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Glaube: Freude oder Ernst?

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Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Heidi am Sa 17 März 2018, 11:45

Gestern guckte ich kurz in die Veranstaltung von Pro Christ und sah eine afrikanische Christin, die voller Freude ihre dementsprechend klingenden Loblieder sang. Man hatte dem Publikum kleine Taschenlampen gegeben und wer sich mitreißen ließ, schwenkte diese hoch.
Da dachte ich: „Boah, wie froh ist unsere Beziehung zu Gott!“.
Ich dachte daran, wie diese Freude wohl auf die Andersgläubigen wirkt, die sich selber „heilig machen“ müssen vor Gott. Deren Lebenswerke in eine „gute Schale“ und in eine „schlechte Schale“ abgewogen werden.

Ich meine jetzt wirklich nur die Freude und nicht irgendwelche Freizügigkeiten oder Weltlichkeiten.

Ich verglich diese Freude mit den Versammlungen, die ich z.B. bei den geschlossenen Brüdern erlebt habe. Alles wirkte dort sehr freudlos, still und äußerst ernst. Ich jedenfalls habe dort noch keinen Freudenschall erlebt. Ich kenne auch solche Christen, die durch den sehr ernsten Ausdruck besonders heilig (abgesondert) wirken und ich würde sagen, sich auch so fühlen.

Heute morgen habe ich darüber gebetet, was Gott besser gefällt. Ich bin sicher, Stille und Ernsthaftigkeit berühren mit einer gewissen Heiligkeit und haben durchaus ihren Platz in Gemeinschaft mit Gott – aber nicht nur!

Ich fand in der Bibel folgenden Vers: Lk 19,37-40:

Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,  und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht!Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Ich habe diesen Vers als Antwort auf mein Gebet verstanden, ob wir auch Freude ausdrücken dürfen oder Gott stille Ernsthaftigkeit besser gefällt.

Aber auch diese hat ihren Platz, wo Freudenjubel unpassend wäre, denn weiter geht es in Vers 41:
Und als er nahe hinzukam und die Stadt sah, weinte er über sie.

Aber wenn ein Sünder zu Gott kommt, dann bricht Jubel aus (Lk. 15,24-25):

Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen

Jesus sagt in Joh. 16,22:
Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.



Also, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wenn ich mich freue, dann sieht und hört man das.

Und es gibt Christen, bei denen habe ich das noch nie gesehen....

heidi

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  UriKulm am Sa 17 März 2018, 17:24

Heidi schrieb:Alles ... still und ernst

Wie liest und verwirklichst du eigentlich die Bibel, Gottes Wort und Willen?

Massstab für den Wandel des Christen ist der Glaubensgehorsam gegen Gottes Wort und nicht das mehr oder weniger nach außen vorgetragene emotionale, evtl. durch zwanghafte innere und äußere Wirkereignisse verstärkte, Verhalten von irgendwelchen Gläubigen, deren Erfahrungen und Erwartungshaltungen an andere Gläubige.

Uri Kulm

Mt 13,20 der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit

1. Tim 2,2; 3,4; Tit 2,7 … ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.

Joh 15,11 Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.

1. Pet 1,5 ff die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung ... worin ihr frohlockt, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch verschiedentlichste Versuchungen; damit die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; den ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebt; an den glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt, indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen, davontragt

Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit; gegen solche gibt es kein Gesetz. Die aber des Christus sind, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln.

Neh 8,10 Und er sprach zu ihnen: Geht hin, esst Fettes und trinkt Süßes und sendet Teile1 denen, für die nichts zubereitet ist; denn der Tag ist unserem Herrn heilig; und betrübt euch nicht, denn die Freude an dem HERRN ist eure Stärke.

PS,: Was verstehst du eigentlich unter "geschlossene Brüder"?

