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Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

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Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Heidi am Sa 28 Apr 2012, 13:38

Ich habe schon mit 13 Jahren angefangen zu rauchen.

Als ich Christ wurde, zeigte mir Gott auf einen Tag viele Sünden, die ich in meinem Leben begangen habe, aber eine "Zigarettensünde" war nicht dabei. Ich glaube noch heute, dass Gott sehr behutsam auf dem neuen Weg mit uns ist.

Als ich Christ wurde, war das Erste was ich tat, den Menschen begeistert von Jesus zu erzählen, mit anderen Christen mit Schildern oder Evangelisationsaktionen an Gott zu erinnern - und alles mit Zigarette in der Hand. Manchmal traf man in den Gesprächen dann auf Obdachlose oder Jugendliche und ich war damals noch der Meinung, das wird sicher auch gut sein, wenn man nicht so ein "starrer Christ" ist, sondern eben ein "lockererer" mit Zigarette und Bibel. So kam z.B. mal ein Mann mit Bierdose in der Hemdtasche in die Kirche - das waren auch mit so dann "meine Kandidaten", die am Rand stehen. Die ganzen Jahre ging ich eng mit Gott und empfand das also n i c h t als Sünde, sondern dachte *wörtlicher Gedanke*: Ich bin dann eben ein "besonderer" Christ mit dem Rauchen. So ging das fast 4 Jahre gut.

Dann auf einmal bewegten sich immer mehr Dinge, die mich in meiner gemütlichen Raucherei störten:

Nach einem christlichenVortrag auswärts stand ich danach draußen und musste rauchen. Da kamen andere Christen und fragten: "Ach, brauchst du noch deinen Nuckel?"

Hier auf der Straße sprach mich ein Drogensüchtiger an wegen Hunger! Also bin ich mit dem in die Pommesbude und er hat gegessen und wir sprachen dabei auch über den Glauben. Ich sagte dann zum Abschied: "Jesus macht dich frei!" und bemerkte in dieser Sekunde meine Zigarette in der Hand - und da schossen mir auf dem Nachhauseweg die Tränen in die Augen, was ich doch für ein Zeugnis abgebe. Dann gab es noch Sprüche wie: "Mit jeder Zigarette spuckst du Gott ins Gesicht!" oder "Naaaa, räucherst du wieder dem Teufel?" aber auch: "Jesus hat dich auch mit Zigarette lieb!" Es wurde verbal geschlagen und auch wieder verbunden - aber das alles auf einmal störte dann eben meine Raucherei.
Es kam zu Diskussionen über die Römerstelle, dass mein Körper doch Tempel des heiligen Geistes sei, den ich zunebele. Ich habe diese Römerstelle nicht so erkannt, sondern gelesen und gelesen und meinte dann schließlich im Zusammenhang, dass sich jedenfalls diese Stelle auf Hurerei bezieht, was mich dann sehr erleichterte.

Dann bekam ich auf einmal ein geschwollenes Bein. Ursache waren die Venen. Obwohl ich schon einen "Eilt- Termin" und die Krankenhauseinweisung hatte, kam es zu keiner OP, aber mir wurde klar, dass Rauchen die Venen schädigt. Außerdem hatte ich immer Angst vor Lungenkrebs, denn ich hab schon dicke 40 Zigaretten pro Tag geraucht, manchmal mehr und das etwa 29 Jahre lang. Dann fragte ich in einem vorsichtigen Gedanken (ich kann das kaum Gebet nennen) GOTT, ob rauchen Sünde sei - war aber bereit, r i c h t i g hinzuhören. Mir war aber eben kein Bibelvers bekannt, der das alles bestätigen sollte. Auf einmal las ich 1. Thess. 5, 23: Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.
Als ich das las, blieb mir für einen Moment fast die Luft weg und die Welt blieb stehen, so empfand ich es, als ich dachte: Ich halte meinen Leib ja gar nicht gesund! Ich mache den kaputt!

Ich begann dann mit einem allabendlichen Gebet: "Herr, bitte hilf mir, dass ich mit dem Rauchen aufhören kann!, bitte finde auch für mich einen gangbaren Weg" - und zitterte zugleich, dass der Herr dieses Gebet womöglich erhören würde. Ich habe immer gern geraucht und nie einen Ekel oder sowas davor gehabt. Ich betete Tag für Tag und wartete ab.
Meine Mutter schenkte mir dann ein Buch von Allen Carr "Wie werde ich Nichtraucher" und sagte, sie hätte für mich unterwegs in einer Landeskirche gebetet und dieses Buch stand anschließend bei Kaufhof an der Kasse und so schenkte sie es mir. Ich fand das grauenhaft und wollte das gar nicht lesen und ärgerte mich über das Geld, was sie dafür ausgegeben hatte. So landete das Buch in der Ecke.

