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Eine Bitte um Fürbitte

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Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Di 30 Sep 2008, 00:47

Hallo,
es ist ja noch ein Testforum, darum schreibe ich das halt mal. Eva hat gravierende Probleme mit ihrer Tochter, die u.a. unter Zwangsgedanken leidet. Die Tochter ist 14. Meine Bitte, wer es einrichten kann, bete bitte dafür daß Eva ihr Vertrauen auf Jesus setzt, sie erfährt, daß ER sie durchträgt und ihr hilft und beisteht. Ferner betet bitte dafür, daß die Tochter angerührt wird vom Heiligen Geist, daß sie zu Jesus finden kann, daß sie sich für IHN öffnet. Herr erbarme Dich in Deiner Güte und Barmherzigkeit. Amen.
Danke für Dein Gebet
Harald

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am Mi 01 Okt 2008, 15:26

Lieber Harald, liebe Eva,
ich bete und sorge mich mit...und bin aber voller Zuversicht, dass Eva durchhält und ihre Tochter von Gott Werte gezeigt bekommt, auf die es ankommt und klar wird, was keinen Wert hat.
Und und ich bin gespannt, wenn Eva positive Nachrichten hören lässt...nach dem Motto: "Du Heidi, HEUTE war....!!"

heidi


Zuletzt von Heidi am So 07 Feb 2010, 16:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Mi 01 Okt 2008, 21:54

Du, Heidi.....heute hat sie gesagt, dass sie morgen wieder zur Schule gehen WILL, trotz drei Arbeiten .

Das wollte ich hier mal schnell loswerden, wenn`s vielleicht auch vorerst nur der eine Beitrag von mir bleibt. Ihr kennt ja die Situation Crying or Very sad

Oh, ich glaube, jetzt habe ich den "alten" Betreff geschrieben , ich komm nicht zurecht hier, wie ich den aktuellen Betreff finde.

Danke, Harald, dass du dieses "Brett" hier dafür eröffnet hast !!!

Von Klinik war heute beim Therapeuten keine Rede.

Danke euch!
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am Do 02 Okt 2008, 14:04

Eva schrieb:Du, Heidi.....heute hat sie gesagt,...
*smile* sunny

Gestern wollte ich noch ein Gebet dranhängen, dass Gott sie in diesen 3 Klassenarbeiten gute Noten schreiben lässt. Dass Gott dann so und so und dies und das und dann und dann am Besten.... wurr

Und dann wusste ich gar nicht mehr, was ich beten sollte und fand ich eine Geschichte, die erzähl ich euch mal:

Zwei Mönche hatten je einen Ölbaum gepflanzt. "Herr", bat der eine, "sende einen erqickenden Regen, damit mein Bäumchen Wurzel fassen kann!" Der Herr erhörte diese Bitte. "Nun bedarf es der Sonne", sagte der Mönch. "O Herr, vertreibe die Wolken!" Die Sonne kam und erwärmte die feuchte Erde. "Wenn jetzt der Frost kommen möchte", dahte der Mönch eines Tages, "damit die Rinde erstarke!" Er kam und legte einen silbernen Reif auf das Bäumchen. Da ging es ein.
Traurig klagte der Klosterbruder das dem anderen Mönch: "Dein Baum steht frisch und blühend, aber meiner ist eingegangen, trotz allem, was ich getan habe.
Der aber erwiderte: "Ich habe mein Bäumchen ganz in Gottes Hand gestellt, denn ich dachte mir: Er der die Bäume erschaffen hat, muss am besten wissen, was sie bedürfen. So habe ich Gott keinen Rat erteilt, sondern habe den Baum gepflegt und gebetet: "Vater, nimm dich seiner an!"

So hab ich das Gebet dann auch dein Kind formuliert. Gott weiß den Weg und die Zeit!

heidi

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Fr 28 Nov 2008, 03:16

Harald schrieb:Hallo,
es ist ja noch ein Testforum, darum schreibe ich das halt mal. Eva hat gravierende Probleme mit ihrer Tochter, die u.a. unter Zwangsgedanken leidet. Die Tochter ist 14. Meine Bitte, wer es einrichten kann, bete bitte dafür daß Eva ihr Vertrauen auf Jesus setzt, sie erfährt, daß ER sie durchträgt und ihr hilft und beisteht. Ferner betet bitte dafür, daß die Tochter angerührt wird vom Heiligen Geist, daß sie zu Jesus finden kann, daß sie sich für IHN öffnet. Herr erbarme Dich in Deiner Güte und Barmherzigkeit. Amen.
Danke für Dein Gebet
Harald
Inzwischen sind wir aus dem Teststadium raus.
Ansonsten möchte ich das Geschriebene nochmals als sehr aktuell aus der Versenkung holen, denn die Problematik hat sich nicht wesentlich verändert - derzeit ist es eher so, daß Eva wohl jedes Gebet gut gebrauchen könnte. Und ihre Tochter natürlich auch. Vater im Himmel, bitte schenk es Eva´s Tochter, daß sie Dich erkennen darf, daß sie erfahren kann, daß DU sie unendlich liebst, egal ob mit Zwängen und anderen Problemen. Vater im Himmel, DU kannst sie auch gesund machen, sofort, wie jeden Menschen, der leiden muß, und doch machst DU das nicht immer, vermutlich eher selten, Danke, daß DU dich über sie erbarmst und nichts ohne Deinen Willen geschieht was uns widerfährt, daß DU alles in Deinen Händen hälst. Vater, ich wünschte trotzdem, daß sie gesund würde, fälschlicherweise sogar mehr oder dringender als ihre Bekehrung zu Dir, was mir dann auch leid tut, weil das ja ansich das wichtigere ist. Danke, Vater, daß DU auch Eva Kraft und Stärke gibst, daß Du ihr oft genau die richtigen auferbauenden oder tröstenden Bibelverse gibst oder sie durch Begegnungen Trost und Deine Liebe erfahren läßt. Amen.

Gottes Segen
Harald

das war nun mein 100. Beitrag, zwar unpassend grad Sad künftig werde ich mich mehr zurückhalten ... ein admin muß ja nicht zu allem was schreiben Cool

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am Sa 29 Nov 2008, 02:19

Ich habe mit Eva telefoniert und bin jedesmal auf`s Neue erfreut, wie fest sie im Glauben steht - trotz aller Schwierigkeiten.
So möge Gott seinen Weg fortsetzen, dass ihre Tochter all ihre Hoffnung auf Gott setzen wird und doch zu dem Entschluss kommt, dass sie Gott braucht.

heidi

Edit: Liebe Eva, siehst du, wir haben auch gebetet, dass deine Tochter von Gott gezeigt bekommt, was keinen Wert hat. So ist ihre Freundschaft mit dem Jungen, von dem sie erwartetet, ER müsse sie glücklich machen, auch in die Brüche gegangen. Auf Menschen zu bauen, war schon im AT nicht hilfreich. Mag sein, dass Christen untereinander besser "bauen" können, aber auf die Welt zu bauen, ist xxx.

Alles Liebe! Und Gottes guten Segen für euch.