UriKulm
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Stilles Leben

Beitrag  UriKulm am Sa 17 März 2018, 17:36

Noch im Nachtrag div. Lehrstücke, insbesondere auch für Frauen

1. Thes 4,11  euch zu beeifern still zu sein
2. Thes 3,12  in der Stille arbeiten
1. Tim 2,2  wir ein ruhiges und stilles Leben führen
1. Tim 2,11 Eine Frau lerne in der Stille
1. Tim 2,12 Ich erlaube aber einer Frau … still zu sein,
1. Pet 3,4  ... der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist

Uri Kulm
allen willigen Geistes zum Gruße

UriKulm
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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Gast am Sa 17 März 2018, 20:02

Hallo Heidi,

ich denke, es hat etwas mit dem Herzen und der Mentalität zu tun. Wenn ich mich an König David erinnere, der vor Freude über Gott als König seine Würde völlig vergaß und gottselig seinem Gott tanzte, dann berührt mich das. Auch damals im weitaus emotionalerem Orient, wurde er dafür verachtet und verspottet, sogar von Michal, seiner Frau (2. Samuel 6, ff). Kein Wunder also, dass das heute erst recht als Unding betrachtet wird. Wie Du das richtig siehst, kommt es auf das Herz an. Wer sich von Herzen über seinen Gott freut, der singt und tanzt eben auch mal. Und darin müssen Frauen gar nicht "still" sein, denn wir alle können nachlesen, wie sehr Jesus berührt war von der Liebe der Sünderin, die zu ihm in das Haus des Pharisäers kam und seine Füße salbte und mit Ihren Haaren trocknete. Da haben sicher alle gedacht (ich gebe zu, auch ich, als ich es las): Wie peinlich, Jesus so zu kompromittieren...." Jesus sah ihr Herz und er verteidigte sie liebevoll und gab ihr die Ehre, einen Platz in der Schrift zu bekommen, damit alle, die Gott lieben auch, von ihr und Ihrer Liebestat lesen.

Und auch Gott feiert mit Musik und Reigen mit einem verlorenen Sünder, der sich bekehrt, wie wir im Gleichnis vom verlorenen Sohn lesen können. (Lukas 15, 11 ff).

Henoch

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Günter am Sa 17 März 2018, 20:15


Prediger 3 (Luther 2017):

Alles hat seine Zeit
1 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

4 ..... lachen hat seine Zeit; ....., tanzen hat seine Zeit;
5 .....; herzen hat seine Zeit, .....
8 lieben hat seine Zeit, .....
12 Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein .....
13 Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.



Viele Grüße,

<°)))>< Günter

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  fetarubil am So 18 März 2018, 11:11

Ich denke, beides gehört dazu... Und ist wahrscheinlich auch vom Charakter abhängig.

Mir fiel dazu ein:
Prediger 7,2 ff ein,
1. Kor 14,26-40

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Gast am So 18 März 2018, 13:39

Die Überschrift impliziert in mir ein Entweder - oder -  doch dies muss sich nicht zwingend widersprechen!
Es kann überschwengliche Freude IM Herrn geben, die deshalb nicht ekstatisch auswachsen müsste ...


"... Und darin müssen Frauen gar nicht "still" sein, denn wir alle können nachlesen, wie sehr Jesus berührt war von der Liebe der Sünderin, die zu ihm in das Haus des Pharisäers kam und seine Füße salbte und mit Ihren Haaren trocknete. ..."


also hieraus lese ich nicht das Frauen laut sein dürfen, oder sollen, bzw. nicht still sein. Davon das die liebe Frau dort Jesus salbte steht geschrieben, aber von keinem einzigen Wort nur von ihr lese ich dort (!), wenn ich dies in aller Bescheidenheit anmerken darf?
Anderseits hat Paulus durchaus durch den  heiligen  Geist geordnet was noch ausstand für die Versammlungen Gottes, wie es in jeder Gemeinde Gottes zu sein hat... Wink

Aber es liegt ja an uns, ob und wie weit wir ihm folgen in dem was er uns "geboten" hat in Liebe. 
Wir sollten auch dringend der Versuchung widerstehen einen Bibelvers gegen einen anderen zu stellen, wobei dann ja mindestens einer nicht wirklich passen wird, da sich die Schriften niemals widersprechen.

