mittelpunkt Matthäus 18,20.

Mithin gilt der Reinheits- und Heiligungsanspruch Gottes nicht nur für "dienende Brüder" sondern auch für Schwestern, obwohl sie ja in den Zusammenkünften schweigend anbetend am priesterlichen Dienst, dem "Weben" und "Heben" der einzigartig Gott wohlgefälligen Person, seinem Sohn  Jesus Christus, teilhaben und -nehmen.

Außerdem war im AT der Zugang zum Heiligtum für Fremde verboten. Was uns das wohl zu sagen hat?

Uri Kulm

Römer 15,6.16 ... einmütig mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen ... priesterlich dienend an dem Evangelium Gottes, damit das Opfer (Christi) ... angenehm werde, geheiligt durch den Heiligen Geist.

UriKulm
Gast


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Re: Frage zu den Opfern im AT

Beitrag  Gast am Mi 07 Feb 2018, 20:16

UriKulm schrieb:Übrigens: heute kennen wir nicht mehr ein ausschließlich einem bestimmten Kreis von Gläubigen (Aaron/Söhne und Leviten), einem ausgewählten ordinierten Klerus (Papst, Bischof, Pastor, Pfarrer usw.), zugewiesenen Gottesdienst.


Außerdem war im AT der Zugang zum Heiligtum für Fremde verboten. Was uns das wohl zu sagen hat?

Uri Kulm


Anmerkung, wenn ich darf?
unterschreib ich alles, bis auf den "Gottesdienst" der inzwischen leider auch bei nicht wenigen Brüdern so genannt wird, was Unsinn ist, denn wir versammeln uns am So. um den Leib und den Kelch des Herrn und beten an und loben und bitten, - das ist weder ein "Dienst" noch ein Dienst an Gott, sondern für uns!
Wenn man mal den Bibelserver bemüht und den Begriff "Go-Di" eingibt, wird man mit kritischem Auge schnell feststellen, das überall wo er in guten Ü. verwendet wurde, es entweder bezüglich des ATs ist, oder negativ belegt ist. Gern kann ich das noch mal einstellen, doch prüft selber!
Ein vernünftiger Go-Di ist Dienst am Menschen, Hingabe und Besuchen von Geschwistern, etwa Witwen und Waisen usw. Und unser Leben als leb. Opfer darzureichen zu seinem "Dienst", nicht die Versammlung am So.! --> da sollten wir Abstand nehmen von dem Begriff. Allein der Hebräerbrief verhöhnt das was die Welt am Sonntag macht als Godi (!) wenn man genau liest!
(hier bitte nicht Lutherbibeln nehmen, da wie wir wissen Luther bis zu letzt schon noch von der röm Kirche geprägt war und manches weiterhin übernommen hat und inkonsequent war, darum nennt er es weiterhin so)

zum Zweiten:
Die Versammlung ist eine Versammlung der Heiligen, auch wenn sie explizit nicht so genannt wird im neuen Bund. Durch den Kontext des NTs wird aber deutlich das sich nur Heilige, Brüder und Geheiligte, Erlöste und Erleuchtete - so die Bezeichnungen - Geliebte usw. versammelt hatten. Eine Stelle gibt es in der Ungläubige in die (heilige) Versammlung reinkamen, die dann aber überführt wurden/werden, was nicht bedeutet, das sie da zu sein haben, sondern im Gegenteil "hineinkamen" in diese heilige Versammlung.
Der heutige "Gäste-Go-Di" mit "Freundschaftsevangelium" ist alles andere als Biblisch. Als der Herr Jesus am hoch heiligsten Tag mit den Jüngern zum letzten Mal das Brot brach, waren nur diese anwesend! Keine Fans, Zuschauer, Gäste, Interessierte oder nette Leute, die iwie ein bissl Glauben hatten oder sonst was - nur die Jünger!
Das Frauen anwesend sein dürfen, unter klaren Ordnungen, wie Paulus dies sehr klar erläutert und "ordnet was noch ausstand vom Evangelium" - für "alle Gemeinden Gottes" - ist eine weitere Gnade, da sie ja ab Pfingsten auch mit dem Hl. Geist beseelt sein können. (mit wenigen seltenen Ausnahmen im AT gab es dies damals jedoch auch) Doch es gibt enge Beschränkungen für die die ihn wirklich lieben* (!)

