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Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

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Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Harald am So 18 Jul 2010, 00:57

Hallo,

welch ein Anspruch, wer könnte das von sich behaupten? Zunächst denke ich, Gott sei Dank, ich muß das nicht erfüllen, weil das Jesus für mich erwirkt hat. Durch Seinen stellvertretenden Tod und Seine Übernahme meiner Schuld (meiner Sünden) hat ER mich gerecht gemacht und somit dann auch reines Herzens.
Ok, dann bin ich aus dem Schneider, Glück gehabt.
Aber kann man es sich so "einfach" machen? Ja klar, und es wäre ja auch ganz schön praktisch, so könnte ich meine Hände in den Schoß legen und Siesta halten.
Dann lese ich in meinem Andachtsbuch, und das spricht in meine Lebensumstände hinein, das geschieht nun nicht ständig, aber hin und wieder gibt es solch glücklichen Umstände, die ich nicht als solche bezeichnen würde, sondern als Gott geführt ansehen würde, also sowas wie kleine Wunder vielleicht oder Verheißungen, mutmachende Gedanken, erlösende Zusprüche für mein sich grämendes Gewissen.
C.H. Spurgeon schrieb über diesen Vers:
Seid rein im Herzen, im Leben und mit den Lippen. Erlaubt euch keine unreinen Gedanken und Bilder, noch weniger unreine Worte. Vermeidet mit allem Ernst jeden unzüchtigen Blick, jedes zweideutige Wort, jede unreine Tat. Alles was auf der Grenze zur Unkeuschheit liegt, muß abgetan werden. Nur die reinen Herzens sind, werden Gott schauen. Macht einen Bund mit euren Augen, daß ihr nicht seht, was euch befleckt, und verstopft eure Ohren, daß sie nicht schmutzigen Reden zuhören. Bittet Gott, daß ihr euer Herz rein und heilig erhaltet. Bitte, bewahrt eure Lippen, daß ihr nicht durch sündige Reden andere verderbt.
Nun, was ist aber mit der Bibelstelle: "Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht" (1. Johannes 3:9)? Was wenn ich das aber nicht halten kann, wenn ich doch wieder und wieder merke, daß meine Blicke abschweifen, daß ich falsche Gedanken habe, daß ich doch interessiert zugehört habe, als andere über jemand gelästert haben, daß ich selbst gar über jemanden hergezogen habe (vielleicht auch nur in Gedanken), und und und. Was dann? Liebt mich Gott dann nicht mehr? Oh Gott, mein Herz ist doch längst nicht mehr rein?
Spurgeon führt dazu aus:
"Das heißt allerdings nicht, daß ein solcher nicht aus Schwachheit in Sünde fallen kann, aber daß es ihm keine Freude macht zu sündigen. Er IST eine neue Kreatur, und es IST seine Freude, möglichst nahe bei Gott zu leben. Ihr verliert nichts, wenn ihr auf die Freuden der Sünde verzichtet"
Ich würde sagen, es sind Pseudofreuden, die einen schalen faden Nachgeschmack haben, die Ernüchterung, Wut, Enttäuschung, Frust, Gewissensbisse nach sich ziehen. Ein, mir fällt es eben wieder ein, ich denke es war Winrich Scheffbuch der mal sagte, daß keine einzige Sünde jemals einen Menschen glücklich gemacht hätte. Der Verführer malt uns nur alles Mögliche in den schillerndsten Farben aus, damit wir denken, wir versäumen was, wir kommen zu kurz, Gott ist eine Spaßbremse, will uns das Schönste, Tollste doch nur vorenthalten. Für mich trifft es zu was W. Scheffbuch sagte, Sünde macht nicht glücklich, keine einzige Sünde hat sich "gelohnt".
Mir fällt der Vers aus 1. Johannes 1:9 ein:
Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, zeigt Gott sich treu und gerecht: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
und aus Jesaja 1:18
Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Purpur, sollen sie wie Wolle werden.
Das ist meine Zuversicht, JESUS ist meine Zuversicht.
Oder wie es Spurgeon ausgedrückt hat: Bittet Gott, daß ihr euer Herz rein und heilig erhaltet. Nicht ich kann es von mir aus, Gott kann es aber in mir wirken. UND Gott, unser Vater im Himmel, möchte, daß wir stark sind in IHM, also daß wir unseren Teil dazu beitragen und "Nein" sagen, wo dies nötig ist. Mit der Zeit wird das dann auch mehr und mehr gelingen - aber auch da gilt, daß Gott und Jesus und der Heilige Geist so unendlich viel Geduld mit uns, mit mir hat, daß das auch schon wieder beschämend ist. Wir sind es alle ansich nicht wert, daß Gott uns wertschätzt, und trotzdem tut ER genau das ... und ER selbst hat die Voraussetzungen dazu geschaffen und Sein liebstes dafür hergegeben - Seinen einzigen Sohn, der für uns zum Spott wurde und unser aller Sünden ans Kreuz getragen hat, aufdaß wir erlöst werden können von unseren Sünden, so wir dies nur Wollen.