Im Heiligtum, was den Lobpreis betrifft, las ich die Tage das dort nur Harfen, Laute und Zimbeln waren und sein sollten.
Das im Ps. 150 etwa - augenscheinlich widersprüchlich - Becken und Pauken und woanders Posaunen erwähnt werden, könne man mit dem Jubel im 1000 jährigen Reich erklären, der prophetisch vorgeschattet wird. - es sei nicht der Lobpreis der Gemeinde heute oder im Heiligtum. - 

Jedenfalls das was in manchen Bewegungen Lobpreis und Anbetungs- "gottesdienst" genannt wird, gleicht m.E. nach eher einem Rock oder Pop Konzert mit hysterisch anmutenden teils. tranzendalen Elementen und hypnotischen Widerholungen incl. aus dem Zusammenhang gerissenen und oft entstellten Bibelstellen, die so gar nicht geschrieben sind, als einer "heiligen" Anbetung.
Jedenfalls ich will hierin nicht gleichförmig sein dieser Welt und eher einen stillen, sanften und nüchternen Geist bewahren.

Dies soll nun wiederum kein Richten sein, sondern eine nüchterne Beurteilung aus meiner Sicht, nicht das sich daran wieder jemand stößt Wink

was übrigens das (als solches eindeutig ausgewiesenes!) Gleichniss betrifft, so ist es ein Gleichniss, zum Verständnis für die die das klare Wort offenbar (noch) gar nicht fassen konnten, bzw. um etwas zu verdeutlichen in Bildsprache! Die Leute wussten durchaus, wie ein freudiges Fest so ist - dies wollte der Herr hier wohl "veranschaulichen", also wie groß der Jubel sein würde - ähnlich dem 1000 j. Reich dann etwa, oder bei den (heiligen!) Engeln in den himmlischen Örtern über einen bekehrten Sünder... (Wobei hierbei konkret mal eben nix von E-Gitarre und Schlagzeug erwähnt wird Basketball


schönen Rest-Sonntag noch!

Eliah
und gleich um es vorwegzunehmen: auch ich bekenne mich schuldig, das ich hier auf gewisse Ströme hereingefallen bin, die wohl eher mein Fleisch angesprochen hatten, als meinen (heiligen) Geist in mir und habe sie voll Euphorie gesungen usw.- also ich nehme mich in dem was ich sage nicht aus: wir sind alle noch Schüler und können von einander lernen aber vor allem von ihm selbst.

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Gast am So 18 März 2018, 16:21

Very Happy Hallo Eliah, wie sollte eine Frau still singen....
Was ich meinte ist, dass eine Frau beim Ausdruck ihrer Freude an Gott oder auch beim Ausdruck Ihrer Liebe an Gott schon mal "nicht still" sein kann. Heidi schrieb von einer Frau, die in der Versammlung in einer Weise sang, dass sie Ihre Freude am Herrn zum Ausdruck brachte. Die anderen sangen da wohl auch nehme ich an. Und auch in unserer Versammlung dürfen die Frauen singen, und zwar ohne still zu sein, was durchaus von  Vorteil ist, wenn man singt. Wink
Ebenso mag die Frau beim Pharisäer nicht in Worten gesprochen haben, aber sie war nicht still. Nein, sie war skandalös in den Augen der Menschen damals.
Henoch

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Heidi am So 18 März 2018, 16:39


UriKulm schrieb:
Heidi schrieb:Alles ... still und ernst
...
1. Tim 2,2; 3,4; Tit 2,7 … ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.

Hallo Uri,

ja, still und ernst....freudlos wirkend. Das war mein Thema.

