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Möge mein Vater Gott finden

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Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Fr 15 Jan 2010, 21:30

Mein Vater weiß alles über den Weg zu Gott, ist aber der Meinung, er habe keine Sünden und tue so viel Gutes und ich glaube, er würde sich schämen, gläubig und Gott vertrauend zu werden. Manchmal sagt er schon mal etwas beschämt und mit vorherigem Räuspern, dass der liebe Gott ja seinen Garten so schön gemacht hat. Das reicht ihm dann aber auch, vorsichtshalber einen lieben Gott mal als unbekannte Möglichkeit einzukalkulieren.
Ihm ging es ja auch immer gut und so fegte er unser Gottesgerede als albern und "wem-es-hilft" vom Tisch.

Vor ca. 1 Woche bekam er eine künstliche Hüfte und freute sich, dass die OP so gut verlaufen war und er schon so viel laufen konnte.
Als ich ihn abholte, erzählte ich ihm die Geschichte von den 10 Kranken, die von Jesus geheilt wurden und nur einer kam zurück zu Jesus und dankte dafür. Ich sagte ihm noch schmunzelnd ermahnend: "Sieh bloß zu, dass du der Eine bist!" - und redete wieder gegen die Wand.

Am Dienstag sollte mein Vater dann zur stationären Reha und ab 11 Uhr abgeholt werden. Um kurz nach 8 schellte das Telefon auf der Arbeit, ob ich ihn schnell ins Krankenhaus fahren könnte, das Bein sei heiß und dick geworden, alles schmerzte. Im Gehen riss ich mein Kalenderblatt ab und steckte es ein.
Bei meinen Eltern angekommen, klagte mein Vater, warum ihm "mein" Gott denn nicht helfe und ihm das nun antue. Ich lese schnell den ersten Satz auf dem Kalenderzettel, der genau auf diese Frage eingeht und antwortet, dass es vielleicht an einer falschen Beziehung zu Gott läge.

Ich wünsche so, dass mein Vater noch in guten Zeiten zu Gott findet und da er auch schon alt ist, habe ich ihn auf dem Weg ins Krankenhaus nochmal angefleht, doch endlich mal seine Sache mit Gott klar zu machen über Jesus - das wollte er wieder nicht hören...sondern sogar aussteigen.
Aber keine Sorge, in unserer Familie ist es so, dass keiner dem Anderen ernstlich gram ist, auch wenn manchmal heftig geredet wird,

Im Krankenhaus angekommen sollte ich direkt wieder wegfahren, denn er meinte, ich würde eh beim Krankenhaus keinen Parkplatz finden. Dem sehe ich zuversichtlich entgegen, denn ich bin ein Parkplatzbeter und fand sofort vor der Tür einen mit Parkschein pro Stunde für 1 Euro. Ich warf erst mal 1 Euro ein und erhielt einen Parkschein für 3,5 Stunden bis 12 Uhr...so ein Wunder und ich dachte mir dann, dass wir dann sicher bis dahin da bleiben werden...warum auch immer so lange.

Im Warteraum angekommen, wurde das Bein dann auf einmal wieder dünn und die Schmerzen hörten auf. Trotzdem sollte nun eine Thrombose ausgeschlossen werden. Ich wollte am liebsten resignieren, dass mein Vater selbst in der Not nichts von Gott wissen will und bete so in Gedanken vor mich hin: "Vater, bitte schick doch mal einen anderen Christen, der meinem Vater mal sagt, dass das wahr ist, was ich sage - ich mag nicht mehr, der hört ja sowieso nicht auf mich!"
Zwei Minuten später erscheint meine liebe Bekannte Gisela mit einem Gipsarm im Warteraum. Wir erzählen was und dann sagt mein Vater, dass er doch eigentlich gleich zur Reha sollte und warum ihm das den bloß nun alles widerfährt. Meine Freundin überlegte etwas und dann sagte sie: "Ja, vielleicht wird es Zeit, dass Sie sich mal einen Draht nach Oben schaffen?!"
Dieser Satz klang ihm noch später zu Hause nach.

