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Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

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Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am Do 18 Jun 2009, 20:31

Oft genug ist es so, dass man mich die Woche nach der Sonntagspredigt nach dem Predigtthema oder -text fragt und ich weiß den gar nicht mehr.

In den letzten 2 Wochen stehe ich so vor einer Frage, wie es weitergeht und ob Gott mir wirklich hilft und es auch von Gott kommt, jemanden obdachlosen und drogensüchtigen und sehr kranken Menschen zum Arzt zu begleiten und dann auch "dran zu bleiben". Am meisten will ich gern haben, dass der das Ewige Leben erhält - da ist leider (noch) gar kein Glaube.

So habe ich recht kläglich für diesen Sonntag um ein Wort Gottes in der Predigt gebeten...und die Bitte so formuliert, dass Gott mir irgendwie den weiteren Weg mit dieser Frage, ob ich das alles tun soll, klar machen möge.

Die Predigt ging dann über Off. 3,7 ff und ich habe aufmerksam zugehört, ob ich da nun irgendeine "Anleitung" für meine Frage heraus höre. Aber da war nichts, nur irgendwie ins Ohr kamen mir aus dem Bibeltext die Worte: "offene Tür" und "Schlüssel"....und etwas resigniert beschloss ich, diese Worte einfach mal im Hinterkopf zu behalten.

Nun muss man wissen, dass ich den 1.ten Arztbesuch vorher ganz alleine ohne den Drogenmenschen machte, um die Lage zu bereden. Ich habe noch genau in Erinnerung, dass ich 2 Leute in dem düsteren Treppenhaus gefragt habe, ob man schellen muss, oder wie man da in die Türe zur Praxis reinkommt.

In der Woche nach der Predigt nun kam es zum 2. Arztbesuch, diesmal mit dem Drogensüchtigen. Wir marschieren also das Treppenhaus hoch und ich staune nicht schlecht, dass die Tür zur Praxis diesmal sperrangelweit offen stand, so richtig hell schien es in das ziemlich verkommene Treppenhaus...die hatte jemand wohl einfach aufgelassen. Mir fiel der erste Stein vom Herzen, weil mir gleich das Predigtwort einfiel von der offenen Tür.

Nach dem Arztbesuch, der etwas anders verlief, als ich mir vorstellte - aber letztendlich gerade noch so eben gut ausging, sagte der Drogensüchtige auf dann draußen zu mir: "Du sagst doch immer, es gäbe keine Zufälle!, guck mal was ich gestern gefunden habe!" : Er hatte einen Schlüssel gefunden mit einem Anhänger mir Jesus und Maria. Für ihn war der Jesus nun das, was ihm zu denken gab und für mich der Schlüssel mit dem Jesus die Bestätigung dessen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist.

Nun muss er erst mal eine Woche zusatzstofffrei bleiben. Und tags drauf treffe ich ihn "zufällig" fast in den letzten Zügen, voller Schweiß, voller krank und fernab von der vereinbarten Notschlafstelle (Pflicht!) - und alles Gebet überschlug sich aufgeregt in mir.
Meine Tochter war auch mit und gab mir dann zu Hause ahnungslos ein "Trostblatt", was ihr diese Woche einer bei der kath. Missionale geschenkt hatte. Es war ein Traktat mit einer doppelten Kirchentür. Und man konnte diese Tür dann öffnen und hinter dieser geöffneten Tür war Jesus gemalt und daneben steht z.B.
Gott schenke dir die Gabe es Rates, dass du erkennst, was du tun sollst und in deinen Entscheidungen den richtigen Rat bekommst.
Gott schenke dir die Gabe der Einsicht, dass du immer sicherer wirst: Hinter dem Leben steckt kein Zufall. usw

Mir hat das gut getan und wenns schwer wird, denke ich daran und so gefreut hab ich mich schon lange nicht mehr über ein Zeichen Gottes.

heidi

PS: Ich vertraue Gott, dass er in dieser Sache vorangeht und Gott dadurch verherrlicht wird, weil wir bis jetzt Schritt für Schritt zügiger vorangekommen sind, als man sich das vorstellen kann. Alle Leute (Sozialarbeiter, Arzt, Notschlafstellenleute usw) fragen immer, was ich mit der Sache zu tun habe und ich sage, wie es ist: Dass Eva und Harald für diesen Menschen mal sehr viel gebetet habe und Gott ihn mir dann in einer Landeskirche über den Weg schickte - das hat bis jetzt nur ungläubige Blicke geerntet.