Aus den Bibelversen, die du zu dem ruhigen und stillen Wandel in würdigem Ernst bringst, kann ich nicht entnehmen, dass das den "Gesichtsausdruck" oder die "Art" eines jeden Christen widerzuspiegeln hat.

1. Tim 2,2 verstehe ich so, dass der Schwerpunkt in der Fürbitte für die Obrigkeit liegt, damit sie uns "in Ruhe lässt" und wir unseren Glauben leben dürfen. 1. Tim. 3,4 bezieht sich auf das Bischofsamt. Und Titus 2,7 bezieht sich auf den Lehrer, der die jungen Männer ermahnen soll.
Ich selber würde mich nicht unbedingt hier einreihen können, sondern eher als eine Freudenbotin von Ps 68,12, die eben mit F r e u d e eine gute Nachricht vom Sieg Gottes, bzw. des Evangeliums bringt.

Wir Fetarubil schrieb, haben beide Audrucksformen des Christentums hier ihren Platz. Schlimm fände ich nur, wenn der Eindruck entsteht, dass der ernste Christ der heiligere ist, der dem freudigen "Halleluja-Christen" schon weit voraus ist.


UriKulm schrieb: Wie liest und verwirklichst du eigentlich die Bibel, Gottes Wort und Willen?

Ich würde dir das mit Versen aus Psalm 119 beantworten.


UriKulm schrieb: Was verstehst du eigentlich unter "geschlossene Brüder"?

Ich kenne diesen Namen vom Hörensagen. Darunter verstehe ich die, bei denen ich jedenfalls die Versammlungen als freudlos empfunden habe und die jedes Musikinstrument verteufeln. Kennst du das, wenn man vor Freude bei einem Loblied Gott den Arm entgegenstrecken möchte, wo man Gott so ganz doll zujubeln und ihm danken möchte - am liebsten mit beiden Armen oder ganz? Unmöglich dort. Andere nennen das vielleicht würdige ernste Versammlungen. Darunter verstehe ich die, die nur d i e Christen als bei ihnen abendmahlberechtigt sehen, die zu i h r e r Gemeinschaft gehören. Die keine Kontakte mit anderen z.B. freien Brüdergemeinden oder Baptisten pflegen und die es auch nicht gern sehen, wenn ihre Gemeindeglieder andere Gottesdienste oder andere Bibelkreise besuchen. Die ein festes Glaubensverständnis haben, z.B. von der Unverlierbarkeit und wer das nicht hat oder in Frage stellt, dort kein Mitglied mehr sein kann. Ich glaube, man nennt sie noch die "exclusiven" Brüder.

Ich würde das alles so nicht sehen, dass man so exclusiv sein muss, aber es akzeptieren und mich freuen, wenn Christus in jeder Weise als Christus verkündigt wird. (Phil. 1,18) - ob mit würdigem Ernst oder mit Staunen und Freude über Gottes wunderbaren Ratschluss, gerecht und liebend zu sein zu den Menschen.

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Gast am Mo 19 März 2018, 05:12

Hallo Heidi, hallo Urikulm,
die Brüderbewegung wollte zuerst, schon dem Namen nach, die Einheit des Leibes wieder klar ausdrücken. Daher nannten sie sich Brüder. Und dann, nach und nach, hielten sie sich in besonderer Weise an Titus 3, 9-11, dass der Leib von Gott gegeben ist und es daher schriftwidrig ist, diese Einheit an mehr aufhängen zu wollen, als alleine am rechten Bekenntnis zu Christus und dem Evangelium.