Anhand der Untersuchungen wurde festgestellt, dass nichts vorlag und wir sollten auf den Bericht warten. Mein Vater jammerte dann, dass der Wagen der Reha-Klinik ab 11 Uhr da wäre und er nun nicht zur Reha könnte und die ganze Reha dann neu genehmigt werden müsste. Wegen meines Parkzettels dachte ich, dass wir aber sicher bis 12 Uhr raus sind - und so war es auch.

Auf dem Rückweg sagte mein Vater dann: "Kannst du "deinen" Gott nicht mal bitten, dass der Reha Abholwagen noch nicht da war?". Ich sage: "Nö, mach ich nicht, du kannst selber dafür beten!" Da dachte ich fröhlich, dass es doch einen Sinn machte, dass wir so lange im Krankenhaus hocken mussten...und mein Vater faltet die Hände und sagt: "Lieber Gott, bitte wenn es möglich ist, mach, dass er Reha-Wagen irgendwie aufgehalten wird und noch nicht da war. Amen."

Ich habe mich sooo gefreut über dieses Gebet und auch schnell dafür im Stillen mitgefleht - und wir kommen an und der Wagen war noch nicht da!, und so kam er trotz allem negativen Anschein doch noch zur Reha.

Mittwoch war hier Allianz-Gebet und man konnte für seine Angehörigen mit Rückhalt der anderen Geschwister beten. So geschehen.

Als ich dann tags drauf anrief, sagt mein Vater, dass er Donnerstag in seiner Reha zur "Kirche" gehen will. Dort gibt es an einem Tag der Woche eine Andacht. Oh, da habe ich mich gleich wieder gefreut! - aber leider zu früh, denn er ist nicht gegangen, weil dort nur so wenig Leute waren. Ich glaube, da hat er sich dann geschämt, wenn er unter den wenigen "auffällt".

Aber Gott ist an der Arbeit...bei meiner Familie und bei euren Familein, für die wir beten, denn ich bin sicher, dass Gottes Zusage, dass "du und dein Haus gerettet werden" auch heute uns gilt. Das bitte ich auch für alle hier im Forum. Amen.

heidi

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Günter am Fr 15 Jan 2010, 21:58

Hallo Heidi,

dein Vater glaubt gerade mal so viel an Gott, dass er bei seinem Tod nicht ins "Nichts" fällt, und er glaubt an einen Gott, der sich in seinem Leben nicht einmischt.

Möglicher weise ändert sich das, wenn es einmal "eng" wird. Dann solltest du da sein und etwas nachhelfen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Fr 15 Jan 2010, 22:08

Sind eure Familienangehörigen Christen?

Vielleicht mögt ihr es erzählen und vielleicht können wir das dann an dieser Stelle als Gebetsthread untereinander nehmen, wann immer wir hier lesen oder dran denken.

Von Harald und Eva weiß ich es - da konnte ich alle direkt bei dem Allianzgebet nochmal sorgend mit einbeziehen.

Meine Mutter ist Christ geworden und auch meine Tochter im Jahr 2003.

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Günter am So 17 Jan 2010, 22:29

Heidi schrieb:Sind eure Familienangehörigen Christen?
Vielleicht mögt ihr es erzählen .....

Liebe Heidi,

genau das möchte ich eigentlich nicht. Zumindest nicht ausführlich. Vielleicht aber doch so viel: Man geht gelegentlich in die Kirche und man glaubt (mehr oder weniger) an Gott, man lässt sich die Bibel schenken, liest aber vermutlich nicht darin.

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Ich halte das Internet für nicht ganz ungefährlich und überlege mir deshalb schon sehr genau, welche Informationen ich von mir preisgebe und welche ich lieber für mich behalte. Ich möchte anonym bleiben und meine Identität nicht durch die Aneinanderreihung von im Einzelnen belanglosen Fakten preisgeben. Meine Familienangehörigen sollen die Entscheidung für sich selbst treffen, welche Informationen über sie veröffentlicht werden. Eigentlich war das schon zu viel, was ich da preisgegeben habe.