Zuletzt von Heidi am So 07 Feb 2010, 16:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Sa 29 Nov 2008, 23:12

Ihr Lieben,
wie ihr seht, habe ich mit all dem ziemlichen Stress, war eine ganze Woche nicht hier im Forum.
Ich danke euch, jeden für sein Gebet !!!! WIr können es dringend gebrauchen.
Es ist wirklich so, wenn ich manchmal dachte, heute geht es nicht mehr und ich zu Gott schrie, dann kam ich nach Hause - einen Tag hatte ich drei aufbauende Schreiben in Form eines Briefes und zwei mails da. Dann wiedermal hatte ich drei gute Gespräche mit Christen an einem Tag. So zeigt mir Gott immer mit kleinen Dingen. dass er da ist, dass er mich nicht vergessen hat und mich trösten will. Wie es weitergeht ????? Ich kann nur auf Gott vertrauen, und das ist wirklich mein festes Fundament, ohne dem ich schon lange verzweifelt wäre, dass ER den Weg mit meiner Tochter schon lange vorbereitet hat und alles, was geschieht, für etwas gut ist.

Euch allen einen gesegneten Sonntag
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Fr 05 Dez 2008, 22:08

kurzer Zwischenbericht:
Heute hat sich meine Tochter selbst für einen Klinikaufenthalt entschieden.
Gott wird uns den richtigen Weg zeigen, auch in welche Klinik sie gehen wird. Drei stehen zur engeren Auswahl, davon ist eine schon favorisiert.
Wer beten kann und möchte, in den kommenden Tagen besonders dafür, dass uns Gott eindeutig dahin lenkt, wo er meine Tochter haben will, wo ihr (hoffentlich) am besten geholfen werden kann.

Gottes Segen euch
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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Fr 06 Feb 2009, 01:17

Hallo,

heute hab ich gehört, daß unsere älteste Schwester aus der Gemeinde im Sterben liegt. Da ich von ihr zumindest mit Heidi und Eva auch manchmal geschrieben hatte, wollte ich die bitten, die das möchten, daß ihr eben für sie betet.
Mir geht das Nahe, weil sie einen Platz in meinem Herzen hat. Und vielleicht vermutlich auch weil ich denke, ich hätte sie doch öfter besuchen sollen (was jetzt an ihrer Situation nichts geändert hätte, das ist mir klar).
Sie hat eine polnische Haushälterin, nein, sie ist viel mehr für sie gewesen (gewesen deshalb, weil die ältere Schwester ins KH kam und dort wohl in den nächsten Stunden od. Tagen sterben wird und die Haushälterin daheim ist, weil das KH gut 50km weg ist) jedenfalls ist sie viel mehr gewesen, sie hat sich von morgens bis abends rührend und liebevoll um sie gekümmert. Dabei ist der Mann der Haushälterin auch todkrank und hat auch nur noch eine kurze Lebenserwartung. Sie haben in dem Haus der älteren Schwester mitgewohnt, aber nach dem Tod müssen sie ausziehen und die Frau muß sich noch eine Arbeitsstelle suchen und eine Wohnung.

Als weiteres Gebetsanliegen wäre noch Eva und ihre Tochter, die ja auch der "Grund" war, weshalb ich damals dieses "Brett" aufmachte. Sie warten auf einen Platz in der Klinik. Das zieht und zieht sich und kann dann doch mürbe machen. Auch ihrer Tochter wird das Warten langsam zu lange.
Heidi schrieb mir mal in ner mail - moment ich suche mal, hoffentlich finde ich es (heidi, nicht sauer sein, das ist gut, was jetzt kommt Smile ): schad, ich finde sie nicht mehr Sad jedenfalls schrieb heidi, daß wir eben dafür beten sollen, daß alles so kommt mit der Tochter wie es Gott für richtig hält, und ER eben Türen öffnen mag oder auch schließt, wenn es falsch wäre.
Vieles spricht und sprach genau für diese Klinik, bei der sie nun auf der Warteliste ganz oben steht. Ich denke, daß Zweifel eher schädlich sind, man sich ständig wieder fragt, ob es vielleicht nicht doch die falsche Entscheidung war, ob man nicht vielleicht doch nochmal mit anderen Kliniken telefoniert etc. Ich denke, es ist besser sich das nochmal vor Augen zu führen, welche Eindrücke man hatte, wie die Gespräche verliefen, wie positiv das bis hier hin war (und dann auch noch vergleichen könnte mit den Eindrücken aus Telefonaten oder Besuchen in anderen Kliniken).

Grüße von Harald

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Sa 07 Feb 2009, 14:49

Hallo Harald,
als ich jetzt las, dass es mit Frau K. doch schon so ernst steht, war ich doch etwas erschrocken. Warum ich am Freitag vormittag mal an sie denken musste, weiß ich auch nicht, da hatte ich dieses hier noch gar nicht gelesen. Gott hat ihr ein gesegnetes Alter geschenkt und auch diese liebevolle "Pflegerin", die sich ja rührend 24 Std. am Tag um sie kümmert, jedenfalls in ihrem Haus, im KH wird sie ja nicht ständig bei ihr sein können. Dass die beiden so gut harmonieren, ist auch ein Geschenk Gottes. Davon kann jeder alte Mensch, der mal pflegbedürftig wird, nur träumen. Ich staune überhaupt über T. wie sie das macht, Frau K. pflegen und sich noch um ihren todkranken Mann kümmern.
Ich bete für Frau K. - Gott wird sie gnädig in SEIN Reich aufnehmen.
Gott wird sich auch im T. und ihren kranken Mann kümmern und ihnen eine Bleibe schenken, wenn sie nicht mehr in dem Haus wohnen können.

Dank euch auch, wenn jemand für mich und meine Tochter betet.
Ja, es ist eine große Geduldsprobe, dieses Warten. Warum es so dauert, weiß nur Gott. Manchmal hat Gott ganz andere Zeitpläne als wir. Ich sage immer wieder, wenn mich jemand fragt, wie ich das alles aushalte: Gott gibt mir die Kraft dazu, ohne dem wäre ich schon lange verzweifelt. Aber es gibt eben auch Tage, wo die Zweifel groß werden.

Ich weiß auch inzwischen, dass der Klinikaufenthalt keine völlige Heilung bringen kann.
Aber irgendwie gehört das alles sicher in Gottes Plan, meine Tochter auf den Weg zu IHM zu bringen.

Viele Grüße
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am Sa 07 Feb 2009, 19:39

Lieber Harald,
ich bin froh, dass Eva dein Gebetsanliegen auf dem Herzen hat...ich denke mit dran, aber finde keinen richtigen Anknüpfungspunkt, manchmal ist es nicht so leicht, wenn man jemanden gar nicht kennt, für den man beten soll und gar nicht weiß, wo die Person steht. Bei meinem Lesen im AT wurde mir aber klar, dass Gott diejenigen mitsegnet, die Gutes tun für die Seinen. So vertraue ich einfach darauf, dass die polnische Frau auch eine Bleibe für sich und ihren Mann haben wird, die gut ist.