Sie sagten etwa gemäß Titus 3,9-11 (Zitat aus einem kritischen Beitrag von Gnade und Versagen der sogenannten Brüderbewegung, Franz Kaupp)
"Wenn jemand seine eigene Meinung geltend machen wollte und dadurch versuchte, Parteien in der Versammlung zu bilden, so sollte man ihn nach einer ein- oder zweimaligen Ermahnung abweisen als einen, der sündigt … Ein solcher begnügt sich nicht mit der Versammlung Gottes und der Wahrheit Gottes; er will seine eigene Wahrheit darstellen. Warum ist er ein Christ, wenn das Christentum, wie Gott es gegeben hat, ihm nicht genügt? Indem er seine Partei für seine eigene Meinung zu gewinnen sucht, verurteilt er sich selbst.  Die Lehren eines solchen Menschen mögen so weit nicht schriftwidrig sein. Es genügte, eine Wahrheit von ihrem Platz wegzunehmen und sie eine überragende Rolle im Gesamtbild der Schrift spielen zu lassen. Man versammelte Christen um einen Grundsatz, ob wahr oder falsch, und um den Menschen, der ihn verkörperte – und die Sekte, welche die Versammlung spaltete, war da. Derjenige, welcher diesen Platz einnimmt und dadurch das Haupt einer Partei oder einer Kirche nach seinem Zuschnitt wird, soll schonungslos abgewiesen werden, denn er hat die Einheit gebrochen und Christus, dem Haupt des Leibes, Schmach angetan. Nur darf er nicht abgewiesen werden ohne vorherige Zurechtweisung."

So weit, so richtig.

Nun gingen sie aber so weit, dass sie nicht nur den Spalter abwiesen, sondern wenn einer nach 1 Kor 1,ff sich einer Parteiung anschloss oder Kontakt dazu pflegte, dass diese ebenfalls eine Ursache für Spaltung seien und daher müsse man mit so einem auch die Verbindung beenden, und auch mit einem jeden, der weiterhin Kontakt mit einem Spalter hat. Plötzlich wurde also der Wunsch, Spaltungen zu vermeiden zu einem Grund, sich abzuspalten. Daher wurden dann aus den Brüdern abgesonderte Brüder/geschlossene Brüder. Gegen diese Vorgehensweise gibt es klare Bekenntnisse, auch bei den Brüdern selbst.

Henoch

Es gibt ein gutes Buch dazu: getrennte Brüder von Axel Volk (CSV Verlag).

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Wahre Freude

Beitrag  Gast am Mo 19 März 2018, 13:57

Aus dem Philipperbrief, dem Brief der Freude im Leid

Phil 1,4.18.25
indem ich für euch alle das Gebet mit Freuden tue
in Wahrheit, Christus verkündigt, darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch freuen
bei euch allen bleiben werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben,
Phil 2,2.17.29
erfüllt meine Freude, dass ihr einerlei gesinnt seid, dieselbe Liebe habend, einmütig, eines Sinnes
ich als Trankopfer … gesprengt werde, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. Ebenso aber freut auch ihr euch und freut euch mit mir.
Nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren;
Phil 3,1
Übrigens, meine Brüder, freut euch in dem Herrn! Euch dasselbe zu schreiben, ist mir nicht verdrießlich, für euch aber ist es sicher.
Phil 4,1.4
meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und Krone, so steht fest im Herrn, Geliebte!
Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!


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Die Freude des HERRN

Beitrag  Gast am Mo 19 März 2018, 13:59

Der Herr Jesus hatte eine tiefe, ihn voll befriedigende Freude und Ruhe
- er ruhte in der Liebe des Vaters indem er seinen Willen tat Joh 10,17
- und darin, nach vollbrachtem Werk auf der Erde, einschließlich dem Kreuz, von Gott, seinem Vater, hoch erhoben zu werden als Haupt über alles Hebr. 12,4; Eph 1,22

und er empfand dabei mehr als jeder andere die Abscheu Gottes über Sünde
- er hatte Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst
- darum hat Gott ihn mit Freudenöl gesalbt, mehr als seine Genossen. Psalm 45,7

Diese Freude und den Frieden möchte ich mit meinen Herrn und allen willigen Gläubigen teilen,
- und mich daran mit ihnen zu erfreuen, woran der Herr Jesus jetzt an uns Freude hat Psalm 16,3; 1. Joh 1,4; 2. Joh 4;
- Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde. Joh 15,11; Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Joh 14,27; Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen Joh 14,23
- Wenn Er sich nicht über mich und die Seinen freuen kann, dann habe auch ich nur Traurigkeit
Danke, mein Herr!

