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Beten für Deutschland?

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Beten für Deutschland?

Beitrag  Harald am Mi 29 Apr 2009, 03:34

Hallo,

Jesus möchte ich dienen mit meinem Leben, mit meiner Zeit, mit meinem Besitz, mit meinem Herzen. ER darf mein Herz gerne ganz ausfüllen.
Wenn ich überlege, für wen ich beten möchte, fallen mir zunächst meine Kinder, meine engsten Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen, Menschen aus der Gemeinde, Menschen aus dem Ort, in dem ich wohne und jene aus dem Ort, wo sich meine Gemeinde trifft ein. Dann denke ich an die weiter entfernten Bekannten, die Bewohner des Heimes, die Menschen, um die mich andere baten für sie zu beten ein. Aber ist es recht, welche zu bevorzugen? Was sagte Jesus als seine Mutter und seine Brüder zu ihm wollten? Ihr seid meine Mutter und meine Brüder wenn ihr den Willen des Vaters tut - aus dem Gedächtnis zitiert.
Für mich bedeutet das doch, daß mir alle Menschen gleich wichtig sein sollten, daß ich mich nicht damit begnügen sollte, für die mir bekannten Menschen einzutreten. Ist das letztlich nicht egoistisch, wenn man hauptsächlich für die betet und bittet, die mir wichtig sind?
Dann geht es weiter, kann ich denn z.b. für ein Bundesland besonders bitten, weil es meine Heimat ist, kann ich für ein Land beten, für Deutschland beten, daß es gesegnet wird, daß es eine Erweckung gibt, daß Menschen wieder nach Jesus zu fragen beginnen?
Klar kann ich das, aber was ist mit den Menschen in der Türkei, in China, im Irak, in Amerika, in Israel, im Sudan, in Südafrika, in Neuseeland, egal wo auch immer auf der Welt?
Ich möchte für all die Christen, vor allem für die verfolgten Christen beten, Jesus bitten, daß ER sie stärkt und trägt und ihnen Liebe in ihr Herz gibt, bzw. ihnen diese Liebe erhält, ihnen ein glühendes Herz erhält für IHN, für andere Menschen, für seine Botschaft. Ich möchte beten, daß Gott noch viele Arbeiter in die Ernte schickt, daß ER mich befähigt, meine Aufgabe, meinen kleinen Teil dazu beizutragen, wie ER es möchte, IHM zur Ehre.
Danken möchte ich unserm Herrn Jesus Christus, dafür daß die Frohe Botschaft auch heute noch überall auf der Welt weitererzählt wird. Seit fast 2000 Jahren hat sich seine Botschaft des Heils als lebendig und wirksam erwiesen. Noch heute verändert sie Menschen, Familien, schenkt Frieden ins Herz, Gewißheit, Freiheit.

Trauen wir uns für Menschen überall auf der Welt zu beten, für sie einzustehen im Gebet, für sie zu bitten, daß ihnen der Heilige Geist die Augen auftun möge und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Beten wir für unsere Geschwister überall auf der Welt für Bewahrung und Segen im Alltag oder wie auch immer die Lebenssituation sein mag, für Kraft in der Anfechtung, für Liebe in feindlicher Umgebung, für das Zeugnis über unseren Herrn, für Weisheit von oben, für andere ein Hinweisschild auf Jesus sein zu dürfen...
Mit dem Gebet verändert sich vielleicht auch unsere Sichtweise, vielleicht erkennen wir auch, daß wir neben dem Gebet auch ganz praktisch diesem od. jenem Menschen helfen sollten, ein Projekt unterstützen, selbst aktiv werden, was und wie auch immer. Nicht purer Aktionismus ist gefragt, sondern die Gewißheit, daß es der Wille Gottes ist, oder ich zumindest den Gedanken habe, damit allein Gott die Ehre geben zu wollen und nicht selbst gelobt und Ehre erhaschen zu wollen, also gut angesehen werden möchte bei den Menschen.
Es gibt unendlich viel Leid auf der Welt, es beginnt an der Ecke des Hauses in dem ich wohne, vielleicht schon in dem Haus, in dem ich wohne, es setzt sich fort bis in die entlegensten Regionen der Erde, wo die Ärmsten täglich ums nackte Überleben kämpfen.