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am Do 25 Jun 2009, 14:51

Tja, ich selber habe noch ne Karte abgegeben zur Weitergabe an den "Schützling" mit einem Spruch:
Der Mensch denkt, Gott lenkt!

Nun ist es so gekommen, dass die ersten Termine geplatzt sind - NO eigener Arztbesuch (dabei war für alles vorgesorgt, dass man da auch hinkommt) und NO Einhalten des Termins für die Außenwohngruppen.
Geld weg - alles weg---GOTTES WEG.
Ich bin dann allein zu dem Termin für die Wohngruppen gegangen und habe der netten Dame dort die Geschichte erzählt...ein "Vorgang" wird schon mal angelegt....nur muss der "Vorgang" dann auch persönlich erscheinen dort.

Bei allem: Ich vertraue meinem Gott - schwappte die Sache dann mal kurz über...und fast flossen anschließend bei mir die ersten Tränen.

Trotzdem gab es gestern eine schöne Begebenheit zu dem Stichwort Schlüssel und offene Tür. Einen Schlüssel hielt man mir beim Termin in der Wohngruppe förmlich unter die Nase mit den Worten auch: "Hier bitte, das ist der Schlüssel!" , auch wenns nur der benöitgte WC-Schlüssel fürs Mitarbeiterklo war und danach ruhte ich kurz bei den Geschwistern in der Heilsarmee m.d.B. um Gebet gegenüber aus, wo mit eine junge Frau dann noch einfach die Predigt des Vorbibelkreistages vorlas mit den Worten: Und ein Engel führte Petrus durch alle Türen hindurch. Ich wäre so gern schon durch alle Türen durch...


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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Gast am Do 25 Jun 2009, 15:57

Liebe Heidi,
ich mußte deinen Startbeitrag zweimal lesen, weil ich irgendwie keine Zusammenhänge verstand. Wink Nun aber habe ich es soweit mitbekommen. Laughing
Du hast dich also für die Bgleitung eines Drogensüchtigen entschieden. TOLL, liebe Schwester...ich finde das SEHR SCHÖN!
Die holprigen Wege mit ihm sind vom medizinischen Befund allerdings fast "typisch normal". Der Herr hat mit dem jungen Mann noch etwas vor und ich werde das mit in meinem Gebet mit einschließen. Sehr schön, dass dir der Herr so direkte Wege zeigt.

Wie geht es nun weiter??

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Eva am Do 25 Jun 2009, 21:31

Liebe Heidi,
als ich das hier von dir las:
NO eigener Arztbesuch (dabei war für alles vorgesorgt, dass man da auch hinkommt) und NO Einhalten des Termins für die Außenwohngruppen.
Geld weg - alles weg---GOTTES WEG.
war mir auch fast zum heulen zumute Sad
Dabei hatten wir Montag abend noch so seeeehr dafür gebetet ......

Aber GOTTES WEG sieht manchmal doch anders aus, als wir uns das vorstellen .
Man legt sich oft so sehr ins Zeug für eine Sache und dann .... geht alles daneben oder völlig anders als wir uns das vorgestellt haben.

Mir hat heute früh ein Satz aus meinem Kalenderblatt Mut für den ganzen Tag gegeben (ich weiß ja auch manchmal nicht, wie es den nächsten Tag mit meiner Tochter weitergeht):

Gott kennt das Ende bereits vor dem Anfang
nach Jesaja 46,10.

Wenn wir uns das immer vor Augen halten, können wir zuversichtlich sein, dass nichts ohne Gottes Wissen passiert.
Der Weg wird sicher noch sehr holprig werden, wie du das, liebe Sephora, schon einschätzt.

Ich wäre auch manchmal so gern schon durch alle Türen hindurch, aber da gibt es sicher noch einige so richtig dicke schwere Eichenholztüren.
Unser Trost - Jesus hilft uns beim öffnen !!!!

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am Fr 26 Jun 2009, 22:54

Liebe Sephora, liebe Eva,

ja, so ist es. ICH habe auch keine Zweifel daran, dass Gott mit diesem
Drogensüchtigen noch seinen Weg geht - dafür waren und sind zuuu viele
Beter da.

