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Mt 26, 36-46

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Mt 26, 36-46

Beitrag  fetarubil am So 11 März 2018, 11:34

Kurz bevor Jesus verhaftet wurde, ging Jesus beten Mt 26,36-46.

Ich verstehe Jesus verhalten nicht...

- Wieso kehrt Jesus dreimal zurück um anschließend weiter zu beten? (Warum hat er nicht gleich durchgebetet? Welche Funktion hatten die Jünger?)
- Jesus nahm seine Jünger bis zum Berg. Dann ließ er alle warten, nahm aber Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus (Namen?) mit. Diese drei ließ er dann auch warten und ging selbst alleine zum Gebet. - Warum? Warum nahm er nicht gleich alle Jünger mit. Warum ließ er die drei anderen dann doch noch zurück?
- Jesus rückt die drei, besonders Petrus, dass sie eingeschlafen waren und nicht gebetet haben. ABER ihm war es wohl wichtiger, dass ihr Gebet darum ging, nicht in Versuchung zu geraten (warum eigtl. nur die drei und nicht die anderen Jünger auch?). Angesicht der bevorstehenden Sachen, warum bat er sie nicht darum, lieber für ihn zu beten? Erleichterung, Schmerzfreiheit o.ä.?





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Re: Mt 26, 36-46

Beitrag  Henoch am So 11 März 2018, 13:19

Hallo fetaburil,

fetarubil schrieb:- Jesus nahm seine Jünger bis zum Berg. Dann ließ er alle warten, nahm aber Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus (Namen?) mit. Diese drei ließ er dann auch warten und ging selbst alleine zum Gebet. - Warum? Warum nahm er nicht gleich alle Jünger mit. Warum ließ er die drei anderen dann doch noch zurück?

Die Söhne des Zebedäus waren Jakobus und Johannes. Er nahm nur den inneren Kreis mit, der besonders weitreichendes Einblick in Jesu Leben bekam. Jesus wollte, dass sie bezeugen können, dass er wirklich in Todesnot rang, denn das war wichtig für die Wahrheit des Evangeliums. Aber es war auch eine besondere Anfechtung, das miterleben zu müssen, wo die Jünger doch eigentlich erwarteten, das Jesus das Reich aufrichtet und als König regiert. Warum er so entschieden hat, dass diese drei Jünger ein besonders nahe Stellung zu ihm haben sollten und seine Herrlichkeit schauen sollten (Berg der Verklärung) und auch seine tiefste Erniedrigung (Todesangst, Gebetsringen) wissen wir nicht.

fetarubil schrieb:- Wieso kehrt Jesus dreimal zurück um anschließend weiter zu beten? (Warum hat er nicht gleich durchgebetet? Welche Funktion hatten die Jünger?)

Jesus betete nicht durch, weil er, wie Du selbst geschrieben hast, sich um die drei Jünger Sorgen machte, die er mitgenommen hatte, dass sie sein Gebetsringen mit ansehen sollten. Kurz zuvor hatte er den Jüngern mitgeteilt, dass auch sie Leiden in Kauf nehmen müssen, wenn sie ihm nachfolgen wollen. Diese drei Jünger waren besondere Zeugen des Lebens Jesu, sie hatten Einblick in spezielle Ereignisse. Sie sahen Jesu Verherrlichung, waren die, die besonders mutig und interessiert fragten, als ihnen Jesus am Ölberg wichtige endzeitliche Dinge erklärte und sollten jetzt an seinen Leiden teilhaben. Sie hatten alle drei besondere Aufgaben als Hirten in der Versammlung der Judenchristen. Jakobus war dabei sicher als Erstgeborener nicht weniger in seinem Dienst gefordert und gesegnet als Johannes, auch wenn wir nicht viel über ihn lesen. Jesus wusste, was auf sie zukommt und was sie zur Ermutigung benötigten, um Ihre hohe Verantwortung in der Gemeinde zu bewältigen. Jakobus und Petrus starben als Märtyrer, Johannes musste lange auf Erden ausharren und viel leiden, bevor er zu seinem Heiland heimkehren durfte.

fetarubil schrieb:- Jesus rückt die drei, besonders Petrus, dass sie eingeschlafen waren und nicht gebetet haben. ABER ihm war es wohl wichtiger, dass ihr Gebet darum ging, nicht in Versuchung zu geraten (warum eigtl. nur die drei und nicht die anderen Jünger auch?). Angesicht der bevorstehenden Sachen, warum bat er sie nicht darum, lieber für ihn zu beten? Erleichterung, Schmerzfreiheit o.ä.?