Ich weiß nicht, wie es kam, aber irgendwann begann ich dann tatsächlich, die Zigarettenanzahl zu reduzieren - aber das brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Dann gab ich meiner Tochter jeden Tag meine "Dosis" von nur 5 Zigaretten und musste sie um jede Zigarette fragen. Manchmal sagte sie, sie hätte jetzt keine Zeit, müsste Schularbeiten machen und ich stand da wie der letzte Bettler vor ihr. Dann teilte ich mir das bald wieder selber ein aber überlegte, wie ich am schlauesten die Dosis von nur 5 Stück über den Tag verteile, dass ich abends auch noch eine habe. Das war dann Stress pur, denn meine Gedanken kreisten nur noch um die Zigarette. Also habe ich die mir selbst auferlegte Zahl erhöht und dachte: o.k. bis 10 am Tag geht noch -später, o.k. bis 15, o.k. o.k. ok. alles Blödsinn, die Grenze sprengte ich bald immer, also gab es für mich nur die NULL-Methode.

Die NULL-Methode schaffte ich dann 2 mal für einige Tage, beim zweiten Mal für ca. 2 Wochen und wurde dann immer wieder rückfällig, weil ich ein Büdchen entdeckte, das Zigaretten einzeln verkaufte. Ein Büdchen hier und eins sogar bei meiner Arbeit.

Beim zweiten Versuch wollte ich nach ca 10 Tagen einknicken und hatte da ein beeindruckendes Erlebnis: Da das Kopiergerät auf der Arbeit kaputt war, kam ein Reparaturdienst. Ich war da so an dem Punkt, mir beim Arbeitsbüdchen doch mal eiiiiiine Zigarette zu holen und sprach mit diesem Reparaturmann darüber und der guckt mich an und sagt wirklich flehentlich und in aller Liebe: "BITTTEEEEE, TUN SIE DAS NICHT!" - ich kanns nich erklären, aber ich dachte in diesem Moment, da spricht wirklich Gott in Liebe durch diesen Mann zu mir - und blieb diesen Tag frei, - aber nicht am nächsten, da war es vorbei.

Irgendwie war ich dann schon verzweifelt und meine Mutter sagte: Ach macht nichts, bei manchen braucht es ein paar Anläufe! - das machte mir dann wieder Mut für Runde 3. Wild entschlossen las ich dann das Buch von Allen Carr. Im Inhaltsverzeichnis sehe ich ein Kapitel über die VORTEILE des Rauchens. Gespannt und erleichtert schlug ich dort sofort auf: Die Seite war LEER!
Ich habe dann in einem Rutsch das ganze Buch durchgelesen und bin dann weinend auf die Knie gegangen und habe gebetet: Herr Jesus, bitte hilf mit, dass ich nicht mehr Rauchen müssen MUSS!" Das war mein ERSTES ehrliches Gebet und seitdem habe ich durchgehalten. Als es nach vielen Tagen doch wieder schwerer wurde, sagte mir mein Chef, der selber wegen Lungenproblemen Nichtraucher wurde: "Halte durch - nach 3 Wochen ist das Schlimmste überstanden und die "Attacken", rauchen zu wollen, werden immer weniger und kürzer. Also hatte ich ein Ziel, diese 3 Wochen zu schaffen - und es stimmte, danach wurde es leichter. Meine letzte Zigarette rauchte ich so am 19.07.2005. - und bin übrigens erstaunt, wie viel Geld ich mehr habe. Kurz darauf starb unsere Büroputzfrau, die immer viel rauchte, an Lungenkrebs.

Ein Genussraucher oder Gelegenheitsraucher kann jedenfalls i c h nicht werden, für mich wäre das dann der Weg zurück in die Sucht.
Daher heißt es für mich: Ich bin Nichtraucher! Ich werde NIEEE mehr rauchen. Es ist vorbei!

heidi



PS. Eine Christin, die raucht, hat mich gebeten, ihr meinen Weg von damals zu schreiben und da ich das gemacht habe, kopiere ich die Geschichte nun auch hierher.

Heidi
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Re: Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Ralf-Peter am So 29 Apr 2012, 17:28

Hallo Heidi,

Deine Entwicklung zum Nichtraucher und das leise Klopfen Gottes auf unserem Weg mit ihm sind ein tolles Beispiel dafür, dass Gott jedem einzelnen behutsam seinen Weg zeigt.

