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Flutkatastrophe in Pakistan

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Flutkatastrophe in Pakistan

Beitrag  Harald am Do 19 Aug 2010, 02:56

Hallo,

rund 20 Millionen Menschen sind in Pakistan mehr oder weniger von der Flutkatastrophe betroffen. Ein Viertel davon direkt. Das sind immer noch unvorstellbare 5 Millionen Menschen und ihre Schiksale. Die Menschen warten eigentlich jedes Jahr auf den Monsun, da er für die Bewässerung ihrer Felder unentbehrlich ist. Diesmal brachte er Tod und Zerstörung. Meteorologen erwarten erst bis Ende Monat eine Änderung der Wetterlage dort.
Die Bevölkerung ist unzufrieden mit ihrer Regierung, wirft ihnen Unfähigkeit vor. Dabei wäre diese Katastrophe von keiner Regierung der Welt handlebar. Es geht also bei der Hilfe und Versorgung der Bevölkerung auch darum, wer an politischem Einfluß gewinnt und wer ihn verliert.
In den Nachrichten kam ein Bericht, sie zeigten eine Koranschule o.ä. wo die Taliban Menschen der Katastrophe aufnahmen und versorgen, ihre Lager sind voll. Es wurde auch ein Notaufnahmequartier der Armee gezeigt, da wurden viel viel mehr Menschen aufgenommen als in dieser Taliban-Schule oder was es war, ABER dort beschwerten sich die Menschen über die schlechte Versorgung, daß sie krank würden und hungern müßten. Der Taliban-Mensch gab zu, daß sie zwar jetzt ihre Hilfe nicht an Bedingungen knüpfen, aber wenn später jemand ihre Ideen gut findet, haben sie auch nichts dagegen.
Gleichzeitig verüben die Taliban weiter Anschläge in den nicht betroffenen Gebieten, was als menschlich verwerflich einzustufen ist, denn sie wissen, dass die Armee geschwächt ist durch den humanitären Einsatz. Und sie nützen dies aus, daß da Soldaten abgezogen wurden.

Wer möchte kann diversen Organisationen Geld spenden, unsere Minister haben ja dafür garantiert, daß es dort auch ankommt.
Uno-General fleht Welt um Hilfe für Pakistan an
Islamabad - Bei einem Besuch in Pakistan hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon den Betroffenen der Flutkatastrophe mehr Unterstützung der internationalen Gemeinschaft versprochen. "Ich bin hier, um die Weltgemeinschaft dazu zu drängen, die Hilfe für das pakistanische Volk zu verstärken", sagte Moon.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
(falls jemand einen Tipp wollte, welche Organisation er unterstützen könnte, der kann sich ja per PN an mich wenden, oder selber recherchieren)

Und wer möchte, der kann auch für die Menschen im Gebet eintreten. Das ist mir ein Anliegen, dass wir das Gebet nicht unterschätzen, und darum hab ich dieses Brett jetzt auch verschoben ins Gebets-Forum.

Grüße Harald

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Re: Flutkatastrophe in Pakistan

Beitrag  Ralf-Peter am Do 19 Aug 2010, 21:02

Hallo,

wie man hört, ist die Spendenbereitschaft bisher sehr gering. Es sind bisher ja "nur" knapp 2000 Menschen direkt an der Flutkatastrophe gestorben. Was das wirkliche Ausmaß betrifft, macht sich wahrscheinlich nicht wirklich jeder ein Bild. Wenn man aber bedenkt, dass über 6 Millionen Menschen geflüchtet sind, entweder in Notunterkünften untergekommen sind oder, was ich noch viel schlimmer finde, auf sich allein gestellt um jedes Reiskorn kämpfen müssen vom Trinkwasser mal ganz abgesehen, es gibt einfach keins.

Und wenn ich dann höre, dass die Sofort-Programme der Regierunge gerademal 15 Mio. Euro betragen, dann sträuben sich mir die Haare. Das sind auf jeden betroffenen Menschen etwas über zwei Euro Soforthilfe. Wirklich Topp.

Die Menschen in Pakistan brauchen jede Spende, auch wenn sie noch so klein ist. Ich möchte alle, die hier lesen mit dazu aufrufen, doch (wenigstens ein bisschen) zu spenden.

Und wie Harald schon schrieb brauchen die Menschen dort auch unser Gebet, vor allem um trockenes Wetter dort.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Flutkatastrophe in Pakistan

Beitrag  Harald am Mi 01 Sep 2010, 05:01

Hallo,

langsam gerät die Flutkatastrophe in Pakistan wieder in Vergessenheit. Das Wasser fließt langsam ins Arabische Meer ab. Die Menschen leiden aber weiter und der Wiederaufbau wird Jahre brauchen. Gestern nannte Unicef die Zahl der betroffenen Kinder:
Mehr als acht Millionen Kinder leiden nach Schätzungen von Unicef an den Folgen der Jahrhundertflut in Pakistan
In Focus online kann man lesen, daß zudem Landminen freigespült wurden, die eine weitere Gefahr darstellen. Es fehlt weiter an allem. Die Gefahr ist groß, daß sich Krankheiten ausbreiten werden.