Grüße von Harald

Harald
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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 30 Jul 2010, 23:05

Harald schrieb:
Für mich trifft es zu was W. Scheffbuch sagte, Sünde macht nicht glücklich, keine einzige Sünde hat sich "gelohnt".

Hallo,

wer hat dies nicht schon an sich selbst erfahren müssen. Leider merken wir oft erst im Nachhinein, in welche aufgestellte Falle wir dann getappt sind.

Dennoch dürfen wir durch die Gnade und Liebe Jesu, der sich am Kreuz für jeden Menschen dahingab, ein absolut reines Herz haben. Ich danke Gott jeden Tag dafür.

Ich weiß einen Strom, dessen herrliche Flut fließt wunderbar stille durchs Land.
Doch strahlet und glänzt er wie feurige Glut, wem ist dieses Wasser bekannt?
O Seele, ich bitte dich: Komm und such diesen herrlichen Strom.
Sein Wasser fließt frei und mächtiglich.
Oh glaub's! Es fließet für dich.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Harald am Mi 04 Aug 2010, 03:05

Hallo,

ich schreibe es mal ab, aus fest + treu 02/2010:
Es gehört zu den anbetungswürdigen Tatsachen, dass Gott selbst aus dem tiefsten Versagen seiner Kinder höchsten Gewinn für diese entstehen lässt. Er lässt das Straucheln zu, um einen festeren Gang im Glaubensleben zu bewirken. Er benutzt unser Versagen, um am Ende Bewährung zu schenken. Insofern sind alle Krisen von höchster erzieherischer Bedeutung im Glaubensleben. Sie sind genial weise in ihrem Effekt auf unsere Seele.

Manchmal ist es schon fast peinlich … Die Treue, die der Liebe Gottes laut Galater 5,22, innewohnt, lernen wir besonders in solchen Situationen des Glaubenslebens kennen, wo wir versagen. Oft ist es schon fast peinlich, ihm immer wieder dieselben Sünden bekennen zu müssen – seine Geduld zu strapazieren. Wir möchten ihn vielleicht sogar manchmal bitten, doch alleine weiterzumachen, weil das besser geht. Er aber bleibt stehen, wartet freundlich und wir begreifen immer mehr, dass es nicht auf uns, sondern auf IHN ankommt.
(auszugsweise aus der Bibelarbeit über das Hohelied der Liebe von Carsten Görsch)

„Stark ist meines Jesu Hand,
und er wird mich ewig fassen,
hat zu viel an mich gewandt,
um mich wieder loszulassen.
Mein Erbarmer lässt mich nicht;
das ist meine Zuversicht.“
(Karl Bernhard Garve, 1763-1841)
Das hat etwas Beruhigendes: Gott benutzt mein Versagen um bei mir einen festeren Gang im Glaubensleben zu bewirken, und am Ende schenkt ER Bewährung. Oh gibts da in dem Zusammenhang ein Unterschied zwischen Bewahrung und Bewährung?
Dieser Carsten Görsch spricht mir aus dem Herzen (weil ich denke, die anderen Christen sind längst über dieses Stadium hinaus und bloß mir passiert sowas noch) und darum mir wird leichter ums Herz, eigentlich immer, wenn "gestandene" Christen davon erzählen, wie sehr sie die Gnade Gottes brauchen für ihre Sündhaftigkeit, und daß kein Tag vergeht, daß sie nicht Jesus um Vergebung bitten müssen.

Mein Erbarmer läßt mich nicht, das ist meine Zuversicht ... Das allein ist unsere Hoffnung, nein Gewißheit.