Wer nicht weiß, was ich meine, sollte mal seinen vollen Namen in Google eingeben, vielleicht noch mit einigen wenigen Zusatzinformationen. Personalchefs z.B. machen so was auch schon mal (bei jeder 3. Bewebung!). Obwohl ich sehr viel im Internet unterwegs bin, habe ich recht wenig brauchbare Spuren hinterlassen. Aber auch da sind z.B. durchaus beruflich relevante Dinge dabei, die durch Dritte (Kunden, Arbeitgeber, .....) ohne mein zutun eingestellt wurden. Wenn ich jemanden schaden wollte, würde ich mir auch mal im Internet ein Bild machen, vorrangig von privaten Dingen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Mo 18 Jan 2010, 15:48

Lieber Günter,
ich verstehe solche Sorgen überhaupt nicht. Da gibt es sogar Leute, die haben Angst, sich eine Pay-back-Karte (Rabattsystem) ausstellen zu lassen, weil sie sich fürchten, dass man ihr Kaufverhalten beobachten kann.
Ich kann auch nicht verstehen, dass man mich hier nicht "entdecken" sollte...wahrscheinlich wirke ich ziemlich naiv in Sachen Glauben an Gott...aber das macht nichts.

Alles, was ich hier schreibe, würde ich auch jedem - incl. meiner Kollegen und Vorgesetzten sagen.

Ich verzweifele manchmal fast an Mitchristen, die sich überall zu "verstecken" scheinen...und frage mich, ob sie nicht an den Schutz Gottes glauben. Ich kann mir vorstellen, dass es möglicherweise nun "Schimpfe" über meine Leichtfertigkeit hagelt, aber dann müsstest du mir mal für deine Person sagen, was hier an von DIR Geschriebenen bei DIR nun genau der Strick für dich werden könnte und warum.

Musste lachen, dass Harald mir gleich eine Mail geschickt hat und unter meinem vollen Namen gesucht hat bei Google...nein, ich schreibe keine Bücher über "Licht" und ich bin auch keine Tänzerin und... Harald, ich bin auch nicht die Heidi von der Alm.

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Mo 18 Jan 2010, 19:33

Georg von Viebahn schrieb:Eine ganze Reihe treuer Männer steht vor meinen Augen, die ihr Amt und Gehalt, ihre Zukunftsaussichten aufgeben mußten. Vor ihnen stand die Wahl, ihre Gewissensüberzeugung zu verleugnen, um Stellung und Gehalt zu behalten, oder ihrem Gewissen zu folgen. Sie mußten mit Frau und Kindern den Weg des Glaubens gehen; Gott hat sie versorgt. Anderen, die jünger waren, entzogen die Eltern Fürsorge, Unterstützung und Liebe. Wahrlich, der Weg war in vielen Fällen ein schwerer Weg für das menschliche Herz. In solchen Entscheidungen werden Streiter Christi erprobt – hier sehe ich viele bewährte Christen.

Quelle: Georg von Viebahn, Was ich bei den Christen gefunden habe, die sich nur im Namen Jesu versammeln, www.bruederbewegung.de
Ich halte es für selbstverständlich mit meinem Namen für meine Überzeugungen einzustehen, egal welche Konsequenzen es letztlich haben wird. Die Glaubensväter sind für ihre Überzeugungen in den Tod gegangen und wir in Deutschland haben NICHTS vergleichbares zu fürchten. Entschuldigt, aber das Bild das wir abgeben könnte armseliger nicht sein. Ein Wohlstands"christentum" mit Wohlstandslehren! Oder um es mit Theo Lehmann zu sagen...
Theo Lehmann schrieb:Ich frage mich, wie lange wir uns dieses läppische Jesus-Getändel und dieses traumtänzerische Christentum noch leisten können, leisten wollen.

Quelle: Das Land ist still, Gegen ein immer seichteres Christentum in Deutschland, 2004, www.sermon-online.de
Paulus fordert Timotheus auf:
»So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide Trübsal mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes;« (2. Timotheus 1,8; Elb.)
Heidi schrieb:Ich verzweifele manchmal fast an Mitchristen, die sich überall zu "verstecken" scheinen...und frage mich, ob sie nicht an den Schutz Gottes glauben.
Amen! »Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jahwe vertraut, wird in Sicherheit gesetzt.« (Sprüche 29,25: Elb.)

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Mo 25 Jan 2010, 17:10

Zurück zur eigentlichen Geschichte:

Gestern haben wir meinen Vater in der REHA besucht und er hat es da fast ferienmäßig schön. Das Bein hat sich auch erholt.