In deiner Gegenwart habe ich in 57 Jahren noch keine freudlose Zusammenkunft erlebt. Nur immer wieder tiefe Freude in Stille und Ruhe der Gemeinschaft zu deinen Füßen. Nur allein diese Freude erhalte mir, so lange ich noch auf der Erde bin und dich verehren soll, und ebenso allen Treuen im Glauben.

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Freude des Christen zu Zeiten

Beitrag  UriKulm am Mo 19 März 2018, 14:03

Was ist Wert erwähnt zu werden, das Verbindende oder das Trennende? Worüber kann man sich freuen?
- Friede und Freude im Heiligen Geist Röm 14,17
- oder außenstehend unwissend lieb- und freudloser Richt- und Kritikgeist? Jak 3,13; 4,11

Mir steht es jedenfalls nicht zu, Gläubige, die abseits stehend einen anderen Weg gehen zu kritisieren Jak 3,13; 4,11. Sie sind ihrem dem  Herrn verantwortlich. Ihr Verhalten schmälert meine Freude im Herrn nicht.

Uri Kulm

1. Joh 5,1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.

1. Joh 3,14 Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer den Bruder nicht liebt, bleibt in dem Tod.

1. Joh 1,3 … was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude völlig sei.

UriKulm
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Friede und Freude im Glaubensleben

Beitrag  UriKulm am Mo 19 März 2018, 14:07

Übrigens bete ich für alle Menschen. Auch für Hoheiten und Könige. Gläubige und Ungläubige. Damit sie errettet werden. Und alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Was Gott will. Und damit beweise ich allen mein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. 1. Tim 2,1ff Mein Seelenfriede und -freude ist jedenfalls nicht von Gesetzgebern und Gesetzgebungen irgendeines Landes oder Menschen im Allgemeinen Röm 8,32ff abhängig. Dem Herrn dankbar erkenne ich aber obrigkeitlich gewährte Religionsfreiheit als Nützlich für ein verfolgungsfreies christliches Glaubensbekenntnis an und freue mich darüber und bete für alle Christen, die diese Freiheit nicht haben.

Uri Kulm

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Heidi am Mo 19 März 2018, 15:51

UriKulm schrieb:Übrigens bete ich für alle Menschen. Auch für Hoheiten und Könige. Gläubige und Ungläubige. Damit sie errettet werden. Und alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Was Gott will. Und damit beweise ich allen mein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.

Lieber Uri,
das ist gut, dass du für alle Menschen und Regierungen betest. Wenn du das als Beweis siehst, hm, na gut. Ich kann diesen Beweis so nicht bringen.  Ich finde es braucht genauso Kraft, einzelne Menschen auf das Herz zu nehmen und bewusst für sie für die Erkenntnis der Wahrheit zu beten - also nicht nur deren Namen dahersagen, meine ich jetzt.

UriKulm schrieb: Mir steht es jedenfalls nicht zu, Gläubige, die abseits stehend einen anderen Weg gehen zu kritisieren Jak 3,13; 4,11. Sie sind ihrem dem  Herrn verantwortlich. Ihr Verhalten schmälert meine Freude im Herrn nicht.

Wenn ich z.B. diesen Satz genau lese, dann fallen mir die von mir fett gemalten Worte besonders auf: Abseits, anderer Weg, ihrem/dem  (anstatt unserem) Herrn, ihr Verhalten. -   silent  jetzt mal ohne Kommentar.

