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Vergeben leicht gemacht

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Vergeben leicht gemacht

Beitrag  budde harald am Fr 19 Jan 2018, 21:11

Andere haben uns übel mitgespielt
verletzt,
beleidigt,
geschadet, weh getan

wir vergeben
Es fällt viel leichter, wenn wir denken
,,,,,, und vergib unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldner
Wie viel ist die Schuld geringer, die andere uns zugefügt haben,
als unsere Schuld bei Gott?

Vergeben macht glücklich
(über die Größe die wir zegen dürfen
Auch ein Geschenk
Danke lieber Gott


gruß
Harald Budde

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Re: Vergeben leicht gemacht

Beitrag  Harald am So 21 Jan 2018, 23:50

Hallo,

ja es stimmt, was du schreibst. Wir haben so viel Grund dankbar zu sein für all die Sündenschuld, die wir angehäuft haben, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - leider brauchen wir das auch noch so lange wir hier im Fleisch leben.
Was hat der Herr Jesus allein für mich leiden müssen, wie viel Schuld hat ER mir alleine abgenommen, ER für mich getragen, gesühnt, ins äußerste Meer geworfen.
Unverdiente Gnade!!!
Warum habe ich das verdient? Tja wohl niemals verdient, darum ist es Gnade. Gnade kann man sich nicht verdienen.

Derzeit höre ich ein Hörbuch von einer Frau, die als Kind jahrelang vom Vater missbraucht wurde, getreten, gepeinigt, von der Mutter seit ihrer Geburt abgelehnt und ungeliebt. Sie begann sich selbst zu verletzen, sich herunter zu hungern bis sie dem Tod nahe war. Alles, weil sie sich selbst die Schuld gab, nicht zu genügen ...

Sie sehnte sich nach Liebe und erntete Hass. Selbst ihre Schwester "spielte" mit ihr, ließ sie spüren, dass sie ungeliebt ist.  
Sie organisierte eine Geburtstagsfeier für ihre alkoholkranke Mutter, sparte dafür monatelang ihr Essensgeld für die Schule, aß also in der Schule nichts oder das, was ihr die Klassenkameraden gaben. Sie wollte der Mutter eine Freude machen und ihre Liebe damit "erkaufen". Ihre Mutter schrie sie danach an und ließ ihre Wut an ihr aus.

Jedenfalls einige Jahre später fand sie durch ein Traktat zum Herrn Jesus und nahm ihn an als ihren Herrn und Retter. Sie ging dann zu ihrem Vater, der sie jahrelang missbraucht hatte, und zu ihrer Mutter, die nur Hass für sie übrig hatte, und bat sie um Vergebung. Die genaue Formulierung für was sie Vergebung erbat weiß ich nicht mehr, ungefähr, weil sie ihre Eltern nicht geliebt hat, weil sie sie als Eltern nicht geehrt hat ...

Es fiel und fällt mir immer noch etwas schwer, mein Gerechtigkeitsempfinden im Zaum zu halten. Ist das nun leicht gemacht, das Vergeben solch großer Schuld, die dieser Frau angetan wurde?
Als die Frau später gar noch einen sehr lieben Mann fand und heiratete, dauerte es Jahre, bis sie über den Missbrauch hinweg kam und ihren Mann auch diesbzgl. lieben konnte. Die Ehe war eine Ehe mit Gott im Mittelpunkt.

Ihr Vater starb später, wohl leider ohne dass er den Herrn als seinen Herrn und Heiland angenommen hat. Die Mutter starb etwas später, sie durfte noch zum Herrn finden.

Das ist dann wohl auch die "Lösung". Auch diese Schuld der Mutter hat der Herr Jesus dort ans Kreuz getragen. Und nicht nur die, sondern eben von allen Menschen der Welt (denke ich - wenn auch nicht alle dies für sich annehmen, aber es dürften ja alle kommen). Wie unvorstellbar furchtbar muss dies gewesen sein, für Jesus Christus, der von keiner Sünde wusste, der absolut heilig und bei Gott von Ewigkeit an existierte, und dann kommt ER zu uns ins Dunkel, in die Finsternis, und trägt unsere Schuld ans Kreuz.