Auf seinem Zimmer angekommen, erblicke ich als erstes einen Buchkalender "Die gute Saat" für 2010...und frage: "Wo hast du deeeen denn her?" Antwort: "Der stand schon hier!"

Ich betrachte das echt als ein Wunder...da könnte er jeden Tag drin lesen. Er k ö n n t e....denn sofort kam: "Stell den mal wieder oben auf die Ablage hin, so wie er war!" Ich dachte, womöglich schämt er sich, wenn jemand vom Personal dort mal merken könnte, dass er ihn mal gelesen hätte.

Später bat ich dann noch drum, mir die kleine Kapelle zu zeigen, wo er immer noch nicht zur Andacht war. Die war echt ein kleines Räumchen und die Bibel war aufgeschlagen genau dort, wo bei 1. Mo. 32,26 stand, wie Gott Jakob bei seinem Ringen mit Gott auf die Hüfte schlug und dort bleibend verletzte. Da dachte ich traurig, dass das ja genau passend ist zu seiner kaputten Hüfte...aber mein Vater versteht es alles gar nicht...oder will es nicht verstehen.

Ich blicke zurück auf viele Jahre Geduld Gottes mit den tauben Ohren und Augen meines Vaters und höre, dass auch meine Tochter in der Jugend für ihren Opa gebetet hat. Das haben wir ihm auch gesagt - da guckte er dann erstaunt.

Ich glaube weiter daran, dass Gott diese Gebete erhört um unsere Lieben und denke an Lk. 18,26-27:
Da sprachen, die das hörten: Wer kann dann selig werden? Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

heidi

PS. Lieber Günter, ich hoffe, du bist nicht gekränkt. Ich weiß sehr gut, dass es unterschiedliche Temperamente und natürlich auch Empfindungen und Meinungen gibt. Das will ich auch so stehen lassen können - und trotzdem im alten Temperament sagen, dass man mit Gott im Rücken vor nichts Angst haben braucht. Wieder gut?

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Mo 25 Jan 2010, 17:20

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß du unentwegt deinem Vater deine Art des Glaubens aufdrängst.
Warum kannst du nicht akzeptieren, daß er diese Art nicht teilt und vielleicht (oder offensichtlich) nicht teilen will?

Wenn Gott dem Menschen einen freien Willen gegeben hat, warum läßt du deinem Vater diesen nicht auch?

Kannst du ein "Nein" nicht akzeptieren, oder willst du es nicht akzeptieren?

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Mo 25 Jan 2010, 17:39

das Ergebnis nach dem Tod als "Nicht-Gerettet" eingeordnet zu werden, bedeutet für jeden, den es betrifft, das blanke Entsetzen. Ist es da nicht logisch, dass sich Christen um Andere bemühen, die immer noch "geistlich tot" sind? es heisst darum auch in der Apg.:
Apg 4,12
12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen
wir müssen gerettet werden- alles andere ist fahrlässiges Gerede - was habe ich von meinem freien Willen, der mich dann ewig verschmachten lässt? Betrachtet wir also schon jetzt das Ende gemäss Pred. 12,1:
(1)Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre herzutreten, da du wirst sagen: «Sie gefallen mir nicht»;

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Mo 25 Jan 2010, 17:59

Krabat schrieb:Kannst du ein "Nein" nicht akzeptieren, oder willst du es nicht akzeptieren?

Beides "Krabat". Mag sein, dass ich den Glauben aufdrängen will...aber das geschieht aus der Sorge heraus, dass ich an Himmel und Hölle glaube und ich wäre glücklich, wenn ich wüsste, dass mein Vater eines Tages im Frieden mit Gott sterben würde und es dann einmal ein Wiedersehen gäbe. Ich möchte keinem "anderen Sarg" hinterhergehen müssen.