Jesus betete nicht um Erleichterung, denn er ist ja gekommen um zu leiden. Um Schmerzfreiheit zu bitten oder bitten zu lassen, wäre ja in dieser Situation gegen den Willen des Vaters gewesen, der seinen Sohn aus Liebe zu den Menschen und um der Verherrlichung Gottes wegen, leiden sehen wollte (siehe auch Jesaja 53,10).
Was die Versuchung im einzelnen war, durch die Jesus die drei Jünger gefährdet sah, wissen wir nicht. Aber immerhin war Johannes und Petrus mutig genug, Jesus bin in den Innenhof des Hohepriester zu folgen und konnten daher wichtige Details seines Leidens bezeugen, während die anderen Jünger flohen. Wir sehen, dass der Herr sich um uns kümmert, wenn es gilt, zu beten, damit wir treu bleiben können in Anfechtung bei aller Schwachheit. Ja, er betet sogar, dass wir weiterhin glauben können, wenn wir fallen.  (Lk 22,32)

Soviel meine Gedanken dazu, aber ich kann auch nicht sagen, dass ich die Wege Gottes verstehen kann. Er entscheidet in vollkommener Weisheit und in göttlicher Autorität und Souveränität und ohne Ansehen der Person.
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Re: Mt 26, 36-46

Beitrag  Heidi am So 11 März 2018, 17:19

Soviel meine Gedanken dazu, henoch schrieb:

...die sind aber sehr gut, da wäre ich nie drauf gekommen.

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Leiden Christi

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:43

Wer stellt schon „verstandesmäßig“ eine „warum“-Frage über das Verhalten Gottes, des Herrn Jesu, und will diese ebenso beantworten lassen? Ohne Glaube, kein Verständnis.

Hiob 33,13 Warum … ? Denn über all sein Tun gibt er keine Antwort.

Drei Stationen der Leiden Christi
- Gethsemane - Vorhersehende Leiden
- Gabbatha – Anklage, Anfeindung, Hohn, Spott, Schläge, Dornenkrone, Geißelung
- Golgatha – Vollendung der Leiden auf dem Weg zum und am Kreuz

Gethsemane: lies Mt 26,36; Mk14,32; Lk 22,39; Joh 18,1

Uri Kulm
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UriKulm
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Vorgeschichte

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:45

Was sagt die Schrift?

Der Herr Jesus hatte den Jüngern mehrfach auf dem Weg der Nachfolge gesagt, dass er leiden, am Kreuz sterben und am dritten Tag auferstehen müsse.

Lk 12,50 Ich habe eine Taufe, womit ich getauft werden muss, und wie bin ich beengt, bis sie vollbracht ist!

Die Reaktion:  Sie verstanden … die Rede/dieses Wort nicht ... nichts von diesen Dingen … sie begriffen das Gesagte nicht … es war vor ihnen verborgen … damit sie es nicht vernähmen; und sie fürchteten sich, ihn über dieses Wort zu fragen Mk 9,32;  Lk 9,45; 18,34

Aber dann, kurz bevor es geschieht, spricht er auf dem Obersaal von dem unmittelbar bevorstehenden Ereignis und zeigt den Jüngern sein Herz voller Liebe in der Bereitschaft sich für sie und alle die an ihn glauben und glauben würden und aus Liebe zum Vater hinzugeben.

Lk 22,15  Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.

Das geschlachtete Passahlamm, das Lamm Gottes und der Erlösten, ein Bild der bevorstehenden Erlösung durch das Werk Christi am Kreuz.

Und was erwartete der Herr von seinen Jüngern mit seiner Ansage? Mitgefühl, Mit-Leiden, Verständnis, Gegenliebe. In Zukunft ein Gedenken an ihn.