Niemals musste ich oder diese Frau auch nur annähernd so viel ertragen, was der Herr ertragen hat für uns, und das als wir noch Sünder waren, als wir nichts von IHM wissen wollten.

Das waren ein paar Gedanken zu dem Thema Vergeben.
Ich bin so so so dankbar, dass der Herr mir meine Schuld vergeben hat und täglich vergibt. Was wären wir ohne die Vergebung? Hoffnungslos verloren.

Grüße Harald

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vergeben

Beitrag  UriKulm am Mo 22 Jan 2018, 13:12

Ich danke meinem Gott und Vater und dem Herrn Jesus, dass mir nicht vergeben wurde in dem Maße, wie ich anderen vergebe, sondern in der unumschränkten Gnadenerweisung und göttlichen Liebe, aufgrund des am  Kreuz getragenen  Gerichtes durch den Herrn Jesus, Gott mir vergeben hat.
Wie leicht fällt es mir da, in ähnlicher Weise, wie mir vergeben wurde, zu vergeben.
Uri Kulm
Kol 2,13 Und euch, als ihr tot wart in den Vergehungen und in der Vorhaut eures Fleisches, hat er mitlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat
Eph 4,32 Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.
Kol 3,13 einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

UriKulm
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Heiligkeit der Vergebung

Beitrag  Henoch am Di 13 Feb 2018, 19:37

Hallo liebe Geschwister,
ich habe eine interessante Predigt zum Thema "Heiligkeit der Vergebung" entdeckt. Ich kann sie allerdings nicht uneingeschränkt teilen, denn Vergebung kann niemals davon abhängen, wie der Andere reagiert, sonst könnte das der Herr nicht zur Bedingung machen dafür, dass auch uns vergeben wird in dem Sinne, dass die Beziehung zum Vater wieder in Ordnung kommt und ungetrübt ist.

Für mich ist Vergebung eine mehrphasige Entwicklung zurück zu einer ungetrübten Beziehung.  Zuerst erfolgt die Entscheidung zu vergeben. Das ist  verbunden mit Gebet darum vergeben zu können, und mit der Bitte darum, die Sünde dem Anderen nicht anzurechnen und die eigenen Sünden in diesem Zusammenhang aufzudecken.

Damit ist das Problem aber nur teilweise gelöst, denn wir sollen uns ja versöhnen und nicht NUR vergeben. Während Vergebung alleine bei mir liegt, hängt Versöhnung vom anderen ab, denn dazu ist gegenseitiges Bekennen der Sünde nötig. Eine versöhnliche Aussprache also. Findet das nicht statt, ist zwar vergeben, aber die Beziehung weiterhin getrübt. Vergebung ist keine offene Tür für weitere Verletzungen.

Wir sollen uns erbarmen wie Gott sich erbarmt, der uns vergeben hat durch den Sühnetod Christi. Wenn wir dennoch sündigen, ist die Liebesbeziehung erst wieder ungetrübt, nachdem wir die Sünde bekannt haben. Nicht vorher. Gott ist nicht tolerant und lässt alle fünfe grade sein und vergibt so irgendwie.

Also, ich stelle sie mal ein, was ihr davon haltet: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
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Re: Vergeben leicht gemacht

Beitrag  Heidi am Do 15 Feb 2018, 22:40

Liebe Henoch,

ich freue mich, dass dieses Thema hier zur Sprache kommt, denn darüber habe ich mir auch oft Gedanken gemacht, obwohl ich so schnell nicht so sauer werde, dass ich in unvergebener Weise gerate...also jemandem was zu vergeben hätte. Manchmal ärgere ich mich ganz schön über was, aber dann ist es auch fast gleich wieder vergessen, es sei denn, es kommt ganz dick oder dauernd. Dann denke ich noch dran, mache lieber einen "Bogen" um den, von dem ich immer gekränkt werde, aber bin eigentlich gar nicht wirklich sauer. Und du? Und ihr?

Also, aus der Bibel habe ich auch entnommen, dass wir natürlich einem anderen Menschen vergeben sollen. In deinem Link sind ja sehr viele Stellen angeführt, wonach der Vergebung seitens des "Schuldigen" aber...sagen wir mal frei übersetzt: Ein entschuldige bitte!" vorausgehen muss. Der Link macht es noch krasser, dort lese ich, dass sogar der Entschuldigung seitens des Schuldigen die Buße vorausgehen muss. Also nicht nur das "Sorry", sondern Buße bedeutet ja, Sinnesänderung, Abkehr vom Falschen, Hinwendung zu Gott und gucken, was Er will.