Liebe Eva,
ich habe gerade unter einem anderen Brett was von Mt 18,19-20 geschrieben und mir gedacht, dass in deiner Sache fast jeder was Anderes betet.
So betet z.B. Harald für Evas Tochter aus seinen Erfahrungen eher in die Richtung für einen Klinikplatz, weil er das als Hilfmöglichkeit durch seinen Beruf gesehen hat.

Ich dagegen habe es ganz anders erlebt und kenne genug Leute, denen ein Aufenthalt in einer besonderen Station gar nicht geholfen hat, die durch Psychoparmaka ganz verwandelt sind und bete doch eher, dass Evas Tochter ERST Gott findet und dann ganze Heilung erfährt...usw.

Ob und was andere hier beten, weiß ich nicht...aber wir haben ein "HÜ und HOTT".

Also ich bete nach wie vor, dass Gott bei falschen Wegen einfach die "Tür verschließt" und euch aber dann auch einen anderen Weg deutlich macht oder eine andere "Tür öffnet".
Ob man aber auch verschlossene Türen eintreten kann, weiß ich nicht.

Und ich bete nach wie vor, dass die Tochter Gott kennenlernt und damit ein fröhliches Mädchen wird, dass sich von Gott nicht gegängelt sondern behütet weiß.

Und für dich auch, dass du die Kraft und Zuversicht behältst und Gott dir immer wieder ein Licht schickt, dass dich aufbaut.

Grüße von Heidi mit in dem Fall aufgeregten, auch besorgten und etwas ungebündelten Gedanken, aber allem Gottvertrauen, weil Gott dich so liebt...wird er dir auch helfen, du wirst sehen!

Heidi
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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am So 08 Feb 2009, 00:33

Hallo,
es ist doch nicht wichtig, was ich nun favorisiere oder jemand anderes.
Mir liegt nichts daran, es "gewußt" zu haben, daß dies und jenes "richtig" ist.
Einzig und allein ist wirklich nur wichtig, daß Eva und ihre Tochter Gottes Weg erkennen. So kann ich voll Überzeugung mit dir, Heidi, beten, daß Gott bitte alle anderen Türen zuschlagen möge, die nicht Seinem Willen entsprechen.

Und sicher bete ich auch, leider aber wohl zu wenig/selten Sad , dafür, daß die Tochter dann auch zu Jesus finden darf, das wäre sicher das Wichtigste.

So nun lese ich mal den anderen Beitrag dazu ... ich sehe eigentlich keine großen Diskrepanzen, kann mir nicht vorstellen, daß jetzt jemand daruf beharren möchte, daß er/sie es besser weiß, was nun Gottes Willen sein mag.

Herr erbarme Dich über Eva und gib ihr Deinen Frieden und Deine Gelassenheit und Deine Weisheit und führe Du sie so wie Du es für richtig hälst. Amen.

Grüße von Harald

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Sa 21 Feb 2009, 13:10

Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am So 22 Feb 2009, 00:30

Eva, ich hoffe, es besteht kein besonderer Grund, d a s zu zitieren.
Es wäre gelogen, wenn ich nur mit einem Supermanlächeln sagen würde: Wir vertrauen auf Gott, der wird es schon richten!

Mir ist auch manchmal sehr mulmig und fast übel, wie dieser Weg nun weitergeht....ABER ich sage trotzdem: Wir vertrauen auf Gott! Er w i r d alles zu einem guten Ausgang bringen!

Und es ist schön, wie Gott manchen Dinge "unterwegs" zu diesem Ziel schon verändert hat bei dir und bei uns auch...worum wir gebetet hatten.

Wir machen das wie Daniel, das liegt hier gerade aufgeschlagen, und ich hatte diesen Vers ganz vergessen:
Gott hat ihm in für unseren Augen aussichtsloser Lage geholfen...und dann steht dort in Dan 6,24 der Grund:
denn er hatte seinem Gott vertraut!

Jetzt wieder etwas frohere Grüße
heidi

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Otto am So 22 Feb 2009, 19:28

Eva schrieb:Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche  Zugabe  zum Leben  Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Antoine de Saint-Exupery
Hallo Eva!
Sicher wird nichts alles im Leben glatt verlaufen, aber wenn Du Gott vertraust, dann zeigt Er Dir die Lösung Deiner Probleme. Darauf kannst Du setzen, Er verlässt Dich nicht, selbst wenn Du meinst Er hätte Dich verlassen. Denke an Hiob, er vertraute trotz allem seinem Gott.
In diesem Sinne bete ich für Dich und wünsche Dir Gottes Segen auf allen Deinen Wegen.
Otto

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Mo 23 Feb 2009, 07:49

Hallo,

leider ist es oft so, daß wir uns wirklich erst ganz und gar auf Gott verlassen, unsere ganze Hoffnung auf IHN setzen, wenn wir selber am Ende sind.
Und dann wird einem erst wirklich bewußt, wie sehr man auf Gott angewiesen ist, und wie wunderbar und allmächtig ER ist.
Ich wünsche Dir nicht unbedingt daß du am Ende bist, ABER ich wünsche dir grad für heute ganz besonders, daß du erfährst, daß du geborgen bist in Seiner Hand, daß ER so für dich da ist:
Psalm 23:
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich! Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Der Herr segne Dich und Deine Tochter
Grüße von Harald

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Mo 06 Apr 2009, 00:07

Danke euch erstmal für das Mit-Beten.
Wir sind einen Schritt weiter, meine Tochter hat am Freitag einen Klinikplatz bekommen.
Die letzten Tage und vielleicht auch Wochen waren sehr anstrengend, nervenaufreibend. Für mich manchmal fast nicht mehr zu ertragen.
Doch Gott hat mir immer wieder Kraft gegeben, wenn ich auch dachte, NUN geht es nicht mehr weiter, ich kann doch gar nicht noch mehr tragen Sad
So kurz vor dem Ziel - Harald schrieb es so schön mit den 27 km im Pro-Christ-Thread - als ich dachte, JETZT habe ich die Strecke geschafft und dann kam plötzlich noch was dazwischen mit der Klinikaufnahme, das war so viel Druck, ich dachte, mehr geht wirklich nicht mehr - und dann hat Gott diese Tage so wunderbar begleitet.

Gott hat mir erstmal eine Verschnaufpause gegeben. Aber der Weg (die 27 km bis zur Nachricht, dass das Kind gesund ist), ist noch nicht zu Ende.
Und dafür bedarf es sicher noch vieler Gebete.

Auch euch allen Gottes Segen
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Sa 16 Mai 2009, 02:07

Hallo,

wenn ich den Blick über den Tellerrand meines Lebens schaffe, ist es entweder beschämend - fast jedenfalls - oder zumindest so, daß ich am liebsten meine Bitte um Gebet wieder löschen wollte.
Nun liegt mir aber nichts daran, diese zwei verschiedenen "Bretter" in einen Topf zu werfen, darum kommen wir zum hiesigen Anliegen zurück.