Und diese Sorge gilt bei Christen allen Menschen...wenn die großen Kirchen nur ihre Predigten halten, dass alle Menschen in den Himmel kommen, die getauft sind, ihre Kirchensteuern zahlen und sogar einmal im Jahr in die Kirche gehen und so manch einer nicht mal eine Bibel hat und sich von den Medien Lügen der Welt erzählen lassen - dann hoffe ich, dass es Christen gibt, die vom Weg zu Gott erzählen. Das ist nicht immer nur leicht - aber wahr.

grüße von heidi

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Mo 25 Jan 2010, 18:12

Beides "Krabat". Mag sein, dass ich den Glauben aufdrängen will...
Vielleicht solltest du das Aufdrängen einfach lassen, denn es ist nichts anderes als – Zwang!
Auch Gott zwingt die Menschen nicht.
aber das geschieht aus der Sorge heraus, dass ich an Himmel und Hölle glaube
Du glaubst daran, aber beweisen kannst du es nicht.
Es gibt eben Menschen, die an andere Dinge glauben bzw. ein anderes Gottesbild haben.
Die haben also generell Unrecht?
Und diese Sorge gilt bei Christen allen Menschen...
Leider erlebe ich das kaum. Letztlich werden auch hier Andersglaubende verurteilt. Von Sorge kann ich da nichts entdecken. Sad
wenn die großen Kirchen nur ihre Predigten halten, dass alle Menschen in den Himmel kommen, die getauft sind,
Ihr Bibelchristen macht es doch nicht anders: ihr predigt, dass nur die in den Himmel kommen, die an die Unfehlbarkeit der Bibel glauben. Letztlich seid ihr euch aber nicht einmal in allem einig, wenn es um die Auslegung von Stellen geht.
Das passt wohl kaum zusammen…..

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Günter am Mo 25 Jan 2010, 22:58

Krabat schrieb:
Es gibt eben Menschen, die an andere Dinge glauben bzw. ein anderes Gottesbild haben.
Die haben also generell Unrecht?
Ja, die haben generell Unrecht!

Was hat Heidis Vater davon, wenn er zum rettenden Glauben kommt? ---> Er geht in Gottes Ewigkeit ein. ---> Das ist Rechtfertigung genug, ihm das zwanglos nahe zu bringen.

Was hast du von deinem Unglauben? Bist du glücklich damit? Was hast du davon, dich mit Dingen zu beschäftigen, die es nach deiner Meinung nicht gibt? Was treibt dich an, anderen die Chance ihres Lebens auszureden, an die du nicht glaubst?

Ist es Langeweile, dich derart destruktiv in Dinge einzubringen, die uns heilig sind, ist es Freizeitgestaltung, dich mit Christen zu reiben? Wenn du nur dieses eine Leben und nichts danach hast, wird dir doch etwas sinnvolleres einfallen, als gerade damit deine kostbare Lebenszeit zu verplempern!

Diese ganze Diskussion ist in etwa so nützlich wie ein ..... (denk dir selbst was aus). Wir Christen tun, was wir tun müssen, damit unsere Mitmenschen nicht verloren gehen. Wir sind nicht auf einem türkischen Basar, wo wir uns irgend wo in der Mitte einigen könnten. Wir haben die Wahrheit zu verteidigen, so wie sie uns Gott in der Bibel gegeben hat, die 2.000 Jahre trotz aller Verbote und Versuche, sie zu beseitigen, überdauert hat und die es bis in alle Ewigkeit geben wird. Wen das interessiert, ist herzlich eingeladen. Wer davon nichts wissen will, wird doch noch etwas sinnvolleres finden, womit er sich seine Zeit vertreiben kann!


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Nach dem Tod wird es keine Atheisten mehr geben.

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Di 26 Jan 2010, 17:14

Günter schrieb:Was hast du von deinem Unglauben? Bist du glücklich damit? Was hast du davon, dich mit Dingen zu beschäftigen, die es nach deiner Meinung nicht gibt? Was treibt dich an, anderen die Chance ihres Lebens auszureden, an die du nicht glaubst?
Ist es Langeweile, dich derart destruktiv in Dinge einzubringen, die uns heilig sind, ist es Freizeitgestaltung, dich mit Christen zu reiben? Wenn du nur dieses eine Leben und nichts danach hast, wird dir doch etwas sinnvolleres einfallen, als gerade damit deine kostbare Lebenszeit zu verplempern!