Die Stiftshütte und später der heilige Tempel ist ein Bild auf die Braut Christi: die Gemeinde des HERRn.
Der Unterschied heute ist lediglich, das wir als "Priester" inzwischen ins Heiligtum dürfen, sogar täglich und immer,- da ER selbst das vollkommene Sühneopfer dargereicht hat, "ein für alle mal" [Hebräerbrief]

Im Allerheiligsten ist Christus, der verherrlichte. Der Hohenpriester. Der sich selbst für uns geheiligt hat um für uns zu bitten. Dort ist sein Wort (Bundeslade stellte dies dar!!) Dort ist ER und dort können wir  I N  ihm vor den Vater selbst treten in Anbetung.

Das ist kein Dienst, sondern unser Leben Geschwister!

Schalom, den Geliebten des Herrn!

Eliah

sorry, wenn das nochmal etwas OT ist, aber diese Dinge sind prägnant und fast signifikant und mE. sehr wichtig zum Verständnis unseres Lebens vor Ihm.

*etwa nicht ohne ihr Haupt iwie zu bedecken, wenn sie betet "oder weissagt" - da sie sonst ihr Haupt entehrt und es zudem ungeziemend wäre und sie ansonsten i.d.Gde zu schweigen hat in der Versammlung vor Ihm, also überhaupt nicht zu reden hat. Der Herr weiß warum und wie es gut ist, auch und gerade für die Frau!
Und nein, das ist nicht "Gesetzlich" oder "der Buchstabe des Gesetzes", wie mancher vllt. nun versucht sein könnte zu denken, denn auch durch das Halten seiner Gebote (nicht des Gesetzes des AT`s!) sind wir nicht gerettet, sondern allein durch Glauben an ihn. Und wenn dieser reift, wird die Liebe zu ihm, dem Wort Gottes auch reifen und wir unsere "Lust haben am "Gesetz des HERRn". Es ist dann Ausdruck unserer Liebe zu dem, der sich für uns völlig gab und veräußerte bis in den Tod, wenn wir "seine Gebote halten" und TUN was er uns klar sagt. = es ist wahre Liebe und echte "Hingabe" (!) https://www.youtube.com/watch?v=xohCDykyb-s

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Gottesdienst, Opfer AT und NT

Beitrag  UriKulm am Fr 09 Feb 2018, 13:29

Du hast ja recht, Eliah: die Inflation christlicher Werte, Symbole und Begriffe, auch der heutigen vielfachen Praxis im sogenannten „Gottesdienste“ tragen allermeist den Charakter von: Gott etwas bringen wollen oder Gott zufrieden stimmen oder religiöse Riten nach menschlichen Meinungen als ein „Gott suchen“ (weil man ihn nicht kennt) ausüben, „Gottesdienste“ im Sinne von Religionen.

Biblischer Gottesdienst heute bedeutet dagegen geistliche Schlachtopfer im geistlichen himmlischen Heiligtum darbringen und somit geistlichen Priesterdienst ausüben, dieser auch gegenüber Menschen, vorgeschattet in den Bildern der Opfer und des Priester-/Levitendienstes im AT, ist m.ea.vierfach gekennzeichnet

- In der Gemeinschaft der Gläubigen, mit dem Herrn Jesus als Mittelpunkt und Haupt,   Anbetung in Geist und Wahrheit im himmlischen Heiligtum üben zu Gott, dem Vater, durch Jesus Christus als Hoherpriester/Anführer der Anbetung und gleichzeitig Gegenstand des Gottesdienstes, Johannes 4,23; Hebräer 13,15; Hebräer 10,19, 1. Petrus 2,9 Bestens dafür geeignet ist das Brotbrechen Sonntagsmorgens.

- Priesterlich dienend am Evangelium, die Gedanken Gottes den Menschen erklären, als aus dem himmlischen Heiligtum kommend, wo die „Bundeslade“, der Herr Jesus, ist,  von Gott beauftragt in der Liebe Christi geleitet, Römer 15,10  

- Sich selbst, aus Wiederliebe zu dem, der zuerst geliebt hat 1. Johannes 4,19, Gott mit Leib und Leben als geistliches Schlachtopfer darbringen in Nachahmung des Lebens Christi auf der Erde,  Römer 12, 1ff; Epheser 5,2, Hebräer 10,5ff

- Nächsten-/Bruderliebe üben, Jakobus 2,8; Jakobus 1,27; 1. Johannes 3,11.16ff; 4,7; 5,1 u.a.