Es erinnert mich ein wenig an die Zeit des Widerstandes gegen die WAA in Wackersdorf. Ich war damals öfter dort zum firiedlichen Protest, aber wir waren direkt am Bauzaun, an dem Ausnahmezustand herrschte. Beide Seiten waren nicht gerade zimperlich und wir dazwischen. Die "normale" Kundgebung war vielleicht 1-2 km vom Bauzaun entfernt, auf dem Podium wurden Sonntagsreden geschwungen, es war wie in einer Parallel-Welt. Dort Tränengas und vermummte Demonstranten, die Steine warfen - als Kontrastprogramm gemütliches demonstrieren bei Sonnenschein.
So kommt es mir vor, wenn ich mich anschaue, uns anschaue, das was uns achso bewegt, unsere Problemchen, einen Herrn Sarrazin, der m.E. nur Kohle machen will und der es nicht "verdient", daß jeder über ihn spricht. Arbeitslosenzahlen, die Rentendebatte und und und.

Und das alles während Millionen von Menschen ihr Leben quasi weggespült wurde - keiner weiß vermutlich, wieviele Menschen da wirklich umkamen, die nicht "nur" ihr Hab und Gut verloren. Betroffenheit kann man nicht machen, nicht verordnen. Es sind nicht faßbare Zahlen, wenn von so vielen Betroffenen geredet wird. Man kann es sich vielleicht eher vorstellen, wenn man überlegt, wie es wäre wenn es einen selbst betreffen würde, seine Familie, die Nachbarschaft, die Freunde und Arbeitskollegen, das ganze Dorf. Plötzlich brauch ich mir nicht mehr überlegen, wo ich den nächsten Kundendienst für mein Auto machen lasse, es gibt kein Auto mehr, ich brauch mir auch nicht überlegen, ob ich den Teppichboden erneuere ggf. mit Kork ersetze. Auch das Haus hat es weggespült, oder zumindest sind die Wände eingedrückt, das Haus ist unbewohnbar. Da es an meiner Arbeitsstelle genauso aussieht, kann ich auch nicht arbeiten und verdiene deshalb kein Geld. Dazu hat niemand etwas zu essen. Wasser gibt es zwar fast unendlich viel, aber das ist ungenießbar. Der Supermarkt nebenan existiert natürlich auch nicht mehr. Hilfe kommt nur spärlich, da es weder Straßen noch Schienen gibt, und Flugzeuge können auch nicht landen.

Ich denke auch an die chilenischen Bergleute, die Monate darauf warten müssen, in 800 Meter Tiefe, bis sie dann hoffentlich gerettet werden können. Und das ist wie bei allem, nur die Spitze des Eisberges, das über das die Medien berichten.
Erstaunlich und eigentlich trotz allem hoffnungsvoll macht mich, wenn man sieht, daß die Menschen in bitterster Armut unter recht elenden Bedingungen oftmals sich mit ihren Lebensumständen arrangieren bzw. fast glücklicher scheinen als viele Menschen hier, wo wir doch rein äußerlich mit allem überversorgt sind.

Es wird wohl leider immer wieder Katastrophen geben, und Leid, und Tod. Wir können das nicht verhindern, aber wir können uns, und uns gegenseitig, doch immer wieder daran erinnern, daß wir nicht gleichgültig werden, daß wir über unseren eigenen Tellerrand hinaus schauen und Anteil nehmen an den Lebensumständen unserer Nächsten, egal ob die nun in unserer Straße wohnen oder in Pakistan. Ich mag nicht abstumpfen, der Herr Jesus möge es verhindern, schließlich sollen wir ja seine Liebe weitergeben in Wort (Frohe Botschaft/Bibel) und Tat (Nächstenliebe).

Grüße Harald

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Re: Flutkatastrophe in Pakistan

Beitrag  Eva am Mi 08 Sep 2010, 22:26

Es ist vielleicht für uns nicht mehr ganz so aktuell, für die betroffenen Menschen in Pakistan aber sicher immer noch - Hilfe.
Ende August bekam ich von Open Doors außer der Reihe Post, wo auf die Möglichkeit der Nothilfe für christliche Familien hingewiesen wurde.
Ihr könnt dasselbe auch auf der Homepage von Open Doors sehen:
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