Doch einschließlich des Leidens und Sterbens  am Kreuz wird prophetisch von den lieblosen egoistischen Empfindungen der Menschen um ihn her geweissagt. Da stehen die Jünger nicht wenig zurück. Die Reaktion: Man streitet sich, wer der Größte unter ihnen sei. Brüstet sich damit, sich für und mit dem Herrn in den Tod zu geben. Aber ein Jünger  wird ihn verraten. Ein Jünger wird ihn verleugnen.

Ps 69,21 … ich habe auf Mitleiden gewartet, und da war keines, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden.

Er war und blieb der einsamste unverstandenste Mensch auf der Erde und doch in völliger Abhängigkeit vom Vater und von ihm geehrt.

Ps 102,7 Ich gleiche dem Pelikan der Wüste, bin wie die Eule der Einöden. Ich wache, und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.

Ps 109,4 Für meine Liebe feindeten sie mich an; ich aber bin stets im Gebet.

Doch der Herr bleibt seinen Jüngern zugetan. Er erklärt ihnen ihre nahe und ferne Zukunft, vor und nach dem Kreuz und nach seiner Auferstehung und seinem Heimgang zum Vater. Der Sachwalter/Tröster/Fürsprecher wird zu ihnen herab gesandt werden.

Joh 16,20 ich sage euch, dass ihr weinen und wehklagen werdet … Auch ihr nun habt jetzt zwar Traurigkeit … ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden

Und vor ihren Ohren betet er zum Vater. Alles was ihn bewegte war die Liebe zu den Seinen Joh 13,1 und zum Vater Joh 17,27; 10,17; 14,31. Das war seine Motivation. Das war sein Lebensinhalt und Ziel. Durch Leiden in seine Herrlichkeit einzugehen Lk 24,26 und der Schande nicht achtend wg. der Freude danach alles zu erdulden Hebr 12,4.

Joh 17,1.4 Dieses redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche. Auch Joh 12,27 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Wie zeigt sich doch deutlich seine Sendung als ewiger Sohn Gottes und gleichzeitig vollkommener Mensch. Er wusste alles was über ihn kommen würde Joh 18,4 und empfand doch zutiefst das Unverständnis, die Feindschaft und seine kommenden Leiden. Im Voraus wissend die Leiden von Seiten der Menschen und als Sündopfer unter der Hand des gerechten und heiligen Gottes, dem er allezeit das Wohlgefällige getan hatte Joh 8,28, tat und tun würde.

Nichts und Niemand hielt ihn von diesem Weg des Gehorsams ans Kreuz ab. Als Sohn Gottes führte er alles, wozu er gesandt und beauftragt war vor Grundlegung der Welt, zur Ehre des Vaters und zu unserem Heil und Frieden in Machtvollkommenheit aus. Als vollkommener Mensch litt und durchlitt er alles bis ins Detail. Mehr als wir es nachzuempfinden oder gar zu verstehen vermögen.

Joh 14,30 Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt und hat nichts in mir – Steht auf, lasst uns von hier weggehen.

Uri Kulm

Wird fortgesetzt


Zuletzt von UriKulm am Fr 16 März 2018, 21:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Der Weg nach Gethsemane

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:48

Und doch kommt an dem Abend der Überlieferung an seine Feinde im Garten Gethsemane plötzlich die ganze Tragweite des Werkes vom Kreuz vor seine Seele. Er, der ewige Sohn und wahre Menschensohn, der treue Knecht Gottes, der vollkommene Diener, der König/Messias Israels, der Erlöser der an ihn Glaubenden, sieht auf einmal, dass er, der heilig, rein, fleckenlos, sündlos geblieben war im Durchgang durch die Welt der Sünde, dass die Stunde/Zeitraum gekommen war und wo er am Kreuz zur Sünde gemacht werden sollte. Das konnte er im Voraus nicht ertragen. Er wollte nicht von Gott getrennt sein. Er konnte unmöglich wollen, dass er mit Sünde/Ungehorsam gegen Gott gebracht werden sollte. Ob der Teufel ihn hier versuchte? Ich weiss es nicht und glaube es auch nicht.