Solch einen geistlichen, Gott den Vater erfreuenden und den Herrn Jesus für seine Liebe ehrender, Gottesdienst können nur wiedergeborene Christen, im und aus dem himmlischen Heiligtum, dem geistlichen Tempel, der Behausung Gottes im Geiste, ausüben. 1. Korinther 3,16 (Gemeinde); 6,19 (einzelne Gläubige); Epheser 2,22

Tatsächlich konnten die Israeliten Gott nichts bringen, außer dem, was er ihnen gegeben hatte. Die Tiere zum Opfer hat Gott ihnen gegeben. Und Gott suchte nicht Schlachtopfer sondern Gehorsam. Psalm 50,10.14.23; Hosea 6,6; Amos 5,25; Hesekiel 44,11; Jesaja 1,11; Psalm 51,18; 1. Samuel 15,21

Wir können Gott nichts bringen oder hinzufügen, was nicht Gott in uns und für uns in Christo gewirkt hat. Epheser 2,10; Philipper 2,13 Aber unser Glaubensgehorsam ehrt Gott. Römer 16,25 ff

Nichtsdestoweniger dürfen, sollen, müssen wir Gott auf diese oder jene Weise jetzt und in Ewigkeit dienen. Lukas 4,8; 5. Mose 6,13; Apostelgeschichte 26,7;  Philipper 3,3; 1. Thessalonicher 1,9; Hebräer 9,14; 12.2.28; Offenbarung 7,15; 22,2

Und Gott wird die Treue der Verwaltung der Dinge für das, was er uns als Dienst für sich gegeben hat, auch noch belohnen! Gott gibt alles und lässt sich nichts schenken. 2. Chronika 15,7; Matthäus 25,21; Hebräer 10,35; 11,6.26

Uri Kulm

1. Kor 1,9 Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.


Zuletzt von Harald am Do 22 März 2018, 18:53 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : 2 Stellen hinzugefügt)

UriKulm
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sind heute überhaupt noch Opfer nötig/möglich? wie es der Hebräerbrief fast verhöhnend andeutet?

Beitrag  Gast am Fr 09 Feb 2018, 16:57

ja, eben, darum sollten wir es auch nicht mehr "Gottesdienst" nennen, wie die Welt und die röm. Kirche und sonstige.
Aber Traditionen kiegt man schlecht kaputt, das hat sich über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte eingebürgert, insbesondere da der deutsche so gern Luther liest, der mit vielen fragwürdigen Riten der röm. Kirche nie ganz gebrochen hat und auch deshalb wohl diesen Begriff auch dort weitergeführt hat, wo die Schlachter und Elberfelder zu Recht und völlig zutreffend: "Versammlung" oder "Zusammenkünfte" geschrieben haben.

Die "Ecclesia" ist tatsächlich eher einer Betriebsversammlung gleich, oder einer Rats-Versammlung wie in den Rathäusern früher:
Man hat sich zu einem bestimmten Zweck für eine rel. kurze Zeit zusammengefunden um gemeinsam etwas anzugehen.

Es ist weit entfernt von einem Dienst, und schon gar nicht Gottes-Dienst, der vernünftiger Weise ja unser ganzes Leben sein soll, was einschließt, das wir uns um die Geschwister kümmern, insbesondere Witwen und Waisen - und ansonsten uns selbst darreichen als brauchbare und füllbare Gefäße zu seinem Gebrauch - "das sei euer vernünftiger Gottesdienst" (vgl. Jakobus uvam.)

wie gesagt: wer mal den Bibelserver bemüht und "Gottedienst" eingibt im NT, der wird ca 12 Stellen finden, die eigentlich alle diesen Begriff negativieren, es sei denn wo er aufs AT bezogen ist, doch da sind wir nicht mehr, ihr Lieben (!!) DAS ist vorbei, durch das ein für alle mal geschehene Opfer Christi!