Eva´s Tochter ist nun so etwa 6 Wochen in der Klinik, macht auch Fortschritte, und doch war es gestern nahe dran, daß sie wegen mangelnder Kooperation fast die Behandlung abbrechen sollte. Sie bekam nochmal eine Frist bis Mittwoch, hat sich aber wohl im Laufe des Freitags besonnen und möchte die Therapie weitermachen.
Gott hat alles im Blick, auch im "Griff", und doch kann ich mir in etwa vorstellen, daß das nun die Mutter ganz schön durcheinander bringen kann, wenn eine Klinik eine Behandlung einstellt mangels Kooperationsbereitschaft. Man kann nun niemand zu seinem Glück zwingen, aber wie würde es dann daheim weitergehen?

- gehe nicht über Los - ziehe nicht 4000 DM ein - begebe dich sofort wieder mit ins Gefängnis der Zwänge der Tochter -
so ungefähr?

Man erhofft sich Heilung, oder zumindest so weit eine Besserung, daß sie ihr Leben meistern kann mit den Zwängen, und dann diese "Hiobsbotschaft".

Mir zeigt das deutlich, daß es nötig ist/wäre, wenn wir weiter für die Tochter beten, daß sie den einzig wirklichen Heils-Weg finden kann, daß ihr der Heilige Geist ihre Augen auftun möge, und vielleicht als erstes Etappenziel, daß sie erkennt, daß sie für ihr Leben selbst verantwortlich ist, daß sie die Therapie in der Klinik weiter macht, daß die Therapie erfolgreich verläuft (was auch immer das dann bedeutet).
Eva kann sicher auch Gebetsunterstützung für sich gebrauchen, daß sie weiter geduldig ist, daß sie nie den Blick zu Gott durch Sorgen verstellt bekommt ...

ich hoffe nun, daß ich nicht Dinge breit trete, die besser privat blieben ... mir ging es in erster linie darum, für Gebetsunterstützung zu bitten, weil es zumindest menschlich gedacht "fatal" erscheinen würde, wenn die Behandlung abgebrochen würde...
Mit Blick auf Gott würde ich aber immer wissen, daß unsere Ängste immer unbegründet wären, weil Gott schon für uns sorgt, egal was auch kommen mag (nein, wir haben keine Vollkasko-Versicherung, die uns vor sämtlichen Unheil fernhält)

Grüße von Harald

Nachsatz: das mit den 4000 Mark etc. hat nun nix mit der Realität zu tun, dieser Spruch kam mir nur aus Monopoly-Zeiten so in den Sinn ...

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Sa 16 Mai 2009, 13:07

Danke, Harald, dass du`s hier aufgenommen hast.
Dein Gebetsanliegen brauchst du natürlich nicht zu löschen, das ist genauso wichtig.
Ich musste mich ja zwangsläufig (im wahrsten Sinne des Wortes) mit verschiedenen Problematiken beschäftigen und kann dein Problem auch einordnen.

Nun zu mir und meiner Tochter:
ich dachte gestern auch kurz dran, hier was zu schreiben, bzw. an Gebetschat, den wir ja bisher Freitags in den späten Abendstunden schon manchmal hatten. Aber gestern war ich dann, außer zu der mail, zu nichts mehr imstande.
Ich bin sehr froh, über JEDES GEBET.
Ich weiß nicht, welchen Weg Gott für meine Tocher vorbereitet hat. Aber eins ist mir auch inzwischen klar geworden, wie du schreibst:

daß sie erkennt, daß sie für ihr Leben selbst verantwortlich ist,
Das habe ich auch schon an dem Tag, als ich den Film von Bernd Umbreit (Siehe Thread "christliche TV-Tipps") sah, erkannt.

Ja, es war gestern eine "Hiobsbotschaft" - es passt gerade zu meiner Bibellese, ich bin gerade bei Hiob. Obwohl es sich schon andeutete, die letzten Tage.
Ich höre sehr geteilte Meinungen nun dazu, mir gehts wie Hiob confused Menschen geben verschieden Ratschläge. Ich kann nur auf Gott vertrauen, dass er meine Tochter den Weg weiterführt, den ER für sie bereitet hat.
Ja, wir sollen kühn beten, so wie wir mit einem guten Freund reden, so sollen wir zu Gott beten und er wird das, was nicht gut für uns ist, auch nicht "erfüllen".
Sie wird gleich mit dem Zug über`s Wochenende nach Hause kommen.
Nun hat sie noch einige Tage Bedenkzeit. Sie hat bisher noch nicht erkannt, dass sie selbst für ihr Leben verantwortlich ist, dass muss ihr bald mal klar werden.

Ob sie nun die Therapie weitermacht oder unterbricht (so sagte es der Arzt), ist ihre Entscheidung.
Gott wird bei ihr sein und auf sie weiter warten, egal wie sie sich jetzt entscheidet.

Liebe Grüße
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am Sa 16 Mai 2009, 15:17

Liebe Eva,

hier meldet sich einer deiner "Hiob-Freunde". Ich hatte dir gestern spät noch ein Rückmail geschrieben und gesagt, dass ich dieses Mal (wenn auch schweren Herzens) strenger sein würde...aus dem Grund, weil wir als Eltern auch eine Erziehungsaufgabe haben, die sogar in der Bibel etwas streng definiert ist.
Da unsere Kinder ja vernünftig sind, kann man schon vieles durchgehen lassen - aber in manchen Punkten sind eben "Spielregeln" erforderlich. Ich habe mich mühsam in ein paar Punkten (wenn auch mit "Schlotterhose) durchgesetzt (no Alkohol, no nach Hause kommen nach Mitternacht usw, weißt du ja) - und erfreut festgestellt, dass man nur einige Male fest bleiben muss und dann geht`s ohne ständige neue Endlosdiskussionen.

Ich weiß ja, wie gut es dein Kind in der Zeit der Zwänge bei dir hatte, fast wie im Urlaub fast wie eine Wellnessoase...im Bett bleiben, Fernsehen, keine Aufgaben, keine Verpflichtungen, keine Schule usw. Ich weiß auch wie schwer es für Mütter ist, hier gegen an zu gehen, wenn man selber langsam im Eimer ist.

Da die Sache Klinik ./. Zuhause nun kippelt, würde ich diesmal konsequent sein und sagen: Wenn du dich dort nicht benimmst und mitmachst, wird es diesmal oder zu Hause auch nicht mehr so sein, wie es war!" Da kein körperliches Gebrechen vorliegt, sondern eher ein Depression, gibts dann eben Aufgaben im Haus und NO Fernsehen usw.