Und dann sagt der Link, dass dann,  n a c h  dem "Statement" des Anderen, der  Z e i t p u n k t  gekommen ist, wo ich ihm dann auch wirklich vergeben muss.


Guck mal, im Vater-unser-Gebet sagen wir ja auch: Und vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern! Und ich habe meine Fehler vor Gott ja auch erstmal bereut und hab Buße darüber getan, d.h. habe mich zuallerallermindest(!!) innerlich auf den Weg gemacht, das nicht mehr zu tun, was Sünde war, bzw. das Falsche gleich gelassen. Gott hat ja  o h n e  unser Gebet auch nicht einfach gesagt: "Schwamm drüber!"

Und dann fällt mir noch das Gleichnis von dem König ein, der seinem Schuldner eine riesige Schuld erließ. Das geschah aber auch erst, als der Schuldner ihn ansprach und Reue zeigte.

Für mich ist heute schon was spät, ich habe heute nicht 100 Pro gründlich alle Stellen gelesen in deinem Link...aber ich meine, die beiden Stellen oben waren nicht dabei.

Was du für einen Unterschied machst, zwischen Vergebung und Versöhnung kann ich nicht nachvollziehen. Versöhnung bei dir habe ich so verstanden, dass du meinst, man muss mit dem Anderen dann auch wieder big big Freund sein. Das sehe ich nicht so. Ich denke, ich kann nicht mit jedem eine dicke Freundschaft haben. "Hallo, guten Tag und guten Weg!" sollten dann aber drin sein.

Weißt du/ihr, auch nur eine Stelle, wo Vergebung den Schuldigen nichts kostet zumindest ein: "He, tut mir so leid!" oder "Wollte ich nicht, sorry!"

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Re: Vergeben leicht gemacht

Beitrag  Henoch am Fr 16 Feb 2018, 00:14

Hallo Heidi,
im Prinzip sehe ich es wie Du....

Zitat von Heidi: Weißt du/ihr, auch nur eine Stelle, wo Vergebung den Schuldigen nichts kostet ......

Nein, kenne ich keine.... Cool
Eph 4,32 Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Gleichwie Gott vergeben hat. Wie hat ER vergeben? Er hat sich selbst hingegeben, um in einer heiligen und gerechten Weise zu vergeben und vergibt nach Buße und Bekehrung auf Basis des Glaubens und Vertrauens in das Opfer Jesu.
Nun ist es aber so, dass wir immer wieder sündigen und das trübt die Liebesbeziehung zwischen uns und dem Herrn. Und da kommt jetzt der zweite Teil der Vergebung, der zu einer Versöhnung führt. So wie Gott will, dass wir unsere Schuld bekennen, sollen auch wir unsere Schuld dem anderen bekennen. Dann ist die Beziehung wieder hergestellt.

Abeeer, das sehe ich genau wie Du Heidi, dann, wenn ich selbst und auch der andere seine Schuld bekennt. Geschieht das nicht, bleibt die Beziehung getrübt und man sagt halt "Hallöle" und "wie geht's"...tja.

Den Link verstehe ich so, dass es da um den zweiten Teil geht, das, was ich Versöhnung nenne, Wiederherstellung der Beziehung, Vergebung, Fußwaschung etc..., das gegenseitige Bekennen der Schuld.

Versöhnt ist, wer bekennt. Das ist wichtig, denn es heißt ja: Mt 5 23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere

Das bedeutet, dass zuerst Versöhnung sein sollte und erst dann wieder am Abendmahl teilgenommen werden sollte, bei dem man ja auch die Gemeinschaft untereinander und zum Herrn ausdrückt, die ja nun unversöhnt getrübt wäre.