Aber weißt du...so schlimm, wie der dran ist, habe ich noch
keinen hier gesehen. Wie gesagt, Eva und Harald waren die 2 Beter
dafür, die das alles angezettelt haben....ich hatte gar nicht so den
Draht zu ihm anfangs. Aber dann schrieben Eva und Harald immerzu über
ihre Gebete, dass ich schon fast ein schlechtes Gewissen bekam, wo denn
mein Herzensgebet ist. Seit dem 12. Lj. heroinabhängig, obdachlos...das
seit mehr als 20 Jahren, dazu diese Benzodiazephine (du wirst das
kennen) und von den Krankheiten kannst du dir denken, dazu noch ein
paar Krücken, weil die Beine total dick sind und die Hände noch
schlimmer. Dann traf ich ihn hier "zufällig" zu Karneval in der
Landeskirche...ganz kaputt und zusammengeschlagen von Jugendlichen und
Krücken geklaut. Ja, so fing das dann an...und hat ja auch schon wieder aufgehört.

Gestern haben wir ihn getroffen und er hat sich entschuldigt, dass er
wegen der Sucht alles nicht so geschafft habe. Das Rezept für die
Kompressionsstrümpfe kann man nun auch vergessen...er hat mir die Beine
gezeigt...die kann man nicht mehr ausmessen, sind sooo geschwollen und
der alte Strumpf ist kaputt...er hat sowieso nur einen und schneidet
schrecklich ein. Er will auch nicht mehr in das Fachgeschäft gehen. Ich wüsste auch nicht, wie die Angestellten dort mit diesen Beinen zurecht kämen, weil er sich auch lange nicht mehr wäscht.

Ich wusste dann nix mehr zu sagen oder zu machen...habe ihm noch die
Karte für die Wohngruppe gegeben...wo er dann alleine hinmüsste. Gott
wird alles weiterführen. Ich bin bald im Urlaub und es hängt nicht
allein an mir.



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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am Sa 25 Jul 2009, 22:30

Wenn auch die "Überschrift" offene Tür und Schlüssel nun nicht mehr passt, wollte ich euch kurz erzählen, wie es mit dem drogensüchtigen M... weitergegangen ist.
Also, alles, was mit Arztgang usw. so gut anfing, ist ja gekippt und ich habe in einem christlichen Buch gelesen, dass es das Schlimmste ist, wenn man einen Menschen total aufgibt und wegen den vielen Gebeten habe ich mich dann entschlossen, mit Einverständnis von M... meine Telefonnummer beim Sozialarbeiter im Obdachlosencafe abzugeben für den absoluten Notfall.

M... ist aber doch gesegnet gewesen....er hat zwar das schöne Rezept mitsamt der Rezeptgebühr für seine Kompressionsstrümpfe in den Wind gepustet, wurde aber draußen von einem Herrn angesprochen, der Kompressionsstrümpfe herstellt und der hat ihm kurzerhand auf der Straße die Beine ausgemessen und seine Strümpfe gratis im Obdachlosencafe hinterlegt. Very Happy Super!

Heute traf ich M... sowas von "zufällig" wieder und ich wusste schon länger, dass seine Mutter an Krebs erkrankt ist. Sie wohnt ca 100 km von hier und wurde nun schon wieder operiert und hat auch alle Haare verloren. M... machte das traurig und er würde sie gern sehen und hat ihr aber am Telefon erklärt, dass er so manches, wie diese Anfahrt, nicht auf die Reihe kriegen würde. Man stelle sich vor, ich habe ein Auto und neuerdings auch ein Navi, aber bin so gut wie nie im Leben Autobahn gefahren. Also haben wir verabredet, dass wir nächsten Freitag beide mit dem Zug dorthin fahren. Diesmal bin ich schlauer und gebe kein Geld mehr für ne Fahrkarte, das dann doch wieder verdrogelt wird und auch die Fahrkarte alleine nicht, weil ich Angst habe, dass auch die zu Geld gemacht wird, sondern fahre mit. Ist mir auch blöd irgendwie, aber anders weiß ich es nicht. Nun mal abwarten, ob es dabei bleibt. Angst habe ich nur, weil ich weiß, dass es in dieser Stadt einen Arzt gibt, der M... diese Benzidiazephine auf Rezept in größeren Mengen gibt...nicht noch, dass wir DESWEGEN dahin fahren. Wenn aber doch wirklich wegen der Mutter, so sagte M..., dass sie gläubig wäre...katholisch damals, aber die Kinder nie gezwungen hätte, in die Kirche zu gehen.