Grüße von Harald

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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 04 Aug 2010, 21:08

Hallo,

Manchmal ist es schon fast peinlich … Die Treue, die der Liebe Gottes laut Galater 5,22, innewohnt, lernen wir besonders in solchen Situationen des Glaubenslebens kennen, wo wir versagen. Oft ist es schon fast peinlich, ihm immer wieder dieselben Sünden bekennen zu müssen – seine Geduld zu strapazieren. Wir möchten ihn vielleicht sogar manchmal bitten, doch alleine weiterzumachen, weil das besser geht. Er aber bleibt stehen, wartet freundlich und wir begreifen immer mehr, dass es nicht auf uns, sondern auf IHN ankommt.

Besser kann man es nicht ausdrücken, als es da steht. Und ich denke, dass sich jeder schon einmal so oder ähnlich gefühlt hat, wenn er seine Schwächen ansah.

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1,9)

Liebe Grüße
Ralf-Peter


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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011, 21:58

O,das ist wirklich nicht einfach. Gestern las ich hier erst über die kleinen Lügen und tauschte mich heute morgen darüber aus. Eine Stunde später lästerten wir schon wieder Embarassed - o das tut mir sehr leid! Wir sprachen schlecht über eine Person, die wir einmal im Fernsehen gesehen hatten. Eine der beiden Kundinnen schaute böse und sagte: Wer weiß, wie WIR da handeln würden! O, ich danke Gott das sie das sagte und ich die Sünde dadurch erkennen konnte! Und ich bitte darum das ich nicht mehr so leichtfertig über andere urteile und mein eigenes Herz I love you dadurch vergifte und ein schlechtes Beispiel bin!

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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Heidi am Di 23 Aug 2011, 22:14

ela schrieb:Wir sprachen schlecht über eine Person, die wir einmal im Fernsehen gesehen hatten.

Liebe Ela,
zuerst: Herzlich Willkommen hier im kleinen Forum!

Als ich das eben las dachte ich: "Waaas???, Sorgen machen über eine Person, die man "schlecht beredet" hat aus dem Fernsehen??? Weit entfernt aus dem Fernsehen???
Aber dann - du hast Recht!!! Wir sollten es anders wissen! Hab Dank für den Hinweis, auch wenn ich kein Fernsehen mehr gucke. Man sollte seine unguten Reden sogar wirklich weiter unterlassen, als bis zum Nächsten. Ich will mir das ein wenig "hinter die Löffel schreiben". Ich fand kürzlich übrigens einen Bibekommentar, dass wir als Christen auch keinesfalls über die Regierung mosern dürfen.

Manchmal frage ich mich aber zu diesem Thema allgemein, ob man sich einfach mal austauschen darf über jemanden, der einem Kummer macht. Einfach das loswerden oder von anderen Christen eine andere Meinung einholen, aber das ist ja eigentlich ein eigenes Thema.

Viele Grüße und nun aber wirklich gute Nacht
heidi

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Re: Selig sind, die reines Herzens sind (Matthäus 5,8)

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011, 22:35

Danke Heidi!
Es war eine Sünde,weil wir aus unbedachtem Stolz so sprachen! Es ging um eine andere Mutter,und wir waren alle Mütter die dort standen,und unausgesprochen war: Ja, WIR sind ja nun wirklich VIEL besser!
Das mit der Regierung finde ich interessant.
Ich muss noch einmal richtig darüber nachdenken,aber ich denke,wenn mir jemand Kummer macht oder auch wenn jemand wirklich böse ist,dann kann ich auch darüber sprechen und mein Herz befreien. (und das richtig Böse, darf ich das nicht hassen?) Man kann ja nun nicht immer einen halben Meter über dem Boden schweben. Ich denke (korrigiert mich gerne) den Splitter im Auge des anderen sollte ich monieren, wenn es dazu dient das er sich verbessern kann, und es nicht zu meiner eigenen Erhebung dient. Allgemein mische ich mich aber nicht in das Leben,auch nicht meiner Freunde, es sei denn sie sind auf einem ganz gefährlichen Irrweg oder - sie fragen mich nach meiner Meinung Smile
Danke das ich hier sein darf!


Zuletzt von ela am Di 23 Aug 2011, 22:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Rechtschreibfehler)

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