Darum möchte ich wohl doch nicht explizit für Deutschland beten, wenngleich mir mein Heimatland natürlich wichtig ist. Vielleicht haben auch nur wir Deutschen damit ein "Problem"?

Grüße von Harald

Harald
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Re: Beten für Deutschland?

Beitrag  Heidi am Mi 29 Apr 2009, 15:54

Harald schrieb:
Es gibt unendlich viel Leid auf der Welt, es beginnt an der Ecke des Hauses in dem ich wohne, vielleicht schon in dem Haus, in dem ich wohne, es setzt sich fort bis in die entlegensten Regionen der Erde, wo die Ärmsten täglich ums nackte Überleben kämpfen.

Darum möchte ich wohl doch nicht explizit für Deutschland beten, wenngleich mir mein Heimatland natürlich wichtig ist. Grüße von Harald

Lieber Harald,

Mose hat auch für sein Volk gebetet und das oft...

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Re: Beten für Deutschland?

Beitrag  Günter am Mi 29 Apr 2009, 21:42

Deutschland ist für mich ein politisches Konstrukt, das über die Jahrhunderte von der Geschichte geformt wurde (und von dem ich zugegeben viele Vorteile habe) und dessen Grenzen ein Stück weit willkürlich festgelegt wurden. Es ist eine abgeschlossene Gemeinschaft, die Menschen einschließt, aber auch Menschen ausgrenzt. Nur wenige Meter hinter der Grenze in Richtung Osten findet man ein deutliches Einkommensgefälle mit allen Auswüchsen, wie z.B. dem Straßenstrich, um an unserem Wohlstand doch noch etwas teil zu haben. Wäre die Grenze nur wenig weiter östlich, wären viele dieser „Damen“, die da stehen und ihrem Gewerbe nachgehen, ehrbare Hausfrauen, Frisösen oder Akademikerinnen. Als Staat finde ich Deutschland gut, so wie es ist. Aber im menschlichen Bereich habe ich da so meine Probleme, weil da Menschen innerhalb der Grenzen wohnen, die ich nicht kenne und noch mehr Menschen außerhalb der Grenzen wohnen, die ich auch nicht kenne. Warum sollte ich da differenzieren?

Deutschland ist das Land, in dem es mir im Vergleich zu anderen Staaten wirtschaftlich gut geht. Heimat und Zugehörigkeit ist für mich etwas anderes.

Werner Gitt hat seine Flucht/Vertreibung aus Ostpreusen beschrieben und wie er nach vielen Jahren dort wieder zu Besuch war. Heute leben da Aussiedler aus Russland und das ist heute ihre Heimat. Gitt spricht in diesem Zusammenhang von einer vorübergehenden Heimat und auch davon, dass unser aller Ziel die ewige Heimat bei Gott sein muss.

In diesem Sinne mag ich nicht differenzieren zwischen Deutschen und Ausländern, Katholiken oder Protestanten, Männer oder Frauen, oder sonst nach irgend etwas.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Beten für Deutschland?

Beitrag  Harald am Mi 29 Apr 2009, 23:07

Lieber Harald,

Mose hat auch für sein Volk gebetet und das oft...

heidi

Hallo Heidi und auch alle anderen,

oh, ich wäre froh, wir würden viel viel viel beten. Ich glaube, es mangelt bei uns allen am Gebet. Wenn ich lese oder höre von Leuten, die tagelang beteten, weil ihnen irgendwas bzw. bestimmte Menschen so sehr am Herzen lagen, finde ich das phantastisch.
Und wenn ich mich dann anschaue, kann ich schon auch Jahre für bestimmte Menschen beten, aber nicht tagelang, nicht stundenlang, nicht tagelang vielleicht auch noch fasten.
Vielleicht kommt das irgendwann noch, vielleicht braucht es dazu auch einen bestimmten Anlaß, ein aufrüttelndes Erlebnis.