Der Fürst dieser Welt kam später, und zwar erst als die Menschheit von diesem aufgewiegelt den Kreuzestod forderte und am Kreuz, wo der Herr als Sieger der Schlange den Kopf zertritt, durch den Tod und seine Auferstehung.

So geht er aus der Gemeinschaft auf dem Obersaal mit seinen Jüngern gewohnheitsmäßig in den Garten Gethsemane, aber mit einem einmaligen Gebetsanliegen zum Vater auf dem Herzen.

Die Mehrzahl seine Jünger lässt er beiseite. Unmöglich hätten sie Anteil an diesem Gebet haben können. Unmöglich verstehen, was jetzt kam, sie, die es schon vorher nicht verstanden hatten. Ihr ganzes Sehnen war, dass der Herr Jesus das Reich in Israel aufrichten und sie aus der Macht der Römer befreien würde und sie erwarteten auf keinen Fall seinen Tod. So hätte sie eine Versuchung/Erprobung getroffen, die ihnen zum Fall gereicht hätte. Sie hätten Schaden am Glauben an den Herrn genommen. Das hatte er ihnen schon gesagt. Joh 14,1

Er nimmt aber die drei vertrautesten Jünger als drei Zeugen mit. Johannes, Jakobus, Petrus. Als Mitbeter, als Anteilnehmer und Mitwacher in seiner Not. Aber ach, die Reden auf dem Obersaal hatten die Jünger allesamt traurig gemacht. Der Herr würde weggehen und sie allein lassen. Alle schliefen wiederholt ein. Vor Traurigkeit. Selbst die Treuesten. Wie hat den Herrn Jesus diese Unfähigkeit, mit ihm zu wachen und zu beten noch zusätzlich getroffen?

Der Herr Jesus ist erschüttert. Betrübt bis zum Tod. Seine Mitteilung an die Drei Zeugen erreicht ihr Mitgefühl nicht.

Uri Kulm

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Zuletzt von UriKulm am Fr 16 März 2018, 21:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Die drei Gebete des Herrn zum Vater

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:51

Das Kreuz steht vor seiner Seele. Das Fluchholz. Das zur Sünde und zum Fluch gemacht werden. Das Verlassensein von Gott. Der Lohn der Sünde, der Tod für fremde Schuld. Er betet dreimal. Wie lange? Wieviele Worte? Wiederholungen? Nein!

Hebr 5,7 Der in den Tagen seines Fleisches, da er sowohl Bitten als Flehen dem, der ihn aus dem Tod zu erretten vermochte, mit starkem Geschrei und Tränen dargebracht hat, …. obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte

Inhaltlich betet er im Prinzip dreimal dasselbe, aber nicht das gleiche Wort, sondern mit unterschiedlicher Sichtweise.

Das Wesentliche, die Kernaussage aus den drei Gebeten wird uns berichtet:  
- Mein Vater, wenn es möglich ist/wäre, so gehe dieser Kelch/die Stunde an mir vorüber
- Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir weg;
- Vater, wenn du diesen Kelch von mir wegnehmen willst

Deuten wir das einmal so:
1. Mein Vater, gibt es aus Deiner Sicht denn keine andere Möglichkeit? Kannst du nicht Menschen durch das Wort deiner Macht erlösen? Muss ich denn zur Sünde werden?
2. Abba, Vater, ich habe völliges Vertrauen in deine unumschränkten Möglichkeiten! Du kannst mich erhalten und mich befreien, du hast mehr als 12 Legionen Engel zur Verfügung. Und sicherlich hast du auch einen Weg der Erlösung parat.
3. Vater, aber wenn es diese beiden Möglichkeiten nicht gibt, so nimm mir doch den Kelch um meiner Person, meines Gehorsams willen, von mir weg.

Aber was fügt der Herr Jesus hinzu?
- doch nicht wie ich will, sondern wie du willst - doch nicht was ich will, sondern was du willst! - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!