Siehst du, Heidi, genau das meinte ich, als ich schrieb:

Krabat schrieb:
Und diese Sorge gilt bei Christen allen Menschen...
Leider erlebe ich das kaum. Letztlich werden auch hier Andersglaubende verurteilt. Von Sorge kann ich da nichts entdecken. Sad

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am Di 26 Jan 2010, 20:45

Wenn du das meinst...hast du vergessen, wie lange du schon durch die christlichen Foren tingelst in einer Art Ritterrüstung, an der aller christlicher Glaube förmlich abprallt - und ich kann mich auch hier an so manches garstige Wörtchen erinnern von dir. Aber nix für ungut - die anderen kennen dich nur vom Lesen...wissen gar nicht, dass da in Wirklichkeit ein gar nicht böser Sensibly hintersteckt. So nun bitte verdrängel aber mein(!) Thema nicht ganz.

Übrigens hat mein Vater in dem Buch gelesen... der sagte am Telefon, dass er zwei / drei Sachen gelesen hätte - da stünden ja richtig schöne "Geschichten" drin....na ja...immerhin.

grüße von heidi

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Mi 27 Jan 2010, 00:13

Krabat schrieb:Leider erlebe ich das kaum. Letztlich werden auch hier Andersglaubende verurteilt. Von Sorge kann ich da nichts entdecken.
Weil Du ein humanistisches "Christentum" suchst. Und das wäre eine Fälschung.

Der Herr Jesus sagte: »Wer Ohren hat zu hören, der höre!« (Matthäus 11,15; Elb.)

Und wer nicht hört, der hört nicht:
»Und ich gab ihr Zeit, auf daß sie Buße täte, und sie will nicht Buße tun von ihrer Hurerei.« (Offenbarung 2,21; Elb.)
»Und sie taten nicht Buße von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebstählen.« (Offenbarung 9,21; Elb.)
»und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Pein und wegen ihrer Geschwüre, und taten nicht Buße von ihren Werken.« (Offenbarung 16,11; Elb.)

Aber weißt Du was:
»Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.« (2. Petrus 3,9; Elb.)
Der Wille Gottes ist bis zur letzten Sekunde das der Ungläubige Raum zur Buße hat bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist.
Gott hat nur eine Erwartung, dass der Mensch Buße tut.

Weißt Du, keiner von uns weiß ob Er morgen noch lebt oder ob der Herr Jesus dann wiederkommen wird. Wir haben einfach nicht die Zeit dafür hier intellektuelle Schwätzchen zu halten. Da geht es um ewiges Leben oder ewige Verdammnis. Was gibt es da zu diskutieren? Ich sage Dir: Jesus Christus ist wahrhaftig auferstanden! Das ist das Zeugnis der Schrift und das Zeugnis das ich Dir geben kann. Folge Ihm nach oder lass es bleiben. »Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.« (Johannes 14,6; Elb.)

Spurgeon sagte einmal zu jemand:
Charles H. Spurgeon schrieb:Was kann ich von dem Herrn Jesus für jemand erbitten, der Ihm nicht trauen will? Ich weiß nicht, wofür ich beten könnte. Wenn Sie Ihm glauben wollen, werden Sie errettet werden; und wenn Sie Ihm nicht glauben wollen, so kann ich Ihn nicht bitten, einen neuen Weg zu erkunden, um Ihren Unglauben zu befriedigen.

Quelle: C. H. Spurgeon, Die Tür ist offen, 2. Auflage 2003, CLV, Bielefeld
Etwas anders kann Dir hier keiner sagen: Wenn Du dem Herrn Jesus glaubst, wirst Du errettet werden!

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Harald am Do 28 Jan 2010, 04:09

Hallo,

mir kommt die Geschichte in Erinnerung, die in etwa so lautet.
Ein Vater war mit seinem Sohn im Wald jagen. Der Sohn ließ sich durch ein Tier immer weiter in den Wald "locken", jedenfalls immer weiter weg vom Vater. Schließlich kam es so, daß der Vater dem Sohn ins Bein schoß und ihn anschließend ins KH schaffte. Der Sohn verstand es nicht und haßte seinen Vater, daß er ihm das antat, grundlos.
Als der Sohn aus dem KH entlassen wurde, zwang der Vater den Sohn dazu, mit ihm wieder an dieselbe Stelle zu gehen, wo der Sohn lag, nachdem ihn sein eigener Vater angeschossen hatte. Dann gingen sie ein, zwei Schritte weiter und ... dem Sohn gingen die Augen auf, warum sein Vater so gehandelt hatte. Dort war ein senkrecht abfallender Abgrund, er wäre zu Tode gestürzt. Er war viel zu weit vom Vater entfernt, daß der ihn noch mit Rufen erreicht hätte. Sein Vater konnte ihn nicht mehr anders warnen ...
Da wurde ihm bewußt, wie sehr ihn sein Vater liebt.