Im Hebräerbrief, wie sooft als "letzte Worte" zu einem Thema, wird es mE. nach sogar verhöhnt, der Begriff wo es sinngem. heißt, das sie wohl aufgehört hätten mit diesem (eigenwilligen) Gottesdienst, wenn sie das einmalige Opfer erkannt hätten, doch sie opfern weiter, jeden Sonntag - (sehr frei aus dem Kopf übertragen) deren liebe Priesterschaft...

aber wie gesagt, das hat sogar bei den Brüdern Einzug genommen und keiner prüft es.

Überhaupt auch die Kanzel, das Kreuz, ein Vor-Wort, oder Einleitung kennt das NT überhaupt nicht:
Keiner der Jünger hätte im Entferntesten daran gedacht das Fluch-Holz in den Versammlungsorten aufzustellen oder ne Kanzel und wer was zu sagen hatte, der tat es und stand auf und las vor und sagte was ihm auf dem Herzen war. (letzteres tat der Hr. Jesus dann sogar im Sitzen)
Doch heute wird alles ungeprüft übernommen und "jeder" macht den Affenzirkus mit ohne zu schauen wie es denn vom Herrn selbst erdacht war, wie es am besten und optimalsten wäre... scratch (und nein, das ist keine "brüder-lehre", das ist Bibel-Lehre, wie es im Buche steht) Wink
Wo ist unsere Liebe zu ihm geblieben?
Wo ist das Sehnen nach SEINEM Wort, nach seinen Ordnungen? wo ist unsere Liebe denn hingekommen? Und ich meine nicht Schwärmerei und Bauchgefühle, denn der Herr Jesus hat klar definiert, wer es wie täte, wenn er ihn (wirklich) liebte...

"seid nicht gleichförmig dieser Welt" (die ihn doch so sehr hasst!)

ich versteh`s sowie so nicht: Ist es denn so schwer, einfach das so zu tun wie es IHM gefällt? sind seine Gebote denn soo schwer?
Warum nur muss der Mensch "eigensinnig" (e Gottesdienste) sein, warum nicht einfach tun, was er durch den Apostel angeordnet hat, wie er es haben möchte? ("was noch ausstand vom Evangelium") was hindert uns denn unsere Liebe zu ihm in der Tat zu zeigen?  Mad  No

"der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt..." ich bin nun ganz alle... Crying or Very sad

Eliah

für euch mal rausgesucht: Apg.25,19; Röm 9,4; Röm 12,1; Kol 2,23; Hebr 9,9 ; Hebr 10,2 ; Jak 1,26  (wobei hier, bei Jak. sicher nicht der Sonntagmorgen gemeint ist! - etwa da es hier klar heißt -->)  Jak 1,27
Ergänzung: = überall wo im Bibelserver der Begriff "Gottesdienst"vorkommt* wird, bezieht er sich entweder aufs AT, oder wird negativ belegt, insbesondere im Hebräerbrief - --> prüft dies doch bitte und behaltet das Gute zu eurem Segen und zur Freude des HERRn!
Ich weiß wirklich nicht warum sie diejenigen die durch die Wahrheit ans Licht gebracht wurden, sich so gegen seine Wahrheiten sperren, wie man oft erlebt!
Ist es denn wirklich so schwer die Dinge so zu tun wie er es uns klar sagt? (* es sei denn Lutherbibeln)


Zuletzt von Eliah am So 11 Feb 2018, 17:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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das eine Opfer- Gottesdienst heute

Beitrag  UriKulm am Sa 10 Feb 2018, 18:42

Ich bin auch überzeugt, dass "Gottesdienst" negativ ausgeübt werden kann.

Vllt. hilft aber zum besseren Verständnis des wahren "Gottesdienstes" heute auf Grundlage des einen vollgültigen Opfers Christi Hebräer 9,11ff:

> Christus aber, gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter, in Verbindung mit der größeren und vollkommeneren Hütte, die nicht mit Händen gemacht, (das heißt nicht von dieser Schöpfung ist) auch nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut, ist ein für allemal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte. Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinigkeit des Fleisches heiligt, wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen (Gottesdienst zu üben)! <
Elberfelder

Übrigens besteht wahrer "Gottesdienst" aus zwei Teilen die schon im Gesetz bekannt sind

Mk 12,29ff
1. Das erste Gebot von allen ist: „Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft“. [5. Mo 6,4-5]

2. Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. [3. Mo 19,18]

- das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Deshalb werde ich mich mit des Herrn Hilfe weiterhin bemühen Gottes Willen und Wort zu verwirklichen im persönlichen und gemeinschaftlichen  "Gottesdienst" üben.