Bzgl. daß Moses für sein Volk betete und oft betete möchte ich doch auch dafür plädieren, daß wir auch oft und viel für unser Volk bitten, wobei ich das dann zunächst mal so verstehe, daß wir für unsere Glaubensgeschwister im Gebet eintreten, und das für alle Geschwister, egal auf welchem Kontinent sie leben.
Wenn ich Berichte sehe über Christen aus China oder Afrika, oder Geschwistern begegne deren Heimat mal Arabien war, so sollten mir die letztlich ähnlich wichtig sein, wie meine Geschwister aus meiner Gemeinde.
Der Unterschied ist nur, daß ich von den Geschwistern aus der eigenen Gemeinde im Normalfall mehr weiß, was sie drückt, wo sie Gebetsunterstützung brauchen könnten.

Und Günter du hast absolut Recht mit der Bemerkung, daß unsere Heimat nicht hier ist.
Hm, und doch ist es so, daß ich mich freue, wenn ich einige Tage weg war und hier in die Täler des Südschwarzwaldes einbiege, daß ich weiß, daß ich jetzt wieder daheim bin. Widerspricht sich irgendwie, und dennoch bin ich froh, daß ich mich hier wohl fühle.
Es ist aber doch nicht so, daß ich mit Herz und Verstand an dieser irdischen Heimat hänge, die Heimat im Himmel ist mir weitaus lieber und wird all das beinhalten, was ich hier nur erahnen kann, das mir hier diese Heimatgefühle gibt.

Na dann hoffe ich, daß wir uns weiter austauschen über Gebet, ich finde das wichtig. Es geht dabei in erster Linie um Kontakt zu unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus. Natürlich ist es auch wichtig, täglich, möglichst häufig die Nähe zu Gott, zu Jesus zu suchen, Zeit mit Gott zu verbringen und nicht "nur" darüber zu schreiben.

Grüße von Harald


Zuletzt von Harald am Do 30 Apr 2009, 01:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Beten für Deutschland?

Beitrag  Harald am Do 30 Apr 2009, 01:38

ein Nachsatz noch zum Volk/seinem Heimatland:

Jeder Mensch, dessen Herz Gott liebt,
liebt auch sein Land und seine Mitmenschen.
Jeder, der bereit ist, das Kreuz zu tragen,
ist barmherzig.

Selbst wenn solche Menschen
schwer mißhandelt werden,
sind sie doch von tiefer Liebe ergriffen.
Man kann sie ins Gefängnis werfen,
aber ihre Herzen bleiben frei.
Man kann sie verhaften,
aber sie bleiben dankbar.
es ging mir in erster Linie um den ersten Teil ...
diese Textpassage stammt aus der Dokureihe über China, siehe unter TV-Tipps z.b.

Jesus hat sein Blut auch für unser Volk vergossen, für unsere Mitmenschen, für unsere Nachbarn, Arbeitskollegen, selbst für die, die uns böses wollen, die uns ärgern, auf die Nerven gehen, falsche Dinge über uns verbreiten.
Jesus liebt den Obdachlosen genauso sehr wie den Manager, den Personalchef, den Abteilungsleiter. Ebenso den Arbeitslosen, den Behinderten, den Pflegebedürftigen, den Alkoholiker, die Prostituierte, den Drogenabhängigen.
Jesus hat Sein Blut für jeden Menschen vergossen, aufdaß jeder zu IHM kommen darf.
Wir waren auch - zumindest von mir kann ich das sagen - Menschen, die wir heute verurteilen würden, auf die wir heute mit Fingern zeigen würden, mit denen wir heute nichts zu tun haben wollten ... wäre da nicht JESUS und SEINE Liebe und Fürsorge. Wenn es vorkommt, daß wir uns erheben wollen über andere, tun wir Buße, bitten wir Jesus um Vergebung, weil es nicht Gottes Wille ist, daß wir andere richten, uns über sie stellen, über sie reden.

Wir leben in Freiheit, Gott sei Lob und Dank. Wir müssen keine Angst haben vor Verfolgung, vor Gefängnis, vor Folter, unseres Glaubens wegen.

Grüße von Harald

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