Nun, vielleicht kann man sich darauf einigen, dass Gott die Vielfalt mag. Er hat verschiedene Charakteren geschaffen: die Ernsten, die Leisen, die Jubelnden, die Himmelhochjauchzenden, die Reservierten, die Extrovertierten,  die Mutigen, die Ängstlichen, die Sensiblen, die Sachlichen usw usw.  und ich habe festgestellt, dass er in Seinem Dienst jeweils die richtige "Sorte" für das jeweilige Gegenüber einsetzt. Schön, wenn sich Christen in ihrer Andersartigkeit und Vielfalt dann schätzen und sogar oftmals ergänzen.

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Harald am Do 22 März 2018, 23:26

Heidi schrieb:Gestern guckte ich kurz in die Veranstaltung von Pro Christ und sah eine afrikanische Christin, die voller Freude ihre dementsprechend klingenden Loblieder sang. Man hatte dem Publikum kleine Taschenlampen gegeben und wer sich mitreißen ließ, schwenkte diese hoch.
Da dachte ich: „Boah, wie froh ist unsere Beziehung zu Gott!“.
Ich dachte daran, wie diese Freude wohl auf die Andersgläubigen wirkt,
Hallo,

wir hatten schon 2015 über Pro Christ diskutiert - und an diesen Thread möchte ich nochmal erinnern, z.b. an mein Statement von damals - [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] -> hier zu finden.
Es gibt nicht nur Pro Christ die noch evangelistische Veranstaltungen machen. Es gibt den Leben ist mehr Bus, es gibt noch die Zeltevangelisationen von der Barmer Zeltmission (übrigens auch einen Kindermissionsbus), dazu jedes Jahr jede Menge Freizeiten, die sich auch um biblisch fundierten "Unterricht" mühen, und nicht nur Spiel und Sport und Vergnügen zum Ziel haben. Außer den genannten wird es noch weiter Werke/Gemeinden/Missionen geben, die evangelistische Veranstaltungen/Gottesdienste etc. durchführen.

Wir hatten auch schon mal das Thema Anbetung hier im Forum, und wie die aussehen sollte bzw. was man darunter verstehen kann/soll. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] - wer es nachlesen möchte. Was ich sagen möchte ist, dass es sicher Unterschiede gibt im Temperament der Menschen, aber auch eher introvertierte (vielleicht wie ich) können tiefe Freude und Dankbarkeit empfinden und auch ausdrücken - dann eben in Worten/Gebeten.

Andererseits muss es kein, absolut kein Anzeichen sein, wenn jemand voller "Freude" Loblieder singt, dass der/die dann auch wirklich ein Kind Gottes ist. Und ebenfalls ist es kein Anzeichen für mein Christ-sein oder für Fehlen desselben, wenn ich keine Taschenlampe und/oder Hände in die Höhe reiße bzw. schwenke.
Genau solche Dinge sind eher bekannt aus der pfingstlich-charismatischen "Ecke", wo viel auf Gefühl ausgerichtet ist, dass meine Gefühle angesprochen werden, dass ich mich gut fühle, dass ich etwas von dem Gottesdienst "habe". Dies ging dann so weit, dass bei großen Veranstaltungen ein Gebläse installiert war, das für Luftzug über den Köpfen der Menschen sorgte. Und diesen Luftzug "verkaufte" man dann den aufgefühlten Menschen als Kraft des Heiligen Geistes.

Auch dieses "mitreißen lassen" ist doch nicht wirklich ein Anzeichen für einen Christen.
All das kenne ich eher aus meiner Zeit, wo ich weit weg war von meinem Herrn und Erlöser, als Hardrock, Gothic Rock u.ä. sozusagen meine Religion war.

Ich habe auch viele Berichte aus Missionswerken (zb die Zentralafrika Mission [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] die in Afrika tätig sind gehört. Mich hat es eher tief berührt, wenn Missionare/Brüder berichteten, dass sie sich von charismatischen Gemeinden distanzierten oder dann dort klar biblisch aufzeigten was falsch an ihrem Verständnis ist, und Einhalt geboten, wo es ins ekstatische abzudriften drohte. Auch in Afrika gibt es Tausende Gemeinden, Tausende Gläubige, die sich sehr ernst mit der Bibel beschäftigen ohne dass sie während des Gottesdienstes tanzen oder sonstwie ihren Gefühlen freien Lauf ließen.