Wieder versöhnt ist also der Bekennende, so wie auch wir mit Gott wieder im Reinen sind, wenn wir bekennen: 1 Joh 1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Henoch

PS: Falls jetzt jemand einwendet, Jesus hätte uns ja versöhnt mit Gott...wieso muss da trotzdem noch Versöhnung durch Bekennen sein: Also ja, wir sind versöhnt mit Gott durch Jesu Sühnetod. Da Gott nicht sündigt gilt das ein für alle mal. Das bestätigt, dass derjenige "Versöhnung" braucht, der schuldig wurde und sie bekommt, wenn er bekennt. Auf uns selbst heruntergebrochen bedeutet das, dass man nicht warten muss, bis der andere bekennt, um versöhnt zu sein und wieder am Abendmahl teilnehmen zu können.

Henoch
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Re: Vergeben leicht gemacht

Beitrag  Heidi am Fr 16 Feb 2018, 10:15

Henoch schrieb:Zitat von Heidi: Weißt du/ihr, auch nur eine Stelle, wo Vergebung den Schuldigen nichts kostet ......

Nein, kenne ich keine.... Cool

Ich habe noch eine gefunden: Mk. 11.25: Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Übertretungen.

Also, da steht nichts davon, dass vorher jemand kommen muss und sagt: "Sorry, es tut mir leid!"


Henoch schrieb:Versöhnt ist, wer bekennt. Das ist wichtig, denn es heißt ja: Mt 5 23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere

Ich weiß, dass diese Stelle "Gabe zum Altar bringen" in der Regel auf das Abendmahl ausgelegt wird. Aber verstehen tue ich das nicht.
Hier ist die Rede von einer Gabe, also nicht von einem Opfer (Sündopfer). Das Abendmahl wurde uns doch als Gedächtnismahl gegeben und nicht als Gabe für den Herrn? Und im Bibeltext oben steht ja, wir sollen die Gabe dort vor dem Altar lassen. Das passt für mein Verständnis nicht so richtig aufs Abendmahl. Aber gut, Jesus konnte da den Begriff "Abendmahl" noch nicht nennen, weil es ja noch nicht eingesetzt ist. Aber im Abendmahl kann ich nicht so richtig eine "Gabe" sehen.

heidi

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Re: Vergeben leicht gemacht

Beitrag  Henoch am Fr 16 Feb 2018, 16:52

Heidi schrieb:

Ich habe noch eine gefunden: Mk. 11.25: Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Übertretungen.

Also, da steht nichts davon, dass vorher jemand kommen muss und sagt: "Sorry, es tut mir leid!"


Hallo Heidi,
es reicht ja, wenn es an anderen Stellen steht. Hier wird gesagt dass wir vergeben sollen und dort wie....nämlich so, wie Gott vergibt.

Heidi schrieb:
Ich weiß, dass diese Stelle "Gabe zum Altar bringen" in der Regel auf das Abendmahl ausgelegt wird. Aber verstehen tue ich das nicht.
Hier ist die Rede von einer Gabe, also nicht von einem Opfer (Sündopfer). Das Abendmahl wurde uns doch als Gedächtnismahl gegeben und nicht als Gabe für den Herrn? Und im Bibeltext oben steht ja, wir sollen die Gabe dort vor dem Altar lassen. Das passt für mein Verständnis nicht so richtig aufs Abendmahl. Aber gut, Jesus konnte da den Begriff "Abendmahl" noch nicht nennen, weil es ja noch nicht eingesetzt ist. Aber im Abendmahl kann ich nicht so richtig eine "Gabe" sehen.

heidi

Ja, der Altar und der Tisch des Herrn ist das selbe: Maleachi 1, 7 ...Damit, dass ihr opfert auf meinem Altar unreine Speise. Ihr aber sprecht: »Womit opfern wir dir Unreines?« Damit, dass ihr sagt: »Des HERRN Tisch ist für nichts zu achten.«

Aber dieses "Gabe zum Altar bringen" bedeutet z.B. opfern um Gott für die Gabe seines Sohnes zu danken (Brandopfer), den Herrn Jesus zu loben (Sühneopfer), an die Reinigung von Sünden zu gedenken und zu danken (Sündopfer) und es bedeutet Gott zu loben und ihn anzubeten (Dankopfer...). Also, sobald wir Gott nahen wollen im Sinne von Anbetung, sollen wir zuerst dafür sorgen, dass wir mit unseren Geschwistern im Herrn im Reinen sind.

Henoch

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