Deuten wir das einmal so:
1. Egal wie, dein Wille, Vater, geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden, ich bin und bleibe ganz in deiner Hand, ich vertraue dir, du wirst mich auch durch den Tod hindurch zurück zu dir zurück bringen. Ich werde, ja, ich habe dich verherrlicht, das Werk habe ich vollbracht, deine Herrlichkeit wird mich auferwecken. Ich verherrliche dich und du verherrlichst mich. Das war schon vor Grundlegung der Welt so vorgesehen. Und du und ich, wir werden verherrlicht durch alle de an mich und mein Werk glauben. Sie werden bei mir sein und meine Herrlichkeit schauen.

Völlig Unterwerfung unter den Willen Gottes! So dass er anschließend sagen kann:

Joh 18,11 den Kelch, den mir der Vater gibt, soll ich den nicht trinken?

Alles nimmt der Herr aus der Hand des Vaters. Seinen Willen zu tun war sein „Gesetz“ im Inneren Ps 40,9, war seine ganzes Sein, seine „Speise“. Joh 4,34

Gibt es eine Antwort Gottes, des Vaters, auf diese drei Gebete? Ja! Ein Engel wird gesandt und stärkt den Herrn als ihm im ringenden (Gebets-) Kampf Schweiß in der Größe von Blutstropfen von der Stirn rinnen. Welch eine Angst war in seiner Seele! Dem Menschen Jesus Christus.

Uri Kulm

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UriKulm
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Die Jünger

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:52

Und die Jünger? Der Herr ist besorgt für sie, für ihren Glauben, ihr Vertrauen, auch wenn jetzt Judas, der Verräter, mit den Häschern kam. Er warnt sie vor Unwachsamkeit und Versuchung. Und geht den Feinden entgegen und übergibt sich in ihre Hand.

Sein Herz voller Liebe und Gnade, auch unter Feindschaft und Leiden. Er heilt das Ohr des Malchus. Er sieht seinen Petrus im Hof des Hohenpriesters an und bewirkt Reue. Er legt das Zeugnis vor Pilatus ab. Er erduldet alle körperlichen, seelischen und geistigen Leiden von Seiten der Menschen. Er bittet für sein Volk und rechnet die Sünde des Mordes als die eines Totschlags aus Versehen und bitte um Vergebung beim Vater. Er erfüllt jedes prophetische Wort, den Willen Gottes, Er denkt in seinen Leiden auf dem Kreuz an seine Mutter.

Mit nur einem Ziel erduldet er alles und lässt sich führen stumm und still wie ein Schaf zur Schlachtbank: Die Sühnung und das stellvertretende Opfer für Sünde und Schuld in den drei Stunden der Finsternis am Kreuz, seinen Leib in den Tod und sein Leben, dass ist ein Blut, aus Liebe zu uns und zu seinem Vater, zu geben, als ein Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch Eph 5,2 durch seinen Gehorsam bis in den Tod Phil 2,8.
Dank und Anbetung für deine Liebestat jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Uri Kulm

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UriKulm
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Unsere Reaktion

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:53

O Heiland in Gethsemane
rangst einsam betend du voll Weh.
„Lass, Vater,“ hören wir dich flehn
„den Kelch an mir vorüber gehen“.

Du, der vollkommen, heilig, rein,
du solltest Sündeträger sein.
Ach, deine Seele tief empfand
Was nun im Sühntod vor dir stand!

Doch nahmst du in Ergebung dann
den Kelch des Zorns vom Vater an.
„Nicht mein, dein Wille – er gescheh.“
Das war für dich Gethsemane.

In Ehrfurcht blicken wir dort hin,
wo du gefleht auf deinen Knien,
wo du gesagt das schwere Ja,
zu gehn den Weg nach Golgatha.

P.W.
Lied 215
kleine Sammlung geistlicher Lieder, CSV Hückeswagen

Uri Kulm
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UriKulm
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Gedenken

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:53

O Herr Jesus, deine Leiden
offenbaren Herrlichkeiten,
Du hast stille, ohne Klagen,
Hohn und Schmach und Weh ertragen,
konntest selbst für die noch beten,
die dich auf das Kreuz erhöhten,
ihren Spott, herab zu steigen,
nahmst du wortlos hin mit Schweigen.