So ungefähr war die Geschichte.
Es ist richtig, daß wir niemanden zwingen können und sollen und auch nicht wollen ... ok wollen würden wir schon manchmal, wenn wir könnten. Aber nicht aus eitler Ruhmsucht, aus Egoismus, nein aus Liebe zu uns nahestehenden Menschen. Sicher "schießt" man manchmal auch über das Ziel hinaus. Ich denke das geht jedem so, nicht nur Christen, wenn sie von etwas überzeugt sind, dann setzt man sich dafür auch ein.
Gott läßt jedem Menschen seinen freien Willen, das ist richtig. Andrerseits denke ich, ist es kein Zufall, daß Gott uns die Augen geöffnet hat, was kein Verdienst unsererseits ist, und Gott das ja auch jedem Menschen anbietet, aber um auf uns zurückzukommen, ich denke, es ist ganz natürlich und auch Gott gewollt, daß wir das was wir als richtig erkannt haben, auch unseren Liebsten nahebringen, ihnen davon erzählen, sie zumindest etwas davon hören. Wär es Gott vollkommen egal, was aus den Menschen würde, hätte ER Seinen Sohn auch nicht predigen lassen müssen, denn ER erwartete auch von den Menschen, daß sie Position beziehen. ER behauptet auch, daß nur in IHM das Heil zu finden ist etc. Wenn das alles egal wäre, hätte Jesus diesen Aufwand nicht betreiben müssen, ansich hätte ER sich seine Menschwerdung sparen können. Da aber Gott die Menschen nicht egal sind, sondern im Gegenteil ER sie so sehr liebt, darum geschah das alles.

Wir glauben fest daran, daß in jedem Christen nun der Heilige Geist wohnt, und der uns führt und leitet, je nachdem wie hellhörig wir sind, wie lernfähig, anders ausgedrückt, wie sehr wir vergessen können, in erster Linie an uns zu denken, von uns auszugehen, Angst um uns zu haben, daß wir ja nicht zu kurz kommen ...

Wenn ich mal von jemanden ausgehe, sagen wir mal von meinem Sohn, wenn ich mir vorstelle, daß er von etwas total überzeugt ist, und er denkt, daß das absolut die Wahrheit ist und nicht nur für dieses Leben sondern auch für die Ewigkeit entscheidend ist, wär ich da als Vater wirklich sauer, wenn mir mein Sohn davon gelegentlich etwas erzählen würde, ok vielleicht auch mal zu viel? Ich kann mir das nicht vorstellen, im Gegenteil.

Letztlich bleibt es aber immer dabei, daß wir niemand zwingen können, und Gott macht das noch weniger. Jesus wartet auf eine Einladung, ER lädt sich nicht selbst ein, ER respektiert jeden Menschen. Für mich kommt das am deutlichsten beim Gleichnis vom verlorenen Sohn zum Vorschein. Da steht der Vater (Gott) und wartet jeden Tag sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Sohnes. Er läßt dem Sohn aber die freie Entscheidung, sein Leben so zu leben, wie der das für richtig hält. Der Vater vergeht fast vor Sehnsucht nach seinem Sohn. Als er ihn dann am Horizont als Silhouette erkennt, hält es ihn nicht mehr und er rennt ihm entgegen.
Weil Jesus unsere Schuld getragen hat, ist es nun jedem möglich, zu Gott zurückzukommen - Jesus macht den Weg frei (nicht die Volksbanken und Raiffeisenbanken).

Letztlich ist Gott der Souverän, rein menschlich kann ich es mir nicht vorstellen, wie es einen Himmel geben kann für mich ohne die mir wichtigsten Menschen. Und diesen Gedanken mag wohl niemand sich vorstellen und ganz zu Ende denken. Das ist dann aber die letzte Konsequenz des freien Willens. Da es in der Ewigkeit keine Tränen und kein Leid geben wird, werden wohl die Menschen dann erkennen, daß Gott absolut heilig und gerecht gehandelt hat. Wie gesagt rein menschlich ist das nur schwer vorstellbar.
Aber wer nicht an den Gott der Bibel glaubt, muß ja auch nicht fürchten, daß irgendetwas aus der Bibel ihm dann mal widerfahren wird.