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Eva am So 26 Jul 2009, 18:03

Liebe Heidi,
da staune ich, dass M... doch noch zu Kompressionsstrümpfen gekommen ist.....

Bin mal gespannt auf Freitag.
Willst du es mit deinem Navi nicht doch wagen, du hast doch nun gehört und gesehen, wie schön unseres im Urlaub "gesprochen" hat ?

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am So 26 Jul 2009, 21:49

Eva schrieb:
Bin mal gespannt auf Freitag.
Willst du es mit deinem Navi nicht doch wagen, du hast doch nun gehört und gesehen, wie schön unseres im Urlaub "gesprochen" hat ?

No nein, ich kann ja auch keine Autobahn fahren.
Mir ist richtig übel wegen Freitag....vielleicht ruft ja gar keiner an und ich brauch nicht hin. Heute aber war eine Predigt über mutlos werden...also na ja...ich versuch es mal weiter so zu sehen, dass ich alles mit Gottes Hilfe schon bewältigen werde.

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am So 02 Aug 2009, 17:14

Es stand zwar zu befürchten, dass wir "dank" Unzuverlässigkeit vielleicht nicht fahren, aber ich hatte gedacht, wo ich nun erfahren hatte, wie günstig ein NRW-Ticket ist, dass es was werden könnte...aber es kam kein Anruf und nachrennen und mir auf den "Rücken schnallen" tu ich mir fürs Erste keinen mehr, weil es mir zu schwer wurde.

Dennoch halte ich eisern dran fest, dass Gott mit M... seinen Plan hat.

Ich habe mich heute erstmal wieder hoffnungsvoll gefreut, dass ein Neuer in meiner Gemeinde erschienen ist, der auch den Herzensfable für die Drogenmenschen hat...der fährt sogar mit denen Fahrrad, von dort aus, wo sie derzeit in Behandlung sind.

Danke Harald und Eva, wenn ihr M... im Gebet auch nicht aufgebt.

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Harald am Mi 05 Aug 2009, 03:18

Hallo,
ich lese weiterhin interessiert mit und bete auch weiter für M...
Menschlich ist es schade, wieviele Chancen er nun ausgelassen hat, aber es ist wohl wirklich so, daß wir alle manchmal leider erst lernen, wenn wir erst richtig weit unten sind, wenn es quasi keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Jesus wartet dann vermutlich immer noch vor seiner Herzenstüre und klopft bei ihm an.
grüße von harald


Zuletzt von Harald am So 22 Mai 2011, 20:13 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Harald am Do 07 Jan 2010, 03:15

Hallo,
ich las heute - ok gestern, da ja schon gleich 03.00 ist - einen guten Text in dem Andachtsbuch von Spurgeon. Zunächst dachte ich natürlich erst an andere, daß die genau so sind, wie es Spurgeon beschreibt.
Mit der Zeit kam mir mein Christmettenbesuch im katholischen Münster hier im Nachbarort in den Sinn, wo ich auch lieber neben einem besser riechenden Menschen gesessen wäre.
Und dabei vergißt man dann schnell das Wesentliche. In meinem Fall ging der Mann noch vor dem Gottesdienst aus der Kirche, vorher war ein Orgelkonzert, vielleicht wollte er nur das hören. Ich hoffe, ich habe nicht so gewirkt, daß er meinetwegen ging.
Naja nach einigen Minuten neben ihm fragte ich mich dann, ob das vielleicht sogar meine Jacke sein könnte, die so nach "Wirtschaft" riecht, und war mir recht unsicher geworden, ob vielleicht andere nun an mir Anstoß nehmen könnten, falls es meine Jacke wäre.
Ich überlegte, ob meine Jacke noch vom Hauskreis-Essen in der Wirtschaft so riechen könnte, ob sich das evt. gut 2 Wochen gehalten haben könnte.
Der Mann war inzwischen längst weg, mit der Zeit überwog dann der Geruch nach Weihrauch.
Hier die Gedanken von Spurgeon:
"Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!" Apostelgeschichte 10,15