Uri Kulm

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Re: Frage zu den Opfern im AT

Beitrag  Heidi am Sa 10 Feb 2018, 20:11

Ich fasse mal mit euren Bibelstellen zusammen, dass es im Alten Bund den Begriff Gottesdienst gab. Das war dann der Dienst der Priester und Leviten am Heiligtum / der Stiftshütte. Also das Opfern.

Wir nennen heute den sonntäglichen "Kirch"besuch / Gemeindebesuch auch Gottesdienst. Dabei verwendet die Bibel im NT weder das Wort "Kirche" noch das Wort "Gottesdienst" dafür. Für Gottesdienst ist heute vor allem ein geistlicher Dienst gemeint. Kirche heißt eigentlich "Versammlung".

Trotzdem verwende ich diese Worte auch zweckentfremdet für den Sonntags"gottesdienst" ....weil ich auch mit meinem Gemeindebesuch eigentlich Gott Freude machen will, ihm dienen, wenn ich seine Lieder von Herzen singe, wenn ich Predigt höre, vielleicht auch, wenn ich neue Leute in der Gemeinde versuche, ein bisschen hineinzunehmen.

Wenn es sich ergibt, dass ich jemand Neues in die Gemeinde einlade, würde ich nicht das Wort "Versammlung" verwenden. Mit "Gottesdienst" kann jeder was anfangen und weiß, wohin er kommen soll und was ihn da erwartet.

Elaih schrieb: Überhaupt auch die Kanzel, .... kennt das NT überhaupt nicht: schrieb:


Die Kanzel ist vielleicht abgeleitet Nehemia 8,2-5: Und Esra, der Schriftgelehrte, stand auf einer hölzernen Kanzel, die sie dafür gemacht hatten,... Und Esra tat das Buch auf vor aller Augen, denn er überragte alles Volk; und da er's auftat, stand alles Volk auf.

Warum findest du die Kanzel schlimm? Auf diese Weise kann jeder den, der spricht sehen.

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Re: Frage zu den Opfern im AT

Beitrag  Gast am Sa 10 Feb 2018, 20:31

Hallo Heidi,
 
lass Dich von diesen Wortklaubereien nicht vom Wesentlichen abbringen. Der Begriff Gottesdienst wird in der Schrift sehr wohl in dem Sinne verwendet, wie Du es tust und wie viele es heute tun, wenn wir uns zum Abendmahl um unseren Herrn versammeln.
Dazu kann man ja unter bibelserver.com mal Textstellen zu "Gottesdienst" suchen, z.B. Elberfelder:  https://www.bibleserver.com/search/ELB/Gottesdienst/1 , oder Schlachter: https://www.bibleserver.com/search/SLT/Gottesdienst/1

Ich denke, es ist, wie Du richtig einwendest, wichtiger, dass man verstanden wird, als dass man sich verkünstelt bei der Wortwahl. Nicht umsonst warnt uns die Schrift vor Wortgefechten um unwichtige Dinge wie Geschlechtsregister und ich würde hier ergänzen, die rechte Verwendung des Wortes "Gottesdienst".

Henoch


@ Eliah und Urikulm: Ich denke, es ist Euch wichtig, solche Details zu besprechen, ok, aber so kommt ihr vom Thema ab und der Thread wird überaus mühsam und nervig, wenn man lesen will, was er eigentlich "verspricht" gemäß dem Thema. Ich will Euch nicht kränken, aber irgendwie ist das nun schon recht dominant, obwohl es OT ist und ich meine, niemanden erbaut. Vielleicht ist es Euch möglich, das separat zu diskutieren.

PS am 12.2.18: Die Schriftstellen sind leider ungut gewählt meinerseits, stimmt. Daher hier eine Erläuterung: https://www.soundwords.de/besonderheiten-im-text-der-heiligen-schrift-gottesdienst-a1436.html?search_q=Gottesdienst&search_NaviResultNo=1&search_NaviArticleId=1436#search-hit-0


Zuletzt von Henoch am Mo 12 Feb 2018, 17:38 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)

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