Und auch in dem tiefsten Leide,
das dich traf von Gottes Seite,
als auf dir, o Herr, gelegen,
Gottes Zorn, der Sünde wegen,
sein Gericht, für uns geschlagen,
und zur Sühnung selbst dein Leben
willig in den Tod gegeben

Oh, wir huldigen von Herzen
dir, Herr Jesus, Mann der Schmerzen,
wir gedenken, o Lamm Gottes,
deiner Leiden, deines Todes.
Du vollbrachtest Gott zur Ehre,
uns zum Heil, das Werk, das schwere.
Herr, wir bringen deinem Namen
Ruhm, Anbetung, Ehre Amen.
P.W.
Lied 163
kleine Sammlung geistlicher Lieder, CSV Hückeswagen

Uri Kulm
Wird fortgesetzt

UriKulm
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Was noch zu erwähnen bleibt

Beitrag  UriKulm am Fr 16 März 2018, 20:55

Was noch zu erwähnen bleibt

- Zu keiner Zeit beabsichtigte der Herr den Willen Gottes nicht zu tun

- der Herr durchleidet in Gethsemane nicht „einen Todeskampf“ oder „Todesängste“, hat eine Betrübnis bis „zum Tod“, der kommende Sieger von Golgatha wird seelisch angefochten, sehr wahrscheinlich durch Satan,  

- sein Schweiß sind oder wurden keine Blutstropfen, sondern die Schweißtropfen werden in ihrer Größe mit der Größe von Blutstropfen verglichen

- er hatte in Gethsemane nichts mit Sünde zu tun, wie in seinem ganzen Leben nicht, auch nicht auf dem Kreuz in den ersten drei Stunden. Erst in der sechsten bis zur neunten Stunde wird er Sündenträger und als solcher von Gott verlassen. Er war völlig sündlos. Bis er zum Sündenträger wurde.

Heb 5,7 Der in den Tagen seines Fleisches …  um seiner Frömmigkeit/Heiligkeit/Gerechtigkeit und Wahrheit willen erhört worden ist

- Allein der Herr Jesus, und kein anderer Mensch, hat die Heiligkeit Gottes und die Abscheulichkeit der Sünde in dessen Augen tiefer empfunden als er

- Somit hat und kann niemand begreifen, verstehen, nachempfinden wie sehr der Herr Jesus in Gethsemane rang. Auch nicht jene Schwester, die meint, ihre Kapatunnelschmerzen würde sie um des Herrn willen, um diese Leiden nachzuempfinden, erhalten haben.

- Er hat „selbst“ unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen. Er selbst. Und kein anderer für ihn. Es konnte auch kein anderer sein. Alle waren und sind Sünder. Er aber hat nicht Ungeziemendes getan. Der Gerechte starb für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führe. 1. Pet 3,17

- Es gab und gibt keinen anderen Weg zu Gott als über den Glauben an das vollbrachte Opfer für Sünde am Kreuz. Also musste der Herr dies alles erdulden.

- Es bleibt uns nichts anderes als in demütiger Anbetung und Dankbarkeit uns immer wieder einzeln und gemeinsam, am Tisch es Herrn beim Brotbrechen, zu erinnern. Es bleibt die alles Denken und Erkennen übersteigende Liebe Christi in ihrer Breite und Länge, in Höhe und Tiefe und seinen vollkommenen Gehorsam zu bewundern. Eph 3,18ff; Phil 2,6ff

- Unsere Lehre aus dem allen ist die Aufforderung wachsam zu sein und somit vor Anfechtung von unten, durch den Teufel, bewahrt zu sein, ja, erst gar nicht uns durch Unwachsamkeit in die Gefahr einer Versuchung zu kommen. Bei Wachsamkeit und Nüchternheit wirtd Gott, wird der Herr, wird der Heilige Geist uns vor und aus jeder Art der Versuchung bewahren. 1. Kor 10,13; Jak 1,12; 1.Joh 5,18

Uri Kulm
Schluß und Gruß zur Nacht

UriKulm
Gast


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