Aber ich juble über dein Gottvertrauen und weiß nicht, ob mein Rat überhaupt der richtige ist. Ich weiß aber, dass Gott die Sache vollends in den Händen hat.
Weißt du Eva...eben such ich noch einen schönen Vers in der Bibel und schlag bei Hiob Kap 38, 16 auf und lese dort, dass eine Mutter (in dem Fall ein Vogel Strauß) gegen ihre Jungen zu hart ist. Waaah, aus dem Zusammenhang, so wie es mich nun angesprochen hat, revidiere ich lieber mal das, was ich oben schrieb über etwas strenger sein und ich schließe mich dem Gebetstrupp an mit diesem Anliegen:

Gott, bitte hilf, das das Richtige geschieht und nimm hinweg alle störenden Einflüsse, die sich deinem Plan entgegenstellen wollen. Bitte ziehe das Kind an dein Herz, mach einen Christen aus ihr und auch dem Bruder und lass sie wissen, dass sie mit Dir ein Leben erwartet, dass behütet ist und gespannte Freude schenkt. Und ich bitte Gott, dass er Eva sehr belohnt für alle Strapazen und ihre Geduld und vertrauen. amen

Bald sehen wir uns alle in Mallorca - das sind nur noch wenige Wochen. Möge Gott das alles besegnen...

heidi

PS Ah, und hier noch der Vers zum Aufatmen:
Ps. 28,14: Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein unverzagtes und gutes Wochenende. Gott wird alles leiten.

Heidi
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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Mi 20 Mai 2009, 22:51

Die letzten Tage wurde viel dafür gebetet, auch von anderen , am Montag abend, gestern vormittag ....

Ich war heute in der Klinik, der Arzt macht weiter mit der Therapie, meine Tochter hat sich entschieden, nicht abzubrechen. Allerdings fehlt ihr immer noch mehr Initiative, sie muss ständig angeschubst werden. Auch dafür sind noch viele Gebete notwendig.

Heidi, der Urlaub ist übrigens vom Arzt genehmigt, evtl. als Unterbrechung, wenn die Therapie bis dahin noch nicht beendet ist.

Viele Grüße
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Di 02 Jun 2009, 22:14

Hallo,
ich brauche wieder mal besonders eure Gebete.
Heute erhielt ich wieder einen Anruf vom behandelnden Arzt meiner Tochter - er beendet nun die Therapie Ende nächster Woche, da sie immer noch nicht begriffen hat, dass sie selbst etwas tun muss.
Der Arzt rät nun an, sie in einer betreuten WG, Heim oder ähnlichem unterzubringen.
Das lehnt sie aber (aus heutiger Sicht) katagorisch ab. Ich sehe allerdings keine Alternative.

Ich möchte mich ganz auf Gott verlassen, dass Er mir den richtigen Weg zeigt. Manchmal ist es soooo schwierig, das zu erkennen, bzw. wenn Entscheidungen zu treffen sind.
Wenn diese Heimunterbringung wirklich notwendig ist, dann betet dafür, dass sie in ein christliches Heim kommt.
Ich bin sicher, dass Gottes Weg mit ihr ein guter Weg ist, auch wenn ich im Moment völlig "im Dunkeln" tappe.
Ganz wichtig ist auch weiterhin das Gebet dafür, wie Harald schon mal schrieb:


daß sie den einzig wirklichen Heils-Weg finden kann, daß ihr der Heilige Geist ihre Augen auftun möge
Denn nur ihr himmlischer Vater kann sie endgültig heilen.

Eva


Zuletzt von Eva am So 07 Feb 2010, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Do 04 Jun 2009, 00:52

Eva schrieb:
Ich möchte mich ganz auf Gott verlassen, dass Er mir den richtigen Weg zeigt. Manchmal ist es soooo schwierig, das zu erkennen, bzw. wenn Entscheidungen zu treffen sind.
Hallo,

ich habs grad in dem andren Brett geschrieben:

Psalm 55,23: Wirf dein Anliegen auf den HERRN, der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen!

oder wirklich ein fast noch genialerer Vers:
Jesaja 42:16:
Ich will die Blinden auf einer Straße führen, welche sie nicht kennen, und auf Pfaden leiten, die ihnen unbekannt sind; ich werde die Finsternis vor ihnen zum Licht und das Höckrichte zur Ebene machen. Diese Worte werde ich erfüllen und nicht davon lassen.
In Bezug auf den richtigen Weg erkennen sind wir wohl alle mehr oder weniger häufig blind. Aber Gott sagt uns zu, ER wird sich schon drum kümmern. Ja es ist verd...t wollte ich schreiben ..., also sehr schwer, zu wissen, was man tun soll und was man lassen soll. Du hast es mir ja selbst schon öfter gesagt oder geschrieben, du bekommst Gewißheit, irgendwie, vielleicht durch ein Bibelwort, durch ein Plakat, durch eine Predigt, einen Anruf, oder durch sonstige ganz banale Dinge, die für einen in dieser Situation plötzlich große Bedeutung haben und uns Frieden ins Herz geben, weil wir uns relativ sicher sind, daß dieser Gedanke, dieser Wunsch, diese Tat nun die ist, die Gott von uns möchte.
Gewißheit erlangen wir nicht, indem wir auf der Couch sitzen bleiben und auf eine Eingebung warten, meist jedenfalls. Ich denke, Gott erwartet schon unseren Einsatz, Gott hat hier keine Füße mehr, die für IHN gehen, ER hat auch keine Arme mehr, die für IHN tun. Diesen Part hatte Jesus, solange er hier auf der Erde weilte, nun ist das unsere Aufgabe, Seiner Gemeinde. Jede/r hat dabei nur seinen kleinen bescheidenen Part, dorthin wo ihn Gott gestellt hat.

Ich bitte weiter für Dich um Weisheit von oben, nicht weil ich denke, du brauchst die und ich nicht ... ganz im Gegenteil Smile und für deine Tochter bete ich auch weiter, und ich weiß, es beten noch mehr dafür.

Es gibt ja auch schon ein kleines Fünkchen Hoffnung, daß sie vielleicht doch den Ernst der Situation erkannt hat und endlich aufwacht und vielleicht sogar die Therapie fortgesetzt wird. ALLES ist in Gottes Händen, und dort auch wunderbar aufgehoben.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Do 04 Jun 2009, 17:13

Hallo,
ich hatte gerade ein gutes Telefongespräch mit einem Mitarbeiter vom Jugendamt. Es lief alles "wie Butter". Ich hatte sofort den richtigen, zuständigen Herrn H. am Apparat, er war sehr freundlich, klang engagiert, sagte mir aber auch gleich, es braucht einiges an Einsatz von mir.

Nun lese ich hier diesen (ähnlichen) Satz von dir, Harald, gleich nochmal:
....Gott erwartet schon unseren Einsatz,

Sofort nach diesem Telefonat erreichte ich auch gleich den Therapeut meiner Tochter und den behandelnden Arzt in der Klinik, von denen das Jugenamt eine Einschätzung bzw. einen Bericht braucht - mein geforderter Einsatz Laughing . Auch die Sache mit Schweigepflichtentbindung lief "wie geschmiert", völlig unbürokratisch jetzt auf die Entfernung hin.

Heute mittag rief mich meine Seelsorgerin an, und riet zu diesem Schritt mit betreuter Wohngruppe bzw. Heim.

Der Arzt sagte mir gerade am Telefon, dass er die Therapie schon sehr gern noch weiter machen möchte, nicht nur bis Ende nächster Woche. Es gab gestern noch ein sehr langes Gespräch mit der Betreuerin von der Station und meiner Tochter und dem Arzt. Er will noch verstärkt Motivation machen, die Therapieschritte langsamer gehen, da sie wahrscheinlich von seinem "Tempo" überfordert ist. Er versucht schon alles, was noch möglich ist, um die Therapie nicht vorzeitig abzubrechen.
Das fand ich eben auch noch sehr positiv.

Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Gast am Di 30 Jun 2009, 07:50

Liebe Eva,

ich habe diesen Thread nun gelesen und bin traurig über diese Umstände mit deiner Tochter. Crying or Very sad
Mich interessiert zunächst mal die medizinische Seite. Hat sie Borderline mit " sich Ritzen" oder Bulimie, da ich was von "Zwangsstörungen" gelesen habe? Wie lautet hier der medizinische Befund?

Deine Tochter ist ja vordergründig erkrankt und sie hat nicht den gesunden Blick auf ihrer Sache. Zudem ist sie mit 14 noch relativ jung.
Im Bezug auf Jesus Christus sollte man hier mit erkrankten jugendlichen extreeeemst sensibel vorgehen. Ich habe nicht selten von Biografien gehört, auf das dann solche Kinder nach Gesundung im späteren Alter das "Weite vom Christentum" suchten.

Auch wenn wir für unsere Kinder das allerbeste wollen und mit ihnen in ihren Sorgen mit leiden, so müssen Eltern (Pflegeeltern) mit Hilfe von Jesus Christus eine ordentliche balance von Menschlichkeit und Christ-sein finden, also eher liberaler und weniger Fundamentalistisch sein. Ich sehs manchmal an meinem Pflege-Bub, ich ziehe gernemal die autoritäre Christenkeule, die sich aber im nachhinein als völlig unbrauchbar erwies. Fakt ist aber, solange sie noch nicht volljährig sind, sollen sie den Eltern gehorchen...Tun sie das nicht, haben sie ja trotzdem noch lange keine eigene Wahl, ihren Weg zu gehen, sie MÜSSEN, und erstrecht, wenn jugendliche krank geworden sind.

Als mal mein Junge sehr arg wegen schwere Verluste durch tot psychisch gelitten hatte, habe ich ihm mal die Hnad aufgelegt und Jesus Christus laut gebeten, ihm das wegzunehmen. Ich bin weder in einer Pfingstgemeinde,bzw in charismatischen Kreisen, da ich solches sogar MEIDE, aber Handauflegung ist zunächst einmal biblisch und hat im Namen des Herrn auch seine Existenzberechtigung, wenn es auch leider von gewissen Kreisen schwer mißbraucht wurde. Kuck mal, als ehemalige STA und künftige konservative Baptistin sehe ich das sogar als Möglichkeit einer Heilung, auch wenn Christus nicht immer alles wegnimmt, bzw man auch erkennen muß, dass die Zeit zur Heilung nicht immer DANN sein wird, wenn man es unbedingt will, sondern wenn Christus meint, dass die Zeit dfafür gekommen ist.

Ich hatte zumindest die Vermutung, als ob der Junge daraufhin von vielem losgelöster war.
Ich gebe dir dazu mal Jakobus 1, 6-7

Möchtest du es nichtmal probieren, deiner Tochter die Hand aufzulegen? Allerdings muß dabei der wille Gottes über DEINEN stehen! Heilung ist auch nicht in JEDEM Fall möglich und man soll sie auch nicht von Christus erzwingen wollen. Alles hat seine Zeit!
Wenn Christus diese Krankheit nicht sichtbar abnimmt, dann liegt hier trotzdem kein geistliches Problem vor. Es gibt soviele aufrichtige Christen, die trotzdem keine körperliche Heilung erlangt haben. Handauflegung ist aber zunächst mal etwas biblisches und darf nicht gleich mit solchen Gemeinden in Verbindung gebracht werden, die das ausnutzen und sich hier auch der Widersacher eingeschlichen hat. Handauflegung kann man auch, wenn man, so wie ich, von charismatischen Kreisen nicht viel hält und ich sie auch niemals aufsuchen würde!

Wir können eigentlich "nur" das Senfkorn streuen. Ob es auf fruchtbarem Boden fällt, kommt auf jedem selbst an. Irgendwann kommt der Punktus Knacksus....die Zeit WANN es soweit ist, liegt ganz allein in den Händen des Herrn. Wir können hier "nur" das Evangelium verbreiten und auf eigener Faust nichts übers Knie brechen.

Ich werde auch für deine Tochter beten, liebe Eva und manche Wege erscheinen uns oftmals sehr schwer und hinterfragen uns nach dem WOZU! oder WARUM ICH! Aber eines ist ganz gewiss, dass uns KINDERN GOTTES ALLES ZUM GUTEN DIENT! Viele Leidenswege sind auch dazu da, um BEGREIFEN zu d[rfen

Gottes Segen

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am So 26 Jul 2009, 17:43

Ich möchte euch berichten, dass wir auf dem Weg wieder ein sehr großes Stück weitergekommen sind:
Wie ich Anfang Juni berichtete, riet mir der Arzt in der Klinik, meine Tochter nach dem Klinikaufenthalt in einer betreuten Wohngruppe oder ähnlichem unterzubringen. Daraufhin nahm ich Kontakt mit dem Jugendamt auf.
Nun sollte meine Tochter am 2.Juli in der Klinik entlassen werden, damit sie mit uns als Familie den Urlaub verbringen konnte. Nach ca. 3 Monaten Klinikaufenthalt war nun endgültig bei ihr eine absolute "Behandlungsmüdigkeit" (wie es der Arzt vorsichtig ausdrückte) da. Therapeutisch ging es nicht mehr groß vorwärts.
In der letzten Woche vor unserem Urlaub kam mir mal kurz der Gedanke - wie wird es wohl nach dem Urlaub mit ihr weitergehen..... aber in aller Alltagshektik konnte ich dem nicht groß nachhängen.
Auch hatte ich einen tiefen inneren Frieden darüber, dass Gott alle Fäden in der Hand hält und ich mich nicht in unnütze Geschäftigkeit stürzen müsse, um einen entsprechenden Platz für meine Tochter zu organisieren. Außerdem hatte ich vom Jugenamt die ausdrückliche Anweisung, nichts auf eigene Faust zu unternehmen.

Einen Tag vor der Klinikentlassung bekam ich einen Anruf vom Jugendamt, dass man einen passenden Platz für meine Tochter hat. Ich müsse mir den aber persönlich mit ihr noch ansehen, und das noch VOR dem Urlaub, ich dachte in dem Moment, wie soll das alles zu schaffen sein - Tochter wusste noch nicht einmal was davon..... mit ihr abends darüber am Telefon reden.... am nächsten Tag Frühdienst.... anschließend in 200 km Entfernung Tochter von der Klinik abholen und anschließend noch 150 km weiter fahren, um dieses Haus anzusehen, mit ihr zusammen. Und dann noch 150 km wieder nach Hause fahren.... und 26 Stunden später Abfahrt zum Flughafen in Urlaub.......
Ich staunte dann selbst, dass alles wie am Schnürchen lief, als hätte Gott wirklich alles für uns minutiös geplant Rolling Eyes
Ich kam gar nicht groß zum Nachdenken, "funktionierte" nur noch die nächsten Stunden.