Ein Evangelist bringt alle armen Leute der Nachbarschaft in die Versammlung. Auch die allerschlechtesten kommen, um die Botschaft zu hören. Dies sollte zu großer Freude Anlaß geben. Aber oft ist das nicht der Fall. Viele nehmen Anstoß daran und sprechen: "Keineswegs, Herr. Ich möchte nicht gern neben jemand sitzen, der so schlecht gekleidet ist und so häßlich riecht." Oh, ihr respektablen Leute, wenn ein Mann in einem Arbeitskittel oder mit einem schmutzigen Gesicht hereinkommt, wäre es euch lieber, wenn er in der letzten Bank säße als auf dem Stuhl neben euch? Ich weiß, ein Instinkt der Reinlichkeit läßt euch vor den Ungewaschenen zurückschrecken; aber der Instinkt des neuen Lebens führt den Gläubigen dahin, sich über die Errettung von Seelen zu freuen und dafür größere Unannehmlichkeiten zu ertragen als die, die durch das Zusammenkommen mit den Gefallenen entstehen können. Laßt uns niemals die Tyrannei einer Kaste aufrichten und die Scheidewand wieder aufbauen, die unser Heiland abgebrochen hat. Laßt uns keine Parteilichkeit kennen, sondern mit gleichem Ernst die Errettung des Barons, des Bettlers, der Dame und der Hure, des Gebildeten und des Vagabunden wünschen. Die Art, mit der einige Leute von ihren Mitmenschen sprechen, erregt bei mir Ekel. Sie reden von ihnen, als wären sie nur Schund und Auswurf und ihrer Beachtung nicht würdig.

Ein gewisser Prediger pflegte feierlich seine Hörer vor bösen Leuten wie Moody und Sankey zu warnen, weil sie den unteren Schichten das Evangelium brachten. Er sagte: "EinigeLeute in der Nachbarschaft behaupten, sie hätten sich bekehrt; doch sind sie vorher nie in ein Gotteshaus gegangen. Deshalb glaube ich nicht an ihre Errettung; denn wenn Gott eine Anzahl erretten wollte, so würde er zuerst die erretten, die seit Jahren regelmäßig unsere Gottesdienste besuchen." Dies war ein Stück von petrusartiger Neigung zum Formalismus, die da zum Vorschein kam und sagte: "Keineswegs, Herr." Wenn irgend etwas davon in eurer Natur ist, so bittet Gott, es hinauszuwerfen.

Autor: Charles H. Spurgeon
Quelle: Auf dein Wort

Zum Formalismus waren Spurgeons Gedanken einen Tag zuvor in dem Andachtsbuch.
Ch.Spurgeon "Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr." Apostelgeschichte 10,14

Solche Aufrüttler sind immer wieder wichtig und notwendig.
Grüße von Harald

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Re: Offene Tür und Schlüssel: Wort aus der Predigt wurde Wirklichkeit

Beitrag  Heidi am Do 07 Jan 2010, 22:21

Lieber Harald,

das ist schön, was du da geschrieben hast - manchmal ist ein Aufrüttler wirklich notwendig.
Spurgeon hat es auf den Punkt gebracht. Im Übrigen ist noch keiner erstunken.
Du hast eine besondere Gabe, deine Gedanken schriftlich zu formulieren *smile* ...das Nachdenken über die Jacke war für mich heute ein angenehmer Tagesabschluss zum Schmunzeln.

Von M... habe ich übrigens nichts mehr gehört oder gesehen. Hier ist es auch eisekalt und heute morgen kam in den Nachrichten, dass am Bahnhof ein orientierungsloser Obdachloser mit Wunden an den Beinen und schon ganz blau gefroren, gerade noch gerettet werde konnte mit Notgewahrsam...da dachte ich an M.... Ich habe aber das Beten nicht(ganz) vergessen.
Nach wie vor frage ich mich, wo solche armen, kranken und riechenden Leute hingehen können, um aus Gottes Wort zu lernen, vielleicht Fragen zu stellen, Gemeinschaft mit Christen zu haben, wenn sie selbst mal von Gott ganz stark angesprochen werden.

Gute Nacht, wir haben es gut
heidi

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