Mir ging es damals, als ich mit dem Rauchen aufhörte ähnlich, ich wusste im Grunde immer, dass mich das Rauchen auf Dauer kaputt machen würde. Und auch ich habe zuerst versucht, nur die Zigarettenanzahl zu reduzieren, aber ich betrog mich ebenfalls nur damit und musste dann genauso durch die Null-Diät gehen. Nach einem Jahr habe ich dann noch einmal eine Zigarette angefasst, aber die schmeckte so scheußlich, dass ich ab da an geheilt war.

Es ist schon erstaunlich, welche Wege uns Gott ab und zu führt, um unsere Unarten aufzudecken und sie uns nach und nach abzugewöhnen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Otto am Di 01 Mai 2012, 16:03

Liebe Heidi, da bin ich wieder!
Sicher weisst Du, dass ich jede Menge Probleme mit der Lunge hatte, aber ein begeisterter Raucher war und wäre es sicher auch noch heute: Bin es aber nicht mehr seit nun mehr an die vier Jahre oder so.
Als es mir wieder einmal nicht so besonders gut ging und im Internet herumstöberte, lenkte mich Gott auf einen christlichen Forumslink (da wo wir uns kennengelernt haben, Du weisst schon wo) und plötzlich fand ich den Mut Gott zu bitten, Er solle mich zum Nichtraucher machen, ich könnte dies nicht. Ich glaube ich hab´s schon mal erzählt, aber plötzlich bekam ich so ein sonderbares, ja fast beängstigtes aber wunderbares  Gefühl, so als ob eine Last von mir abfallen würde und ich wusste Gottes Nähe in mir und wusste auch, dass ich keine Zigarette mehr anfassen würde. Dieses Wunder, denn für mich war es eines stellte sich sofgort ein und nie mehr habe ich eine Zigarette mehr geraucht, ohne irgendwelche Nebenwirkungen, gerade so als ob ich nie geraucht hätte.
Einmal allerdings in einem kleineren Brausebrand fragte ich nach einer Zigarette, aber ich konnte keinen Zug machen, so als ob meine Luftröhre dicht wäre und irgendwie dachte ich, da hilft Jemand aber ganz schön mächtig.
So kam ich denn zum Glauben, habe auch meine Hochs und Tiefs, manchmal plagen mich auch Zweifel, ich glaube wie jeden auch wenn mann keine Antworten auf Fragen findet, aber eines weiss ich ganz genau: Ich bin in Jesus gefangen und so wie ich damals keinen Zug aus der Zigarette nehmen konnte, genauso hält Jesus mich Schaf(skopf!) ferst in seinen Händen und lässt mich nicht mehr los. Halleluja!
Gott segne Euch alle hier in diesem kleinen (aber feinem) Forum.
L.G. Otto

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Re: Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Heidi am Di 01 Mai 2012, 18:31

Otto schrieb:und plötzlich fand ich den Mut Gott zu bitten, Er solle mich zum Nichtraucher machen, ich könnte dies nicht. Ich glaube ich hab´s schon mal erzählt, aber plötzlich bekam ich so ein sonderbares, ja fast beängstigtes aber wunderbares Gefühl, so als ob eine Last von mir abfallen würde

Ja, das habe ich auch so empfunden...ich dachte so sinngemäß: "Frei"!! - jetzt wird alles gut!", aber erst nach dem Gebet, was wirklich von Herzen kam, als der Entschluss ehrlich war.
Ich freu mich besonders, dass du deine Geschichte auch nochmal eingestellt hast, denn meine war für unsere neue Schwester '"believer" hier im Forum geschrieben. Harald hat es ja auch geschafft - dann kann sie sehen, dass es g e h t Very Happy

Schön, dass du wieder da bist. Bruder-I love you Smile

heidi

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Re: Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Dennis am Mi 02 Mai 2012, 20:51

Hallo zusammen,
Ich lese das oben geschilderte und erkenne mich wieder,aber es klapt bei mir nicht,ist schon ein bedrückendes Gefühl das zu schreiben........

LG,Dennis

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Re: Mit Gottes Hilfe zum Nichtraucher!

Beitrag  Heidi am Mi 02 Mai 2012, 22:29

Lieber Dennis,

du hast doch schon so vieles in deinem Leben positiv verändert. An den Gedanken knüpfe an. Das mit dem Nikotinstängel schaffst du sicher auch noch! - warte mal ab, wenn das dran ist.

Im Alten Testament steht wohl drin, dass die Feinde bei der Einnahme des verheißenen Landes nicht alle sofort und auf einmal, sondern nach und nach vertrieben wurden. Ich weiß die Geschichte jetzt leider nicht genau, aber es soll so in der Bibel stehen. Und da im Alten Testament alles ein Schattenbild auf das Zukünftige ist, kann man das geistig so sehen, dass wir mit Gottes Hilfe auch unsere "Feinde" nach und nach vertreiben werden. Alles hat Seine Zeit!

heidi


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