Auf dem Weg zu diesem Heim bat ich Gott, mir ein Zeichen zu geben, ob es das richtige für meine Tochter ist oder nicht. Da es gerade anfing zu regnen, aber auch noch die Sonne schien, hätte da ein Regenbogen gepasst, gerade auch als Bund Gottes.... So bat ich Gott, mir einen Regenbogen zu zeigen, wenn wir auf dem richtigen Weg sind, den ER für uns vorbereitet hat. Nach meinem Verstand musste ein Regenbogen am Himmel zu sehen sein - aber weit und breit zeigte sich keiner Sad ...waren wir nun umsonst dahin gefahren ???
Als ich dann von der Fernverkehrstraße in die Stadt hinein fuhr, sah ich an einer Halle ein großes Plakat - ein ganz großer REGENBOGEN war darauf !!!!
Gott hatte mir wieder mal ein Plakat "hingehängt" - wieder in der Art und Weise, wie ich es brauche, so genau kennt mich Gott, ER hatte es schon mal mit so einem Plakat für mich getan Laughing
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Als wir uns dann dieses internatsähnliche Wohnheim mit Rund-um-Betreuung, auch therapeutisch, angesehen hatten, sagte sogar meine Tochter, dass sie sich vorstellen könne, dorthin zu gehen. Somit war für sie der Platz reserviert.
Erst am Morgen darauf wurde mir klar, was Gott hier wieder für ein Wunder getan hat. Warum ausgerechnet meine Tochter diesen (wirklich wie persönlich für sie gemachten) Heimplatz, auch vom Äußeren her, bekam, verstehe ich eigentlich bis heute nicht so recht confused es ist wirklich ein Wunder Laughing
Und dazu hat Gott mich das alles noch einen Tag vor dem Urlaub wissen lassen, sodaß ich wirklich in aller Ruhe und völlig entspannt in den Flieger steigen konnte......

Ich staune immer noch über Gottes perfekten Plan - jedoch lässt mich Gott immer alles "in letzter Minute" (oder am letzten Tag) wissen......

Allen Betern danke ich von ganzem Herzen - natürlich ist Gebet auch weiterhin nötig, sie hat Jesus noch nicht als ihren Retter angenommen.

Eine jubelnde, staunende und dankbare Mutter.....
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Sa 12 Jun 2010, 23:47

Ich habe mich heute an den Regenbogen erinnert, ich war zum letzten Elterngespräch in diesem Schuljahr in der Einrichtung, von der ich vor ca. einem Jahr berichtete.
Meine Tochter hat nun ein volles Schuljahr dort geschafft und in den letzten vier Wochen macht sie auch sonst richtig gute Fortschritte. Ich kann mich endlich vernünftig mit ihr unterhalten, wie mit einem Mädchen ihres Alters. Vor einem Jahr hatte sie ja noch das aggressiv-trotzige Verhalten einer 12- bis 13jährigen. Da war sie 16.
Heute wurden in der Einrichtung fünf Jugendliche verabschiedet. Sie hatten sich alle vorbereitet und berichteten anhand von Gegenständen, wie sie dort angekommen sind, die meisten aus Kinder-und Jugendpsychiatrien, vollgepumpt mit Medikamenten, nicht mehr fähig am Alltagsleben teilzunehmen. Und wie sie innerhalb von zwei bis fünf Jahren zu lebenstüchtigen jungen Menschen geworden sind, die meisten jetzt ohne Medikamente. Es waren total emotionale Stunden, als diese Jugendlichen von ihrem Weg berichteten, oft unterbrochen von Tränen der Rührung ihrerseits aber auch seitens der Betreuer.
Es ist zwar keine christliche Einrichtung, aber die Jugendlichen werden dort nicht aufgegeben, selbst wenn sie von Ärzten aus der Psychiatrie als austherapiert entlassen werden. Die Jugendlichen werden in ihrem Charakter so angenommen, wie sie sind. Die Andersartigkeit des anderen annehmen - wurde uns Eltern vor den Weihnachtsferien gesagt. Wie toll wäre es, wenn die Leiter und Mitarbeiter dort Christen wären.
Ich habe vor ein paar Wochen das als kühnes Gebetsanliegen vor Gott gebracht !

Meine Tochter ist nun wieder einen Schritt weiter - mir wurde heute im Elterngespräch gesagt, dass sie ab August, also im neuen Schuljahr ins intensiv betreute Wohnen in die Stadt umzieht. Also mit einem anderen Mädchen eine eigene Wohnung dort hat, in einem Haus, welches der Betreuerin gehört und wo noch mehr Jugendliche aus der Einrichtung betreut wohnen.
Wieder ein Schritt weiter in die Selbstständigkeit.
Heidi, ich musste meine Tochter vor einem Jahr loslassen, also weg von zu Hause, du musst es dieses Jahr.
Harald hat in deinem Abi-Thread Psalm 139 zitiert - darauf können wir uns Mütter 100 %ig verlassen und sollten auch immer daran denken, ich denke auch an dich Beate, als Mutter.
3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Ich staune immer noch, wie Gott meine Tochter dorthin geleitet hat, sonst wäre sie sicher schon wieder in der KJP.

Liebe Grüße
Eva

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Heidi am So 13 Jun 2010, 00:05

Liebe Eva,
ich habe deinen Bericht gelesen und sitz nun hier und denke: "Oh mann, ist das schön! Danke guter Gott!"
Wir werden später mal klar erkennen können, warum sich dieser Weg für deine Tochter zwar in den einzelnen Stationen so von Gott gelenkt - aber doch soooo lange hinzieht und wofür die einzelnen Erfahrungen alle wichtig waren.
Wie gesagt, in Punkto Gottvertrauen und Festhalten, auch wenns nicht ad hoc geht, bist du mir ein großes Vorbild. Für deine Tochter ist das total klasse, dass sie nun wieder einen weiteren Schritt in die Selbstständigkeit gehen muss...heißt ja dann auch, eigenverantwortlich pünktlich sein, aufräumen und co. Mein größter Wunsch ist, dass Gott ihr dann ein Ziel vor Augen malt, für dass es sich lohnt, sich zu verändern - am besten Ihn selber!

Super, das "Zeugnis" der Jugendlichen, die sich schon mit Erfolg aus der Einrichtung ins Leben verabschieden konnten. Hat das deine Tochter auch gehört? - und mitgeweint?

Ja, wir kennen und nicht alle persönlich, aber wir wollen füreinander vor Gott kommen und bitten, dass Er uns weiterbringt - uns und unsere Familien.