Für mich persönlich war lange Zeit nicht die Ewigkeit das Thema, für mich war viel wichtiger, daß ich hier im Leben auf Abwege geriet und mich letztlich so sah wie der verlorene Sohn. Klar, wenn man so will, sind alle Christen Versager, denn nur Menschen, die erkannt haben, daß sie es nicht alleine schaffen, erkennen, daß sie Jesus als ihren Retter brauchen, bin ich nicht verloren, brauch ich auch niemand der mich rettet.

Grüße von Harald

Harald
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Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Gast am Fr 29 Jan 2010, 12:23

Hallo, Ihr lieben Alle [img:3096]http://illiweb.com/fa/i/smiles/icon_bounce.gif["sorry, diese funktion ist gesperrt":3096]

Bei mir ist es grade so, dass ich so erfüllt bin von der Liebe Jesu, dass ich es nicht lassen kann, von dem zu reden, was ich gehört und gesehen haben. Apg.4,20
Es gibt Menschen, die werden mir von Gott auf`s Herz gelegt. So jetzt eine Frau (94). Am letzten Montag kam sie in ein Heim um mal zu schnuppern. Im Losungsbüchlein stand:Der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.Sprüche 2,6 Am selben Tag betrat eben diese Frau dieses Altenheim und wußte ganz klar: Das ist es!!
So schnell erhörte Gott mein Gebet, dieser Frau bei de Entscheidung zu helfen. Gestern besuchte ich sie und bin heute ganz beschämt, dass wir nicht einmal dafür gedankt haben. Doch ich werde es nachholen um ihr einfach zu zeigen, was es heißt, eine Beziehung zu Jesus zu haben.Leider hört und sieht sie auch sehr schlecht. Heute das Losungswort: Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der Herr! Sprüche 20,12. Schon wieder eine Möglichkeit, dieser Frau vom "inneren Hören" auf Gottes Wort und das stückweite Erkennen (sehendes Auge) zu erzählen. Ich kann diese Frau nicht bekehren, aber Gott kann mich als Wegbereiter einsetzen. Johannes zeugte vom Licht. Er selbst war nicht das Licht. Wenn man Jesus erlebt hat, möchte man, dass andere Menschen auch eine Ahnung von Jesus bekommen. Das eigentliche Wunder einer Wiedergeburt tut Gott selbst. Habe schon mal mein Erlebnis mit Jesus hier reingesetzt und werde es nochmals unter meinem jetzigen Nick reinsetzen. Viel Freude beim Lesen.

Gott segne euch
Beate (geborgeninJesus)

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Re: Möge mein Vater Gott finden

Beitrag  Heidi am So 31 Jan 2010, 21:11

Liebe Beate,
ich wünsche dir viel Freude, Weisheit und Durchhaltevermögen, hier wohl der letzte Wegbereiter zu sein. Ich habe auf deine PN auch für die alte Dame gebetet und vielleicht mögen das hier noch andere tun.
Als meine Oma damals für kurze Zeit ins Heim kam, dachte ich voller Tatendrang, ob ich dort den alten Leuten vielleicht aus der Bibel vorlesen oder etwas von Jesus erzählen kann. Ich dachte, wie schlimm das doch sein muss, wenn die auf den Tod warten und das ohne jede frohe Hoffnung, was nach dem Tod kommt.
Harald hier aus dem Forum besorgte sogar extra noch ein CD-Gerät und schickte es und ich dachte dran, wie man da BibelCD`s an die alten Menschen bringen kann - aber ich war überrascht, wie wenige an Gott interessiert waren. Meistens saßen sie alle vor sich hin starrend am Tisch oder der Fernseher lief volle Pulle. Eine einzige alte Frau nahm einen Heukelbach-Kalender an, wo auch der Weg beschrieben ist und las darin eifrig. Und meine Oma hörte dann die BibelCD`s vom Bett aus und zwangsläufig auch die Bettnachbarin, die im Wachkoma lag.

Viel viel Segen dir
heidi

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