Wenn ich im Zusammenhang mit Gott und Gottesdienst und Freude denke, dann fällt mir als Erstes die Freude und Dankbarkeit dem Herrn gegenüber, dass ER sich für uns geopfert hat am Kreuz von Golgatha. UND natürlich an der Auferstehung. UND an der Gemeinschaft mit den Geschwistern, UND an Seinem Wort.

Darum bin ich froh über unsere Beziehung zu Gott - und nicht ob ich eine Taschenlampe im Rhythmus eines Liedes hin und her schwenke. Bzw. dies auch kein Maßstab dafür ist, dass wenn ich es nicht tue, dass ich dann ein verkorkster Christ bin.

Mir geht es nicht um verurteilen von anderen Gruppierungen, der Herr hat hoffentlich überall Menschen, die zu Seiner Herde gehören, und die möchte ich gerne annehmen oder mich darum bemühen und lernen.

Viele Grüße
Harald

PS: ich mache gerne auch mal witzige Bemerkungen und lache auch mal gerne und kann auch mal "lockerer" sein und ich denke, dass wir das als Christen auch dürfen, aber außerhalb vom Gottesdienst oder christlichen Konferenzen und ähnlichen Versammlungen.

Harald
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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Gast am Fr 23 März 2018, 08:36

Hallo Heidi,
ich hab das Video von pro Christ auf youtube gefunden. Also ich denke, dass das eine Erscheinungsform von Freude ist, die keineswegs unbedingt ein Maß für die Freude am Herrn ist. Wie gesagt, es kommt auf das an, was im Herzen ist. Darauf achtet der Herr und da wir da nicht hineinschauen können, können wir Freude am Herrn im Nächsten nicht messen, egal was er macht.
Henoch

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Re: Glaube: Freude oder Ernst?

Beitrag  Heidi am Fr 23 März 2018, 10:24

Henoch schrieb:Also ich denke, dass das eine Erscheinungsform von Freude ist, die keineswegs unbedingt ein Maß für die Freude am Herrn ist.

Ja, das stimmt und  ich weiß, was du und Harald damit meint. Meine Meinung ist, dass sowohl der "ernste/stille", als auch der "freudige/lauter lobsingende" Gottesdienst (bitte nicht an dem Wort stoßen, wir wissen ja, was gemeint ist) seinen Platz in der Anbetung hat.

Ich hatte nur gedacht, wie es z.B. auf den Andersgläubigen (hoffentlich positiv) wirkt, der seine streng Gebete 5 mal täglich mit vorhergehender Waschaktion verrichten  m u s s und womöglich gar keine Freudenlieder kennt, wenn er sieht, dass wir voller Freude und Jubel zu unseren Gott kommen dürfen.
Als ich damals gläubig wurde, lernte ich nach der Landeskirche lebhaftere Christen kennen und dachte mir: "Also die reden ja so, als wenn es Jesus tatsächlich gibt!" ...also das war natürlich keine Frage, ob es Ihn gibt, aber da hab ich doch schon sehr gestaunt, als ich deren Lebendigkeit/Freude sah....von der Landeskirche kommend, wo alle auf den Kirchenbänken ihre Orgellieder aus dem Buch sangen und das wars dann sozusagen. (Ich liebe beides, moderne Musik und auch Orgel sehr).

Wollte an dieser Stelle nur meinen Gedankengang aufzeigen für mein Statement für PRO CHRIST, also alles finde ich da auch nicht gut, aber manchmal bin ich froh, wenn Jesus überhaupt verkündigt wird. Ich würde nicht sagen, dass meine Meinung hier nun richtig ist, aber so sehe ich es im Moment immer noch.

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