Es umarmt dich voller Freude
heidi

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Harald am Do 24 Jun 2010, 01:52

Hallo,

es ist wirklich erfreulich, wie sich alles nun entwickelt hat, wie sich deine Tochter entwickelt hat.
Ich bekomme es ein wenig mit, wie es auch ausgehen hätte können, bei schlechter Entwicklung. Wir bekommen jetzt immer wieder mal auch Anfragen für Aufnahmen von Mädchen, die nichtmal oder grade 18 sind - mit psychiatrischen Krankheitsbildern, depressive Verstimmung, Suizidgefährdet mit einigen Suizidversuchen etc.pp. Auch Drogen und andere Entgleisungen spielen wohl immer mehr eine Rolle, dazu soziale Verwahrlosung.
Keiner von uns weiß es auch nur einen Tag im voraus, was der nächste Tag an Veränderung, an Entwicklung, an Entscheidungen so mit sich bringt. Wir dürfen trotzdem ruhig sein und Frieden finden bei und in Jesus, uns kann nichts trennen von IHM und seiner Liebe.
Ich hörte neulich in einem Vortrag, daß es selbst einen evangelikalen Pastor "erwischte" und er in ein psychiatrisches Landeskrankenhaus mußte und dort auch noch erkannt wurde, er dann zu der Dame sagte, naja ich weiß es nicht mehr genau, in etwa eben, daß das Leid/Krankheit nicht vor Christen und auch nicht vor Pastoren Halt macht, egal in welcher Form auch immer.
Es ist also nicht nur erfreulich, sondern ganz gewiß ein Grund zur Dankbarkeit Gott gegenüber, und nun folgt der nächste Schritt in ihrem Leben, also nach den Sommerferien.
Und deine Tochter ist natürlich weiterhin ein Gebetsanliegen, aber auch Heidi´s Tochter, auch wenn sie ja Gott sei Dank schon ein Gotteskind ist. Und meine Kids natürlich auch, die gehören aber noch nicht zu Gott.

grüße harald

PS: am Ende von Eva´s Beitrag: KJP = Kinder- und Jugendpsychiatrie

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Re: Eine Bitte um Fürbitte

Beitrag  Eva am Di 01 Jan 2013, 18:06

Hallo,
die letzten Tage um den Jahreswechsel herum und besonders heute nahm ich mir viel Zeit zum beten.
Es gab so viel Gutes, für das ich Gott dankbar sein kann.

So möchte ich nach langer Zeit hier wieder mal etwas schreiben - ich bin nicht mehr sehr oft am Laptop, die Zeiten, Lebensumstände ändern sich.
Da ich aber Gott soooo dankbar über seine Führung mit meiner Tochter bin, will ich berichten, wie es seit dem letzten Eintrag hier von vor über zweieinhalb Jahren weiterging ( ich musste mir alte Kalender herholen, weil ich manches zeitmäßig schon wieder vergessen hatte) :

Als ich im Juli 2010, nach einem Jahr Aufenthalt meiner Tochter in dieser betreuten Einrichtung, erfuhr, dass sie in eine kleine WG zieht, ins Haus einer Betreuerin, immer noch von der Einrichtung intensiv betreut - da war ich sehr skeptisch, dass sie das nicht schafft.
Es war ein weiterer Schritt in die Selbständigkeit, den sie gut bewältigt hat. Natürlich gab es immer wieder mal Tiefen, aber die wurden langsam weniger. Immer spürte ich GOTTES SCHÜTZENDE HAND über meiner Tochter - es gab manchmal sehr brenzlige Situationen, sogar lebensbedrohlich, was aber nicht mit ihrer Krankheit zusammen hing. Sekundensache an einem Bahnübergang, wo sie allerdings selbst keine Schuld hatte - als sie mir das erzählte, stockte mir der Atem Shocked
Es war GOTTES SCHUTZ, der ihr in dem Moment das Leben rettete (und den anderen beteiligten Jugendlichen ebenso).

Sie zog bis Juli 2012 noch zweimal um in andere WG`s dieser Einrichtung. Auch da gab es brenzlige Situationen, wo ich allerdings immer spürte, wie GOTT alles zum GUTEN wendete und es ihr im nachhinein eine Lehre war, solche Situationen zukünftig zu meiden.

Im Januar 2011 fand das halbjährliche Jugendamtsgespräch statt. Das Ergebnis - der verantwortliche Mitarbeiter (der ist auch von GOTT genau auf diese Stelle für uns geschickt worden) verlängerte die Maßnahme um 2 Jahre, mit dem Nachsatz: "C., dann musst du aber mit Schule fertig und selbständig sein !"
Die Betreuerin meiner Tochter meinte dann später, sie konnte es gar nicht glauben, was dieser Mitarbeiter gesagt hatte - 2 JAHRE !!! - sonst werden diese Maßnahmen jeweils nur für ein halbes Jahr verlängert !
Für mich wieder ein WUNDER !

SCHULABSCHLUSS - das war 2008 ein großes Gebetsanliegen von mir.
GOTT ÜBERTRAF wieder meine Bitte - sie schloß im Juli 2011 die 10.Klasse Realschule als Klassenbeste ab ! Und ging weiter zur Schule - 11. Klasse Fachoberschule.
Nun macht sie ihr letztes Schuljahr, 12.Klasse Fachoberschule, ist wieder Klassenbeste.
Wohnt seit Oktober ALLEIN in einer kleinen Wohnung (immer noch zu dieser Einrichtung gehörend), schafft es, (fast) jeden Tag pünktlich mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, vorher noch einen "Mitklienten" in der Nachbarwohnung zu wecken (wo vorher das Aufstehen selbst für sie ein großes Problem war).

Und - was ich gar nicht zu hoffen wagte - sie macht jetzt ihren Autoführerschein, steht kurz vor der theoretischen Prüfung, mit Fahren hat sie auch schon begonnen, es "holpert" so langsam an Smile

Sie ist sehr vernünftig geworden, hat Lebensziele und -pläne, sieht auch manchmal GOTTES Eingreifen in ihrem Leben, aber hat ihr Leben GOTT noch nicht anvertraut Sad - DAS ist weiterhin mein Gebetsanliegen, ebenso wie für meinen Sohn, in dessen Leben sich im vergangenen Jahr auch eine tiefgreifende Veränderung vollzog - erst schien es sehr negativ, aber im Nachhinein ist es für ihn alles nur besser geworden.
Auch da konnte man wirklich sehen, wie GOTT einen Plan schon vorbereitet hatte, mein Sohn mühte sich dann bei der Wohnungssuche ab, immer wieder Absagen...... er hatte schon keine Hoffnung mehr. Dann letztlich aus der Not heraus eine mail ans Studentenwohnheim (wo er GAR NICHT hin wollte !!!). Und siehe da, am nächsten Tag die Zusage, er konnte es gar nicht glauben..... er zeigte mir die mail zum lesen, ob er WIRKLICH das Zimmer in der WG sicher hatte -Smile Es war so ! Und BESSER noch - die Lage und alles in der WG - absolut perfekt !!!

Er sagt selbst, vom Timing und allen Umständen drumherum hätte er das alles SO PERFEKT nie hinbekommen - ich habe ihm gesagt: Es war GOTTES TIMING cheers

Mit diesen Erlebnissen im vergangenen Jahr (und auch denen davor) möchte ich allen Mut machen, sich GANZ AUF GOTT zu verlassen - es ist wirklich absolut spannend, das Leben mit Gott Laughing

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes und von Gott geleitetes neues Jahr 2013 !

Viele Grüße von Eva



Zuletzt von Harald am Di 01 Jan 2013, 23:54 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreibefehler)

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